Pokalweiterkommen
in Kurzarbeit
Verfrühter
Abpfiff im Ü60-Pokal: Union Tornesch souverän bei Holsatia
Knapp mit 2:1 siegte die Ü60 des FC Union Tornesch in der Liga durch ein spätes
Tor von Hisham Amer (65.) am zweiten Spieltag in der Liga bei der
Spielgemeinschaft Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn; im Pokal ging es nun
etwas deutlicher zu Gunsten der Supersenioren in weiß zu.
Zum abendlichen Ausklang des Einheitsfeiertags präsentierten sich die
Elmshorner zwar anfangs abschlussfreudiger, die Kugel besser laufen ließ aber
Union. So erstmals ganz vorne, als Renato Engel im Doppelpass mit Peter Grupe
in perfekte Einschussposition zum 0:1 kam (8.).
Klassisch Britisch machten sie es nach etwa der doppelten Spielzeit. Diesmal
flankte Peter Jäckel von rechts, sodass der baumlange Grupe im Obergeschoss
mühelos das 0:2 erköpfen konnte (14.).
Die Hausherren in der Folge bemüht, den Zugriff über Zweikämpfe
wiederzuerlangen, doch die besseren Chancen blieben weiter Union vorbehalten.
Ein Ping-Pong-Spiel im Strafraum beendete Holle-Fänger Heinz-Peter Meyn mit
beherztem Zupacken (18.), ehe er einen Engel-Kopfball quasi vorbeischaute
(29.).
Kurz vor der Halbzeit hatte Bernd Ruhser dennoch gleich zweimal den
Anschlusstreffer auf dem Fuß, als erst auswärts-Goalie Carsten Schulz mit
seinem Fuß und ein Vordermann mit dem Körper im Weg standen (32.).
Auch nach der Pause war den Gestreiften, die in den vergangenen Jahren durchaus
die eine oder andere Trophäe erspielten, das Engagement nicht abzusprechen. Zum
Beispiel versuchte es Torsten Sierk mit zwei Fackeln aus dem Hintergrund
(Schulz packte beherzt zu, 40. Und wischte die Kugel über die Querstange, 48.).
Das (vorentscheidende) Tor fiel aber auf der Gegenseite, als wieder Gruppe im
Doppelpass mit Engel das fein herausgespielte Kontertor zum 0:3 auf den gut
bespielbaren Rasen am Koppeldamm zelebrierte (56.).
Und weil der Gegenangriff durch die etwas luftig gestaffelten Reihen des
geschlagenen Widersachers so wunderbar klappte, legten die Mannen aus dem
Torneum kurzerhand noch den 0:4-Endstand obendrauf. Torschütze: Michael
Luttmann (64.).
Ob Luttmann und Co bei voller Spielzeit (Abpfiff nach 66 Minuten) noch einen
draufgesetzt hätten? Spekulation. Fakt ist dagegen der letztlich ungefährdete
Einzug ins Viertelfinale, wo in vier Wochen ein erneutes Auswärtsspiel, diesmal
beim SV Eidelstedt, ansteht.
Tore: 0:1 Engel (8.
Grupe), 0:2 Grupe (14. Jäckel), 0:3 Grupe (56. Engel), 0:4 Luttmann (63.)
Schiedsrichter: Herbert Seibicke
(Heidgrabener SV)
Zuschauer: 15
Freitag, 3. Oktober 2025
Spielbericht Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn 1.Ü60 - FC Union Tornesch 1.Ü60
Spielbericht FC Elmshorn - SV Blau-weiß 96 Schenefeld
Rechtzeitiges Erwachen
In
der Schlussminute:schwächelnder FC Elmshorn entreißt Blau-weiß die Meriten
Da war sie wieder; diese Grausamkeit, die den Fußball mit all seiner
emotionalen Klaviatur so faszinierend macht! Die verdiente Überraschung auf dem
Fuß, und im nächsten Moment die eben noch so sicher geglaubten Pfründe doch
noch verloren. Blau-weiß 96 in Trauer.
Exakt eine Woche nach der 1:4-Derby-Schmach bei der SV Lieth hatte der FC
Elmshorn nämlich auch gegen die Jungs aus dem Mittelfeld der Bezirksliga 01 so
seine Schwierigkeiten, dem Nimbus des Tabellenführers auf den Rasen gerecht zu
werden.
Hart umkämpft, aber spielerisch ohne große Höhepunkte, gab der Kick erstmal
jenen Recht, die den Einheitsfeiertag lieber außerhalb der Sportanlage Ramskamp
verbrachten.
Das leichte Chancenplus lag dabei in Abschnitt eins sogar bei den Gästen,
während der FCE mit Ensar Polats Abseits-Abstaubertor den größten Aufreger auf
der Habenseite wusste (44.).
Dann aber hebelte ein langer Ball den Primus lehrbuchartig aus, sodass Lenard
Peters den gefühlvollen Lupfer nicht nur über den herausstürzenden Ali Topkoc,
sondern auch zum 0:1 in die Maschen legen konnte (49.). Wohl dem, der solche
Joker draußen sitzen hat, ersetzte Peters früh den verletzten Nico Müller (23.),
nachdem vorher schon Kapitän Jendrik Ahrtz durch David Wilke ersetzt werden
musste (17.).
Mehrmals verpassten die Schenefelder daraufhin das 0:2, das Topkoc
beispielsweise gegen Julius Pasters Flatterball aus der zweiten Reihe
vereitelte (58.), während das inspirationslose Weinrot auch über reichliche Frust-Härte
nicht ins Match fand.
Passend dazu war es letztlich eine Einzelaktion, die den Krückaustädtern den
rettenden Dreh verpasste. Stabil hatte Sergen Sevinc die Pille behauptet, ehe
er Fynn Ritter per Rechtsschuss prüfte. Der Goalie blockierte, doch außer Angreifer
Valdyslav Miodushevskyi war niemand für den zweiten Ball durchgelaufen. Der
flache Nachschuss daher keine große (Ausgleichs-)Kunst (86.).
Ein später Weckruf für den Aufstiegsfavoriten, doch zuerst galt es, einen
blau-weißen Konter zu überstehen, als David Heffele und Lewe Tiede abermals mit
Tempo in die Spitze vordrangen, Peters allerdings den Tick zu lange zauderte
und sein abgefälschter Schuss in den Armen von Topkoc landete (88.).
So standen die Zeichen weiter auf Remis – bis der FCE tatsächlich in Person von
Sevinc flanken durfte, Blau-weiß auch Karlen Rewakian am langen Pfosten der
physischen Betreuung entzog und der spät Eingewechselte fast folgerichtig den
2:1-Siegtreffer des damit weiter fest im Sattel thronenden Spitzenteams
erzielte (90.).
Blau-weiß klebt trotz Potential für mehr dagegen mit Rang elf weiter im
Mittelfeld fest. In Runde neun geht es jetzt gegen die Reserve des Niendorfer
TSV.
Tore: 0:1 Peters (49.), 1:1 Miodushevskyi (86. Sevinc), 2:1 Rewakian (90. Sevinc)
Schiedsrichterin: Jana Larm (SC Egenbüttel)
Zuschauer: 50
Donnerstag, 2. Oktober 2025
Spielbericht TSV Flintbek - Kieler MTV
Joker
Düzgün sorgt fürs Pokal-Déjà-vu
Wieder
2:1 gegen den Kieler MTV: TSV Flintbek beißt sich im Mittelfeld fest
Mittelfeld pur am Donnerstagabend in Flintbek! Während der hiesige TSV mit dem
zweiten Erfolg hintereinander im Mittelstück der Verbandsliga Ost festsetzen
konnte, bekam der starke Neuling aus Kiel einen kleinen Bremsklotz auf dem Weg
ins obere Drittel vors Getriebe geworfen.
Absolut nicht mittelmäßig präsentierte sich im ersten Drittel der 90 Minuten
die Heim-Elf, die es bestens verstand, den Gegner auf ihrem eng bemessenen
Kunstrasen konsequent unter Stress zu setzen und selbst durchaus ansehnlich zu
kombinieren. Die Kieler oft nur in der Rolle des Reagierenden, was früh
ordentlich in die Hose ging, als Timo Zilz den TSVer Torben Frahm im Sechzehner
auflaufen ließ und somit Niklas Kocks Strafstoßtor zum 1:0 heraufbeschwor (8.).
Bei einer Ratjen-Schusschance nach zuvor schwacher Klärung durch Luca Bourreau lag
gar die Verdopplung in der Luft, doch das Leder verfehlte sein hehres Ziel
(12.).
Ansonsten mussten sich die Hausherren jedoch zwei Vorwürfe gefallen lassen: zu
selten kamen sie an vorderster Front zum gefährlichen Abschluss und zu sehr
ließen sie die Zügel nach etwas mehr als einer halben Stunde schleifen.
Mit dem nun endlich vorhandenen Platz wusste der Aufsteiger aus der
Landeshauptstadt sofort etwas anzufangen. Eine Doppelchance auf halbrechts,
nachdem Kolja Baeskow den feinen Diagonalball spielte (40.), deutete jenes
Szenario an, das im zweiten Durchgang tatsächlich Einzug erhalten sollte.
Diesmal erhielt Ben Henningsen einen hohen Ball, um in der Parzelle zunächst
geblockt zu werden, doch weil Kollege Louis Reinicke voll in der Szene blieb,
setzte es das Ausgleichstor durch den Kapitän.
Plötzlich schien der dritte Sieg in Serie für die Männerturner gar nicht mehr
so unrealistisch, zumal sich für Janne Rudolph eine feinste Chance im
Umschalten bot. Um das Tor zu treffen, sollte man allerdings zunächst den Ball
sauber erwischen (66.)…
In der bis dahin ausgeglichenen Schlussphase drehte sich das Geschehen dann
aber gegen den amtierenden Kreisliga-Vizemeister, verlor dieser erst Reinicke,
dessen Knöchel einer robusten Ballbehauptung Jonas Roempkes zum Opfer fiel
verletzt (84.), ehe kurz darauf ein tiefes Frahm-Zuspiel exakt Joker Sahin
Düzgün fand und dieser seinen bisher nur drei Minuten andauernden Einsatz mit
dem eiskalten 2:1 in die lange Ecke veredelte (87.).
Duplizität der Ereignisse, triumphierten die Roten bereits im
Kreispokal-Semi-Finale mit derselben Tor-Folge (bei anderen Treffer-Minuten)
mit 2:1 gegen die Jungs vom Professor-Peters-Platz. Um dies an diesem
Donnerstagabend zu verhindern, warfen sie zumindest kämpferisch noch einmal
alles in die Waagschale – bis der leidenschaftlich geführte Kick in Nachspielminute
acht vom insgesamt umsichtigen Martin Herpel (Husumer SV) abgepfiffen wurde. Für
die TSV Flintbek der Lohn einer pressingstarken Anfangsphase, eines guten
Trainer-Wechselhändchens und eines nicht schönen, aber effektiven Zeitmanagements
auf den letzten Metern der Partie.
Tore: 1:0 Kock (8.,
Strafstoßtor, Zilz an Frahm), 1:1 Reinicke (52. Henningsen), 2:1 Düzgün (87.
Frahm)
gelbe Karten: Roempke, Buessau –
Baeskow, Woywod, Rudolph
Schiedsrichter: Martin Herpel
(Husumer SV)
Zuschauer: 65
Dienstag, 30. September 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia III
Varettos
kitschiger Abschiedstango
Doppelpack
und Pokal-Derby-Sieg vor der Argentinien-Rückkehr
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beschloss die dritte Mannschaft
des VfL Hammonia ihren wirklich bemerkenswert erfolgreichen September. In der
Liga zehn Punkte aus vier Spielen und im Pokal schossen sich die Kicker aus dem
Schanzenviertel im Derby gegen die Alsterbrüder-Dritte sauber ins Achtelfinale.
Alles im Lot, beim VfL, wäre da nicht der wehmütige Abschied von „Hammonia-Legende“
Gaston Varetto, den es nach knapp drei Jahren zurück in die Argentinische
Heimat zieht. Entsprechend erfolgreich sollte – so der Plan – der letzte Tango
des Vereinslieblings bei wenig südamerikanischen Herbst-Bedingungen am
Dienstagabend vonstattengehen.
Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten jedoch die Gastgeber, bei denen
Geraldo Schmidt mit etwa sieben verfehlten Metern belegte, dass er im Zentrum
der defensive Viererkette schon richtig aufgehoben ist (7.). Keine Gefahr
jedenfalls für Jonas Rügge, der den beim Aufwärmen verletzten Fynn Reuter
tadellos vertrat.
Freiflugmeilen sammelte quasi Gegenzug sein Gegenüber, als Dominik Schmuck
Hammonias ersten Versuch sehenswert aus dem Winkel fischte (8.) und auch einen
tückischen Ndiessome-Freistoß ins Tor-Aus schaufelte (12.).
Ein starker Beginn des FCS-Torwarts, der sich wenig später jedoch unfreiwillig
zum Löffel machte. Ohne Gegnerdruck spielten sich die Gäste durchs Zentrum zu
Lautaro Gordiola, dessen Hereingabe weit und breit keinen Verbündeten fand,
doch weil Schmuck beim Entsorgungsversuch Verteidiger Frederik Knümann
anschoss, landete das Leder tatsächlich doch noch im Tor – ein 0:1, wie es in
Arnd Zeiglers Rubrik „Kacktor der Woche nicht besser hätte gezeigt werden
können (18.)!
In der Folge nutzten die Hammonen das Momentum jedoch nicht aus. Erst in der munteren
Schlussphase des ersten Abschnitts näherte man sich beispielsweise durch einen
schnittigen Dogu-Rechtsschuss aus 16 Metern wieder an (38.), während auch die
Alsterbrüder aussichtsreich aufwarteten. Halbrechts vor zwei-Meter-Koloss Rügge
zielte Victor Radtke nicht genau genug: Fußabwehr (39.)!
Aber was machte eigentlich Hauptprotagonist Varetto? Der arbeitete fleißig fürs
Team und erlief sich kurz nach der Pause einen langen Krämer-Schlag, um den
anschließenden Lupfer zwar über den herausstürzenden Schmuck, aber auch über
das Tor zu setzen (47.).
Die zweite Chance folgte jedoch rasch, resultierte ein verkorkster
Knümann-Freistoß in Hammonias Konter, den Hüdayi Dogus Bogenlampe unorthodox
ins letzte Drittel führte. Mit viel Einsatz verschaffte sich Varetto
schließlich die Position, das Runde mit dem Kopf über den Torwart und
abschließend mit dem Fuß über die Linie zu bringen (56.). Jubel, Trubel,
Herzlichkeit: DAS sind die Geschichten, die den Fußball so liebenswert machen!
Und es wurde noch kitschiger. 71. Minute: Roberto Rodriguez Estevez mit der
flachen Ecke, die durchgelassen bei Varetto im Zentrum landete und schon der
Doppelpack zum 0:3 geschnürt! Genug also der Taten für den heuer als Kapitän
aufgelaufenen 30-Jährigen, dessen Fußballer-Zeit in Deutschland um 21.35 Uhr
Ortszeit mit der Auswechslung zu Gunsten von Landsmann Sebastian Pignatelli einen
applausträchtigen Rahmen fand (76.).
Gegen den Rahmen zielte unterdessen Kollege Dogu, dessen Alu-Treffer das
Gestänge mächtig in Bewegung brachte (57.). Glück in dieser Szene für Tormann
Schmuck, der sich wenig später in Aktion verletzte und durch Paul Altenburg
ersetzt wurde (61.).
Im Verlaufe der unnötig üppigen Nachspielzeit fing sich der gelernte
Feldspieler im Ausflug aus der eigenen Parzelle noch das 0:4, das Oleksandr
Bobrovskyi im Duett der Joker clever für Pignatelli in den Rückraum auflegte.
Das Urgestein, eigentlich nicht als Torjäger bekannt, machte es mit dem
gefühlvollen Heber von rechts butterweich zum 0:4-Endstand (90.+3), den das
drüben eingewechselte Eigengewächs Johann Bierendt (82.) und der ebenfalls aus
der FCA-Jugend stammende Henry Lyons per Doppelchance (90.+6) nicht für die
Blauen aufgehübscht bekamen.
Hammonias Drittvertretung bleibt damit im Lostopf für das Ende Oktober
steigende HFV-Pokal-Achtelfinale, was nebenbei auch für den Bruch eines
persönlichen Banns bei Julian Höger aus dem Trainerstab sorgte: „Ich verliere
hier immer – außer als Senior“, unkte Hammonias Mannschaftsallrounder mahnend
trotz der Favoritenrolle vor der Partie. Heute war dem Fußballgott eben nach
Fußballromantik in albiceleste…
Tore: 0:1 Knümann (18.,
Eigentor, Gordiola), 0:2 Varetto (56. Dogu), 0:3 Varetto (71. Rodriguez
Estevez), 0:4 Pignatelli (90.+3, Bobrovskyi)
gelbe Karten: Nieuwenhuizen, Knümann
– Maza, Varetto, Bobrovskyi
Schiedsrichter: Sten Reissner (FC
St. Pauli)
Zuschauer: 25
Sonntag, 28. September 2025
Spielbericht FC Teutonia 05 1.A - Walddörfer SV 2.A
„Zweite-Hälften-Krise endgültig
beendet“
Wieder kein
Leistungsabfall: Walddörfer SV-2008er siegen sich unten heraus
Im Duell der (bisher) Enttäuschten der U18-Oberliga räumte der WSV in gleich
mehreren Punkten mit dem vorläufigen Saisonverlauf auf. Denn neben der
Ergebniskrise ist laut Mittelfeld-Stratege Arthur Schreiber auch die zuletzt
frappierende „Zweite-Hälften-Krise endgültig beendet“. Schon unter der Woche
war das Novum von mindestens gleichwerten zweiten 45 Minuten bei siegreichem
Ertrag gegen den Harburger TB (3:1) geglückt, um es diesmal über beide Hälften
gänzlich souverän zu lösen.
„Wir haben heute über 90 Minuten gezeigt, dass wir wirklich guten Fußball
spielen können und sehr, sehr viel spielerisch lösen können – und auch wollen!“,
frohlockte Schreiber im Lobgesang, der trotz gewichtiger Überlegenheit und
einigen Chancen (wieder so ein Merkmal der Roten) erst spät im ersten Abschnitt
ergebnistechnische Untermauerung erfuhr. So zirkelte der Neuzugang vom SC
Sternschanze seinen Freistoß zu genau an den Innenpfosten (30.), während ihm
der Assist für einen Doberitz-Treffer von der spät erhobenen Abseitsfahne
vermiest wurde (38.). Im nächsten Anlauf hatte das Gespann schließlich keine
Beanstandungen, als sich Phil Bossen „mit einer Körperfinte“ erst „massig Platz
verschaffte“, um beim Pass „ein bisschen Glück“ zu haben, dass „der
Innenverteidiger da nicht richtig rankommt“. Dadurch fand das Leder den Weg zu
Malte Doberitz, der „das vor dem Tor gut gemacht und das verdiente 0:1 erzielt
hat“ (41.), erläuterte Walddörfers Nummer 20, die genau wie Kollege Leo
Amtsberg (48.), zu Beginn des zweiten Abschnitts weitere Abschlüsse versuchten
(54. & 72.).
Nur einmal – um es vorwegzunehmen – wackelte der komplikationslose
Auswärtserfolg, als eine Unachtsamkeit Teutonias Shayan Taheri in Position
beförderte, dieser jedoch zu unplatziert in den Eingriffsbereich des Torwarts
zielte (58.).
„Uns ist besonders gut gelungen, dass wir wirklich nur sehr, sehr wenige hohe,
lange Bälle geschlagen haben. Ja, es waren immer wieder Chip-Bälle hinter die
Kette mit dabei, aber wir haben wirklich fast alles flach gelöst. Das war
wirklich gut und hat nochmal unsere Qualität gezeigt!“, erfreuten sich die
Gäste ansonsten über das Gros der Spielzeit an ihrer Lust am gepflegten
Ballsport, die den kurz zuvor eingewechselten Jarno Köster in Form eines tiefen
Duve-Anspiels gen Grundlinie schickte. Trotz „viel Ziehen und Zerren“ behielt
der Joker „Ruhe und Übersicht“, um auch Goalie John Walter cool nach oben links
zu überwinden (74.). Die Partie damit vorzeitig entschieden, zu limitiert waren
die Möglichkeiten des Tabellenvorletzten, den Walter mit einem Block gegen
Leandro Duve vor weiterem Unheil bewahrte (90.).
Einmal noch musste der Ex-Nienstedtener das Leder aber dennoch aus dem Netz
holen: Abwehrrecke Linus Polster versenkte nämlich einen „klaren Elfmeter“,
nachdem Perry Redner den emsigen Köster „unschlau abgeräumt“ hatte (90.+3), zum
0:3-Endstand.
Grund zur Freude also beim Aufsteiger, der seine Englische Woche mit zwei
Siegen und einer Niederlage beendete. „Das finde ich auch in Ordnung“,
resümierte Schreiber, dem der eng getaktete „Rhythmus sehr gut gefällt“. „Dadurch
hast du die Möglichkeit, wenn du am Wochenende unglücklich verloren hast, unter
der Woche direkt ein Zeichen zu setzen. Das haben wir hinbekommen! Wenn man
dann auf die ersten zwei Spiele (jeweils vermeidbare Niederlagen gegen
Mitaufsteiger) guckt, ist das umso ärgerlicher, dass wir davon nicht eines
zumindest gewonnen haben; dann ständen wir schon mit neun Punkten da, die auf
jeden Fall verdient gewesen wären. Aber im Großen und Ganzen gefällt mir die
Englische Woche.“. Kein Wunder, sprang man vom „total ungerechtfertigten elften
Platz“ auf den „deutlich gerechteren“ Rang sieben.
Daheim gegen den bereits aus der Vorbereitung bekannten Niendorfer TSV winkt am
kommenden Wochenende sogar der Anschluss ans obere Tabellendrittel. „Wir haben
zwar gegen Niendorf in der Saisonvorbereitung gesehen, dass da große
Differenzen zwischen uns in den Teams liegen und wie brutal wir da doch spielerisch
besser sind, aber wir dürfen das nicht unterschätzen. Die haben jetzt oft auf
den Kopf bekommen; die werden weiterhin weiter gewinnen wollen. Deswegen müssen
wir da hochmotiviert reingehen!“, mahnte Schreiber, der beim Test-Vergleich,
Anfang September, einen Doppelpack zum 6:1-Erfolg beisteuerte, zur
Ernsthaftigkeit gegen das punktlose Schlusslicht.
Tore: 0:1 Doberitz (41.
Bossen), 0:2 Köster (74. Duve), 0:3 Polster (90.+3, Strafstoßtor, Redner an
Köster)
Schiedsrichter: Kiran Kraake
(Hamburger SV)
Zuschauer: 50
Spielbericht SV Blankenese II - SC Nienstedten II
Döbrich
kommt, gleicht aus und fliegt
Kurzarbeiter
sichert SVB-Reserve einen Punkt im Derby
Keinen Sieger fand am Sonntagmittag das West-Derby der Kreisliga 08. Knappe
zehn Minuten Autofahrt liegen nur zwischen der SV Blankenese und dem SC
Nienstedten. Das Duell der Zweitvertretungen verlief bei wärmender Herbstsonne
ebenso eng wie die geographische Lage. Die lautere Musik spielten zu Beginn die
Gäste, für die es besonders interessant wurde, wenn sie ihr Personal auf außen
mitnahmen. So geschehen nach einem knappen Dutzend an Spielminuten, als Mats
Zur Mühlen aus dem Zentrum Linksläufer Romano de Mas in Szene setzte und der als
Model und DJ Aktive stilsicher flach zum 0:1 vollendete (11.).
So sollte es eigentlich auch bei einem Angriff über rechts laufen, doch diesmal
bolzte Nienstedtens Rückennummer zehn verheißungsvoll am zweiten Pfosten drüber
(17.).
Danach trauten sich auch die erst im Sommer aufgestiegenen Hausherren etwas
mehr zu Lasse Grünther scheiterte nach gegnerischem Fauxpas am Innenpfosten
(21.), ehe Ole Schiller nach von Grünther verlängerter Duncan-Williams-Flanke sogar
ins Tor lupfte. Schiedsrichterassistent Ivan Feric deutete jedoch auf Abseits –
das war knapp (42.)!
Auch im zweiten Durchgang präsentierten die Hellblauen weiter etwas mehr Zug
zum Tor, das Liga-Leihgabe Kevin Rathjen jedoch per Fußabwehr gegen den
durchsetzungsstarken Ben Döbrich behände verteidigte (48.). Dass die Heineinnahme
Döbrichs im Rahmen eines Vierfachwechsels allerdings ein durchaus kluger Pausen-Zug
von Trainer Michael Wegner war, untermauerte das bereits reichlich
bezirksligaerfahrene Eigengewächs Mitte der zweiten Hälfte. Einmal mit zu
vielen Freiheiten im Strafraum an den Ball gekommen, drosch der Blondschopf das
Leder mit rechts hoch mittig zum Ausgleich in die Maschen (69.).
Führungsfreuden, wieder durch einen Döbrich-Treffer erzeugt, zerstörte kurz
darauf die erneut erhobene Abseitsfahne (78.).
Nur Sekunden darauf gab es erstmal fünf Minuten Pause in den eigenen
Sechzehnern verordnet, nachdem sich ballfern im Mittelfeld ein wenig gegenseitig
herumgeschubst wurde (78.). Beteiligte hieran gab es mehrere, sodass neben de
Mas aus Nienstedten und dem Blankeneser Grünther auch Döbrich den gelben Karton
gezeigt bekam. Blöd nur, dass ihm dies bereits kurz zuvor widerfahren war
(72.). Ergo: gelb-rot für die Rückennummer zehn (84.). Da gab es sicher Kandidaten
mit größerer Beteiligung an der Szene…
Auch ohne den kurzarbeitenden Aktivposten blieb die Wegner-Elf in der Endphase das
bessere Team, um zu fortgeschrittener Nachspielzeit noch den Lucky-Punch auf
den Füßen haben, versuchte sich der ebenfalls eingewechselte Niclas Nielsen aus
anspruchsvollem Winkel, um dabei an der blockierenden Hand von Goalie Rathje zu
scheitern (90.+7).
Ein Punkt, der den Neuling weiter mit drei Zählern Vorsprung über dem Strich
hausen lässt, während sich die SCN-Zweite nahtlos in die Remis-Riege in der oberen
Tabellenhälfte einfügte. Ein Sieg heute und man wäre bis auf Rang vier
vorgestoßen…
Tore: 0:1 de Mas (11. Zur
Mühlen), 1:1 Döbrich (68. Karimzadah)
gelbe Karten: Grünther, Korneev,
Karimzadah, Schmidt – de Mas
gelb-rote Karte: Döbrich (SV
Blankenese II, 84.)
Schiedsrichter: Arne Prior (SV
Tonndorf-Lohe)
Zuschauer: 35
besonderes Vorkommnis: Anwendung des
STOPP-Konzepts (78.).
Spielbericht FTSV Komet Blankenese 1.Ü40 - HEBC 1.Ü40
Die
Null muss stehen…
Novum
seit November 2024: HEBC-Senioren ohne Gegentreffer
Drei Niederlagen und ein kampfloses Pokal-Aus gegen den SC Victoria: die Saison
2025/2026 gestaltete sich für die Senioren des HEBC bis dahin freilich in
Gestalt einer Erfolgsgeschichte. Entsprechend wohlwollend registrierten die
Eimsbütteler den nun endlich eingefahrenen ersten Zähler der Serie.
Im herbstlichen Sonnenschein von Blankenese verdiente man sich den Punkt mit
jeder Menge Kompaktheit und einer (meistens) besonnenen Attitüde gegen einen
zunächst ordentlich Druck machenden Gastgeber, deren beste Gelegenheit Jascha
Kelters nach Hereingabe Mihai Ghitas am Innenpfosten versiegen sah (8.).
Ansonsten bekam der Tabellenletzte den Laden ganz gut dicht, um mit zunehmender
Spieldauer selber etwas mutiger nach vorne zu werden. Nach selbst
herausgeholtem Ünlü-Freistoß köpfte Dennis Schümann nicht schlecht, aber auch
nicht perfekt, in Richtung Komet-Gehäuse (24.).
Mit getauschten Seiten sollte sich das optische Bild nicht groß ändern.
Vorsichtiges Abwarten prägte die lange zäh anzuschauende Partie.
Erst in der Schlussphase kanalisierten die Hausherren ihre Unzufriedenheit über
den sparsamen Auftritt im Spielerischen zu einer echten Drangphase. Den Anfang
machte Baton Morina, der nach Flanke von rechts mit links drüber zielte (68.),
ehe die Kollegen Werthmann und Guhl die Pille im Strafraumchaos nicht
entscheidend aufs Tor bekamen (70.). Das torlose Remis war damit manifestiert,
sodass den Herren in Braun kein Sprung in die obere Tabellenhälfte gelang,
während der HEBC mit dem heute coachenden Marcus Klaube (Trainer Francisco
Ramos genoss unterdessen die Sonne Griechenlands) erstmalig seit dem 24.11.2024
ein Liga-Spiel ohne Gegentor erlebte. Gegner damals an gleicher Stelle: Komet
Blankenese, das durch ein Tor durch Michael Glaser (18.) mit 1:0 besiegt werden
konnte.
Tore: Fehlanzeige
gelbe Karten: Ghita – keine
Schiedsrichter: Uwe Meyer (SC Cosmos
Wedel)
Zuschauer: 15
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Sonntag, 21. September 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - VfL Hammonia IV
Rote
Laterne bleibt hängen
2:2
im Nachbarschaftsduell: Erster Punkt für Schlussduo FCA/Hammonia
Keinen Punkt holten die Viertvertretungen von Alsterbrüder und Hammonia in
ihren bisherigen vier Partien der Kreisklasse 11. Das 2:2 am Ende des
Kreisklasse 11-Kicks am Sonntagabend brachte also beide nicht so richtig
weiter.
Geschichten hatte das Match jedoch genügende auf Lage. Da wäre zum Beispiel die
Posse um Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh (SC Victoria), der zum geplanten
Kick-Off um 17.30 Uhr nicht zugegen war, weil dieser zeitgleich noch (unter
falschem Namen) ein A-Jugendspiel im nahegelegten Sternschanzen-Park leitete.
Mit 20 Minuten Verspätung war der Pfeifenmann schließlich zu Fuß angekommen, um
den Ersatzmann aus den Reihen des FCA im Schichtwechsel abzulösen. Übrigens ein
Verstoß gegen die Durchführungsbestimmungen: der Schiedsrichter, der das Spiel
anpfeift (auch ein Einspringer, auf den sich die Parteien zuvor einigten), muss
es auch über die Bühne bringen und beenden.
Kaum hatte der Mann in Alsterbrüder-Gelb (= Leibchen) seine Tätigkeit
aufgenommen, flutschte den Gastgebern ein Freistoß von Spielertrainer und
Kapitän Lesu Zander zum 0:1 ins Netz (22.). Besonders daran: erstmals seit
Mannschaftsgründung im vergangenen Sommer ging die neue VfL-Vierte in einem
Punktspiel in Führung.
Und es kam noch besser, für das gemischtgeschlechtliche Team, bei dem auch
heute wieder drei Freuen am Start waren, vollendete wieder Zander von
halbrechts in die lange Ecke, nachdem ihn Victoria zu Klampen vorne passend
bedient hatte (37.).
Von den Alsterbrüdern, die tatsächlich etwas mehr Ballbesitz und die eine oder
andere Ecke generierten, kam dagegen kaum etwas Konkretes, bis Frederic Cousin
Schlussmann Jonas Rügge zum Reflex zwang, dessen Abstauber Josef Sütterlin aus
sieben Metern zum Abschluss hinein piekte (44.).
Fast blöd, dass kurz darauf erstmal Halbzeitpause war und der Auftrieb des
Treffers offenbar im hintersten Winkel der Kabine liegen blieb. Die
Zweikampfintensität hatte zwar inzwischen zugenommen, doch spielerisch lief
beidseitig wenig zusammen.
Erst tief in Hälfte zwei umspielte Hammonias Daniel Bernecker den weit
herausgeeilten Lars Unger, doch Spielertrainer Nikita Cardaun rettete für
seinen geschlagenen Fänger vor der Linie (73.).
Endlich einmal Schwung in der Bude, kam drüben der eingewechselte Henri Wormuth
durch die bislang flüssigste Kombination der Partie zum Abschluss ans Außennetz
(75.). Weiter ging das nun muntere Treiben mit Tristan Bauer, dessen Versuch
Unger mit leichten Komplikationen zur Ecke ablenkte (82.). Nicht so sein
Gegenüber, den Wormuth zum vermeintlichen 2:2 überwinden konnte, doch der
Abseitspfiff setzte dem Jubel ein abruptes Ende (84.).
Mit leeren Händen sollten die Gelb-blauen aber letztlich nicht zurückbleiben,
bekam Hammonia weder Zugriff auf Flankengeber Nicola Pejica, noch auf den im Sechzehner
weiterleitenden Yaniv Golan. Cousin sagte Danke und schloss zum längst
verdienten Ausgleich ab (86.).
In den allerletzten Minuten drückten Cousin und Co gar noch auf den
Siegtreffer, den ein Block gegen Yigitcan Tokay allerdings verhinderte (89.).
Ein Punkt für beide war es somit geblieben. Der Vorletzte und der Letzte
blieben ihren Plätzen damit treu.
Tore: 0:1 Zander (22.,
direkter Freistoß), 0:2 Zander (37. zu Klampen), 1:2 Sütterlin (44. Cousin),
2:2 Cousin (86. Golan)
Schiedsrichter: Ezatollah Valizadeh
(SC Victoria Hamburg)
Zuschauer: 20
besonderes Vorkommnis: Da
Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh erst verspätet am Spielort erschien, leitete
die ersten 20 Spielminuten ein Vertreter des FC Alsterbrüder.
Samstag, 20. September 2025
Spielbericht Eintracht Lokstedt III - SV Rugenbergen III
Auswärts-Prügel
für den Primus
2:6
in Lokstedt: SV Rugenbergen III geht erstmalig unter
Den Tabellenführer nicht gestürzt, aber ihm die erste Niederlage zugefügt.
Leicht Überraschendes spielte sich am Samstagmittag im Sportpark zu Lokstedt
ab, wo der hiesige LFC das Duell der Drittvertretungen gegen den SV
Rugenbergen, immerhin verlustpunktfreier Spitzenreiter der Kreisklasse 09, klar
für sich zu entscheiden wusste.
Etwas verhalten hatte die ganze Angelegenheit in der Septemberhitze zwar begonnen, doch dafür hatte
sie es ab etwa einem Viertel der Spielzeit ordentlich in sich. Levion
Krackhardt verzog nach eigenem Ballgewinn im Pressing hauchdünn (22.), ehe auch
Jonah Schroeder eine von vielen SVR-Schludrigkeiten nicht zu nutzen wusste:
Pfosten (24.)!
Nach etwas mehr als einer halben Stunde schließlich die im wahrsten Sinne des
Wortes nachträgliche Bestrafung vom Punkt, scheiterte Kapitän Roman Bühring
Hernandez zwar zunächst an Schlussmann Torge Tegelhütter, doch im Nachschuss
war Benjamin Johnkes unglücklich stehengelassenes Bein gegen Tristan Trzeciok
doch noch gesühnt (32.).
Frust bei T. Tegelhütter, dem ähnliches gleich nochmal wiederfuhr. Diesmal hob
Johnke das Abseits für Justo Alfaro Castro auf. Der Goalie rettete, nur war mit
Mateo Cabezas wieder ein aufmerksamer Lokstedter zum Abstauber bereit (43.).
Eine Eigenschaft, die Finn Drews und dessen parierten Rückraum-Versuch auf der
anderen Seite fehlte (45.)…
Stattdessen besiegelten Joshua Zinnaus Körpereinsatz gegen Cabezas und
Trzecioks cooles Verladen des Tormanns den in der Höhe auch verdienten
3:0-Halbzeitstand (45.+4).
Was für ein katastrophaler Samstagmittag, dem Alessandro Cala jedoch wieder
etwas Perspektive schenkte, als sein wunderbar getretener Freistoß direkt auf
3:1 verkürzte (48.).
In dieser Phase allerdings nur ein Strohfeuer, wie nicht nur das locker über
Trzeciok und Krackhardt herausgespielte 4:1 durch Cabezas belegte (53.).
Weil der LFC in der Folge einige gute Gelegenheiten liegen ließ, konnte der
eingewechselte Laurin Kolbe dann aber plötzlich wieder in Schlagdistanz
befördern. Allein im Rücken der zu hohen Abwehr schob der Sturmtank sicher zum
4:2 ein (68.). Wäre ihm dies doch bloß noch einmal gelungen (70.)…
Doch auch die Kollegen stellten sich vor der Kiste deutlich zu hektisch an
(76.) oder scheiterten wie Finn Drews per ruhendem Ball an Paul Ehrenreich (85.)
am Anschlusstreffer.
Den Lokstedtern blieb damit die Pforte zur Vorentscheidung weit geöffnet.
Bühring Hernandez vermochte gegen den übergreifenden T. Tegelhütter noch nicht
durchzugehen (88.), Cabezas wenig später schließlich doch, schob der
Dreierpacker einen M. Meyer-Querpass aus der Nahdistanz zum 5:2 ein (90.).
Gegen den nun kapitulierenden Primus stellte Alfaro Castro in der Nachspielzeit
sogar noch auf ein saftiges 6:2 (90.+2).
Ein Stück von der Körperlichkeit einer Rudelbildung am Ende des Spiels (90.+4) und
die dennoch weiter ganz oben thronenden Bönningstedter hätten sich kein halbes
Dutzend beim neuen Tabellendritten abgeholt.
Tore: 1:0 Bühring
Hernandez (31., Strafstoßnachschuss), 2:0 Cabezas (43. Alfaro Castro), 3:0
Trzeciok (45.+4, Strafstoßtor, Zinnau an Cabezas), 3:1 Cala (48., direkter
Freistoß), 4:1 Cabezas (53. Krackhardt), 4:2 Kolbe (68. Johnke), 5:2 Cabezas
(90. M. Meyer), 6:2 Alfaro Castro (90.+2)
Schiedsrichter: Carl Meyer
(Eimsbütteler TV, Note 2,5)
Zuschauer: 15



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