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Freitag, 9. September 2022

Spielbericht SV West-EImsbüttel/VfL 93/SC Union 03 1.Senioren - HEBC 1.Senioren

HEBC verdient sich erstes Siegerbier
Lila-weiße Senioren schießen sich mit halbem Dutzend unten raus

Allen Grund, nach dem Spiel die Tassen zu heben, hatten die Senioren des HEBC endlich mal wieder. Ein halbes Dutzend schenkten sie der Spielgemeinschaft SV West-Eimsbüttel/VfL 93/Union 03 zum ersten Saisonsieg im fünften Anlauf ein.
Das große Stimmungshoch, das im hiesigen Vereinsheim an der Vogt-Kölln-Straße für Konjunktur sorgte, zeichnete sich zunächst jedoch nicht ab.
Nicht nur, dass die Gastgeber früh durch Dennis Petrecks Abstaubertor in Front gingen (4.) – unter den HEBCern spiegelte sich die Unzufriedenheit mit der sportlichen Situation und kleineren Unzulänglichkeiten in wiederholten Diskussionen untereinander wider.
Daran änderte auch das zügige 1:1, bei dem Frank Jäger freistehend eine Flanke von Francisco Casares Sineiro verwertete, nicht viel (8.).
Einen kritischen Abseitspfiff gegen Lars von Lühmann später (10.), drehte der Offensivmann die Partie im Alleingang durch die staunende Wespe-Abwehr auf 1:2 (14.).
Eigentlich alles paletti für die Eimsbütteler, zumal Casares Sineiro (18.) und Metin Ünlü aus spitzem Winkel (20.) weitere Torgefahr versprühten.
Mit zunehmender Zweikampfintensität verflachte die Begegnung jedoch kontinuierlich.
Erst nach dem Wiederanpfiff waren es die Hausherren, die das spielerische Brachland mit einem fein gespielten Angriff, dem es lediglich an der nötigen Präzision im Abschluss mangelte (36.). Besser machte es da Ünlü, der erst zwei Gegenspieler auswackelte, um die Kugel im Anschluss geschickt ins freie Eck zu zirkeln – 1:3 (40.).!
Die Leibchenträger (Blau-schwarz und Lila waren nicht wirklich auseinanderzuhalten) reagierten indes mit ansteigender Härte. So kam Moritz Lahs mit „Gelb“ für sein rüdes Einsteigen nach eigenem Ballverlust äußerst gnädig davon (46.).
Umso mehr traf seine Farben ein Strafstoßpfiff wegen Handspiels. Leonardo Juresic war das Spielgerät an den nicht anliegenden Arm geschossen worden, sodass Jäger vom Punkt auf 1:4 erhöhen konnte (50.).
Nachschlag gab es durch ein Kontertor Michael Davids, der gemeinsam mit Ünlü frei vor dem chancenlosen Nils Tamaschke auftauchte und die Sache kurzerhand selbst erledigte (58.).
Obendrauf setzte es kurz darauf noch eine Ampelkarte für Juresic wegen Foulspiels (60.). Ein Schicksal, das M. Lahs zuvor noch überraschen erspart geblieben war (59.)…
Mit einem Mann mehr und reichlich Raum vor der Nase verpasste Sven Jantzen für den HEBC das 1:6, weil Tamaschke stark per Fußabwehr vereitelte (62.).
Nicht so bei einem von Lühmann-Versuch aus schwierigem Winkel, bei dem sich der diese Spielzeit bereits in verschiedenen Erwachsenenteams eingesetzte Fänger zum Gegentor auch noch verletzte (63.). Tamaschke biss für die letzten Minuten nochmal auf die Zähne und daddelte sogar noch einen gegnerischen Stürmer mit technischer Raffinesse am eigenen Strafraum aus (67.).
Mehr gab´s dann auch nicht mehr zu vermelden – Prost!

Tore: 1:0 Petreck (4.), 1:1 Jäger (8. Casares Sineiro), 1:2 von Lühmann (14.), 1:3 Ünlü (40.), 1:4 Jäger (50. Strafstoßtor, Handspiel Juresic), 1:5 David (58.), 1:6 von Lühmann (63.)

gelbe Karten: Petreck, M. Lahs – keine

gelb-rote Karte: Juresic (Wespe/VfL93/Union, 60. Handspiel & Foulspiel)

Schiedsrichter: Phillip Marshall (Hamburger SV, Note 4,5: brachte mit zu liberaler Zweikampfbewertung und dem zu späten Einstieg in persönliche Strafen zu viel Hektik ins Spiel)

Zuschauer: 20

Samstag, 6. August 2022

Spielbericht HEBC 1.Senioren - Eintracht Lokstedt 1.Senioren

Gigant Klein hält den Punkt fest
Starker Torwart bewahrt HEBC-Senioren vor der Auftaktpleite

Ordentlich feurig und mit noch mehr Glück beging die Ü40 des HEBC ihren Saisoneinstand 2022/2023 gegen Aufsteiger Eintracht Lokstedt.
Bei Augustsonne  waren sie nämlich zunächst ordentlich ins Hintertreffen geraten, gegen die fidele Elf von der Döhrntwiete, die nicht nur mit einem ersten Gefahrenmoment durch Benjamin Kronisch aufwartete (schön übergegriffen von Schlussmann Sven Klein, 4.), sondern im Anschluss direkt Fakten schafften. Mit dem Kopf verwertete Stürmer Oliver Barz den fälligen Eckstoß zum 0:1, dem prompt die Verdopplung folgte. Ganz allein am langen Pfosten hatte Ingo Prüfer alle Zeit der Welt, eine Flanke von links zu veredeln (7.). Das ging zu einfach!
Mit robuster Physis ließ der LFC die Gastgeber auch im Folgenden nicht ins Spiel finden. Stattdessen verhinderte Klein gerade noch so ein 0:3-Halbzeitdebakel gegen den heranstürmenden Barz (31.).
Ein ungeschicktes Halten im Strafraum brachte den HEBC kurz vor dem Seitenwechsel aber plötzlich ins Spiel, ließ Jörn Großkopf vom Punkt nichts anbrennen (38.).
Wiederum durch einen doof verursachten Strafstoß stellte Francisco Acevedo Taborda den alten Vorsprung rechtsunten wieder her (39.).
Sein optischer Doppelgänger auf der Gegenseite, Francisco Casares Sineiro, versuchte es derweil mit einer gefährlichen Torschussflanke (42.).
Weiteres Feuer fing das Match kurz darauf, als Jörn Großkopf höchst abseitsverdächtig zum freien 2:3-Anschlusstreffer kam (45.). Protestierende Lokstedter, doch das Tor blieb natürlich bestehen. Genauso, wie die teils hitzige Atmosphäre auf dem grünen Kunstrasen, auf dem Metin Ünlü die Zeichen zwölf Minuten vor dem Ende in eiskalter Stürmermanier auf unentschieden stellte.
Der Weg für eine heiße Schlussphase war geebnet, nur spielte sich das leidenschaftliche Geschehen eher im mittleren Spielfelddrittel – bis Barz in die Nachspielzeit frei vor Klein auftauchte, abzog und der Torwart als Retter eines glücklichen Punkts für die Eimsbütteler aus dem letzten Höhepunkt des Tages hervorging (70.+2).

Autoren: Arthur Schreiber & Björn Meyer

Tore: 0:1 Barz (5.), 0:2 Prüfer (7.), 1:2 Großkopf (35.+3. Strafstoßtor), 1:3 Acevedo Taborda (39. Strafstoßtor), 2:3 Großkopf (45.), 3:3 Ünlü (58.)

gelbe Karten: Yeboah, Yildirim, Jäger – Wohlrab

Schiedsrichter: Recep Akyildiz (Inter Eidelstedt)

Zuschauer: 40

Dienstag, 29. März 2022

Spielbericht Niendorfer TSV 1. Senioren - SV Lieth 1. Senioren

Dem Ball „keine Chance gegeben“: NTSV verliert erneut
Senioren Verbandsliga 01: Niendorfer Ü40 zieht gegen SV Lieth den Kürzeren

Wieder keine Punkte für die NTSV-Senioren. Am Vergangenen Sonntag unglücklich durch einen Strafstoß in der Nachspielzeit beim HEBC 2:3 unterlegen, gab es auch im Vorholspiel des 17. Spieltags der Senioren-Verbandsliga 01 zu Dienstagabendstunde nichts holen.
Die als Tabellenfünfte angereiste SV Lieth freute sich am Ende über drei erkämpfte Punkte, zu deren Eingang erstmalig nach einer Viertelstunde beigetragen wurde. Adrian Mecos hohen Freistoß nahm der aufgerückte Björn Stomberg zum Anlass für den Kopfball zum 0:1.
Zuvor hatte bereits Kollege Heino Schlüter die Möglichkeit, zentral aufs Tor zulaufend, die Klein Nordender in Front zu bringen (2.).
Den Hausherren fiel es dagegen schwierig, ihre durchaus vorhandenen Spielanteile für Konkretes zu nutzen. Zum einen erwartete sie mit Silvio Wöbcke ein sicherer Schlussmann, zum anderen erlangten sie zu selten gute Schusspositionen wie Habib Shafiei Kaldeh einmal ungenutzt aus 18 Metern vorfand.
Eine Standardsituation ließ den Knoten kurz nach dem Seitenwechsel schließlich platzen. Christoph Schmidtpott brachte die Ecke, bei der Wöbcke im Luftduell keine gute Figur machte, sodass der Abstauber aus schmaler Distanz für Edwin Ngwrume auf dem Silbertablett lag (40.).
Zwei weitere gefährliche Schmidtpott-Ecken später – diesmal aber ohne Ertrag – ließ es die SVL auf der anderen Seite fast wieder krachen, verpasste Schlüter einen scharfen Bouchard-Ball nur hauchdünn vor der Kiste (45.).
Intensiv ging es daraufhin am Bondenwald zur Sache. Jede Menge Zweikämpfe am und über dem Limit dürften für den einen oder anderen am Folgetag noch zu spüren sein. Die äußerst großzügige Zweikampfbewertung des oftmals zu weit distanzierten Schiedsrichters taten dabei ihr Übriges.
Knappe zehn Minuten vor Ultimo schrieb das Flutlichtmatch wieder sportliche Schlagzeilen, als die Niendorfer die Rückwärtsbewegung verpennten, Oliver Sach zwar an NTSV-Torwächter Jörn Lauterbach scheiterte, der hereingekommene Ronny Schuett die Kugel aber im Nachsetzen zum 1:2 über die Linie drückte (61.).
Klar, unternahm das Team in weiß nun noch einmal alles, die dritte Niete in Serie abzuwenden, während die „Roten Teufel vom Butterberg“ auch durch Auswechslungen Zeit vom Tacho nahmen.
Vier Minuten waren fast bereits über dem Soll, als Spielertrainer Julian van Delen das erlösende 1:3 wegen der unbeugsamen Querstange verweigert blieb.
Ein letzter Eckstoß blieb der Heim-Elf somit noch. „Gib dem Ball eine Chance!“, forderte Innenverteidiger Jan Haselhorst den ausführenden Mitspieler auf – vergebend! Die SV Lieth klärte den Standard und sicherte sich den nunmehr fünften Dreier in Folge.

Niendorfer TSV 1. Senioren: Lauterbach – Steffens, Haselhorst, Korth – Körner, Kasch – Schramm, Schmidtpott, Niemitz – Heyken, Ngwerume, eingewechselt: Shafiei Kaldeh, Helmke, Hagena, Passauer, Spielertrainer: Torben Kasch

SV Lieth 1. Senioren: Wöbcke – Meco, Stamm, Schakulat, Baidaschew, Stebner – Timm, Stomberg, Kreutz – Schlüter, Sach, eingewechselt: Bouchard, van Delen, Lohse, Schuett, Spielertrainer: Julian van Delen

Tore: 0:1 Stomberg (15. Meco), 1:1 Ngwerume (40. Schmidtpott), 1:2 Schuett (61. Sach)

gelbe Karten: keine – Stomberg

Schiedsrichter: Dr. Alfred Fleißner (SC Egenbüttel, Note 5)

Zuschauer: 8



Sonntag, 27. März 2022

Spielbericht HEBC 1. Senioren - Niendorfer TSV 1. Senioren

Wer zuletzt lacht…
Drama für den NTSV: Erst Ausgleichsjubel – dann Strafstoßfrust

Im Grunde schien die Geschichte des Spiels bereits geschrieben. Vier Minuten vor Ultimo schritt der gerade erst eingetroffene Edwin Ngwerume auf das Feld, spielte kurz darauf unwiderstehlich in den Lauf Christoph Schmidtpotts und schon hatte der Joker die großen Ausgleichsfreuden seines NTSV eingeleitet.
Die Dinge sollten jedoch noch ganz anders kommen…
Zählbares hatten die im Hinspiel 0:4 unterlegenen Niendorfer freilich verdient gehabt. Während die fahrigen Gastgeber überhaupt nicht aus dem Quark kamen, bot sich unter anderem für Patrick Heyken (HEBC-Fänger Klein tauchte gekonnt ab, 6.) und Marc Schemmel (vorbei, 9.) viel Raum zu attraktiven Möglichkeiten.
Sinnbildlich für den nur schwer verdaulichen Auftritt des Tabellendritten gehörte dessen erste und beste Torchance mit Jan Haselhorst einem Niendorfer: Mit Hilfe der Querstange entkam der Ur-NTSVer aus dem Abwehrzentrum dem Kopfballtor ins falsche Gehäuse (21.)…
Ansonsten verlegten sich die Beteiligten in der Folge auf mehr oder weniger sinnvolle verbale Nebenschauplätze.
Die Halbzeitpause tat da zum Abkühlen bei herrlichstem Frühlingswetter definitiv gut!
Mit frischem Schwung belohnten sich die Bondenwald-Kicker nach der Pause schließlich für ihren couragierten Vortrag, als es zügig über links ging und Frank Schramm zentral nur noch einzuschieben brauchte (39.).
Erst jetzt kam nun auch Lila-weiß in Wallung. Großkopfs Versuch konnte blockiert werden (41.), gegen Sven Jantzens satt getroffenen Rechtsschuss war kurz darauf kein Kraut gewachsen – 1:1!
Auf Traumflanke des eingewechselten Thomas Kliewe von rechts drehte der vollkommen missachtete Thorsten Knorr die Partie per Kopf sogar einmal auf links (56.).
Der Nachmittag war im Begriff, seinen erwarteten Verlauf zu nehmen, zumal Heino Holtorf (gefährlich segelndes Hochgeschoss, 62.) und Lars von Lühmann (Fußabwehr Steffens, 65.) durchaus die Entscheidung auf dem Fuß hatten.
Was jedoch folgte, war der ruhmreiche Kurzauftritt Ngwerumes, der seinen Farben doch noch einen Zähler gerettet hätte – wäre Ingo Helmke in der Nachspielzeit nicht ungeschickt im Strafraum zu Werke gegangen, sodass Jörn Großkopf den NTSV-Goalie vom Punkt aus in die falsche Richtung schickte und somit tatsächlich noch den insgesamt schmeichelhaften Siegtreffer der Eimsbütteler markierte.
Nachdem der zweitplatzierte HSV am vorangegangenen Freitag Punkte in Glashütte liegen ließ (1:1), freuten sich die später lautstark feiernden HEBCer obendrauf noch über den Sprung auf Rang zwei hinter dem längst enteilten SC Victoria.

Tore: 0:1 Schramm (39.), 1:1 Jantzen (43.), 2:1 Knorr (56. Kliewe), 2:2 Schmidtpott (67. Ngwerume), 3:2 Großkopf (70.+2 Foulstrafstoß)

Schiedsrichter: Mark Janssen (SV Großborstel)

Zuschauer: 40



Freitag, 29. Oktober 2021

Spielbericht HEBC 1. Senioren - Niendorfer TSV 1. Senioren

von Lühmann und Reichel im Duett
Dank zweier Doppelpacker: HEBC-Senioren gewinnen Verfolgerduell

Hinter dem Spitzenduo Victoria/HSV haben die Senioren des HEBC die Position des „Best of the Rest“ untermauert.
Beim letztlich deutlichen 4:0-Erfolg beim zuvor punktgleichen Niendorfer TSV hatten sich die Lilanen nach etwas uninspirierter Anfangsphase, in der die Niendorfer gar das abschlussfreudigere Team waren, erstmals mit einer Doppelchance zu Wort gemeldet. Christian Reichel scheiterte an Schlussmann Jörn Lauterbach, woraufhin Lars von Lühmann seinen Nachschuss vorbei setzte (16.).
In Minute 22 erneut zu einem Reichel-Abstauber eingeladen, lochte Letzterer diesmal lehrbuchartig zur etwas glücklichen Führung ein.
Diese verteidigte der gut aufgelegte Sven Klein auf der anderen Seite, als Christoph Schmidtpott einen unnötigen Ballverlust der Gäste rasch zum Torschuss nutzte (24.).
Mit dem Wiederbeginn schalteten die Eimsbütteler dann jedoch einen ordentlichen Gang höher, was vor allem an von Lühmann und dessen Dynamik lag. So tankte sich der Familienvater zentral in Richtung des vermeintlichen 0:2 durch, um aber seinen Meister im NTSV-Goalie zu finden (40.).
Kurz darauf war es dann doch geschehen: Ecke von rechts, Kopfball Reichel weiter zu Jantzen und schon stand von Lühmann blank in bester Strafraumposition, die zwangsläufig zur Verdopplung des Vorsprungs führen musste (42.).
Der HEBC hatte den Laden jetzt gut im Griff – da half auch der aus Schülern seiner zehnten Klasse bestehende „Fanclub“ für den Niendorfer Jan Haselhorst nichts. Hilflos musste der Pädagoge aus nächster Nähe mit ansehen, wie Reichel eine Flanke von der rechten Seite unbehelligt zum 0:3 einschädelte (48.).
Als Herr der Lüfte setzte der hochgewachsene „9er“ fünf Minuten vor Ultimo noch den 0:4-Schlusspunkt obendrauf. Als Flankengeber erneut beteiligt: Der omnipräsente Lars von Lühmann.
Da die gastgebenden Bondwald-Kicker dagegen kaum über Halbchancen hinauskamen und auch eine attraktive Freistoßposition für Schmidtpott aus 17 Metern ungenutzt blieb (62.), stand bei den zuletzt mit 1:5 beim SC Victoria unterlegenen HEBCern sogar wieder die psychologisch wertvolle „Null“. Zu verkraften war somit, dass Sven Jantzen mit der letzten Spielaktion, wiederum über von Lühmann eingeleitet, das mögliche 0:5 an die Latte semmelte (70.+1).

Tore: 0:1 von Lühmann (22. Reichel), 0:2 von Lühmann (42. Jantzen), 0:3 Reichel (48.), 0:4 Reichel (65. von Lühmann)

beste Spieler: keiner – von Lühmann, Reichel

Schiedsrichter: Dirk Hartje (GW Eimsbüttel, Note 2,5: unaufgeregte Spielleitung, auch ohne großen Laufaufwand)

Zuschauer: 15

Samstag, 16. Oktober 2021

Spielbericht HEBC 1. Senioren - SC Ellerau 1. Senioren

Erst regelwidrig, dann konterstark
HEBC-Senioren machen SC Ellerau deutlich den Garaus

Im Verfolgerduell der Senioren-Verbandsliga 01 hat sich der HEBC letztlich deutlich auf heimischem Grün gegen den SC Ellerau durchsetzen können.
Ihren erfolgreichen Herbstnachmittag hatten die Platzherren früh – wenn auch regelwidrig – eingeläutet, als Christian Reichel bei einer Flanke zum Kopfball hochging, SCE-Fänger Torben Franke die Kugel aus der Hand schädelte und auf diese Weise das tatsächlich geltende 1:0 erzielte (8.). Franke verstand die Welt nicht mehr und holte sich auch noch ein „Ticket“ wegen Meckerns ab…
Verdient kam der Vorsprung jedoch allemal daher, betrachtet man die einseitig verteilten Ballbesitzphasen. Nur verließen den HEBC mit Erreichen der Gefahrenzone die guten Ideen. Bis zum Pausenpfiff produzierten die Ellerauer gar die Mehrheit an Torschüssen, ohne dabei aber Relevantes hervorzubringen. So zielte beispielsweise der abschlussfreudige Steffen Vooth in Rücklage auf den Oberrang (31.).
Den Königsmoment bis zum Seitenwechsel kreierte derweil ein Freistoß Heino Holtorfs, der Metin Ünlüs, von Franke klasse vereitelte Kopfballchance vorbereitete (34.).
Der kurz nach der Pause longline geschickte Francisco Casares Sineiro machte es dafür kurz nach Wiederbeginn eiskalt, indem er cool vor dem diesmal geschlagenen Torsteher zum 2:0 vollendete (38.).
Knapp verfehlte Versuche der Herren Jantzen (HEBC, 51.) und Vooth (SCE, 53.) später konnten sich die Lila-weißen glücklich schätzen, dass Lars Nawrath für eine Gegenspielerbezeichnung, die sich auf den Begriff „Mixer“ reimt, nicht in Unterzahl weitermachen zu müssen. Der Unparteiische hatte die lautstarke Betitelung ebenso wenig wahrgenommen wie das vorangegangene Foul an dem Mittelfeldmann…
Die Wiedereinwechslung Ünlüs für den ungerügten Missetäter entpuppte sich daher als gleich doppelt sinnvoll, war es der bis dato glücklose Publikumsliebling, der heuer den 4:0-Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte (70.+1). Direkt zuvor hatte Vorbereiter Michael Rein ein offensives Aufflackern der Gäste aus der Auenlandschaft (Sven Klein musste für die Veilchen einen Vooth-Kopfstoß parieren, 69.) im Konter mit links zu den Akten gelegt (70.).
Interessant mutet indes an, dass im Nachgang ein Endergebnis von 4:1 durch den Schiedsrichter gemeldet wurde. Auch mit diesem imaginären Gegentor freut man sich am Reinmüller nun über Rang drei im Klassement, bevor es am kommenden Sonntag zum bärenstarken Zweiten geht: Victoria-Trainer Ronald Lotz informierte sich bereits als interessierter Zaungast über den nächsten Gegner.

Tore: 1:0 Reichel (8.), 2:0 Casares Sineiro (38.), 3:0 Rein (70.), 4:0 Ünlü (70.+1 Rein)

gelbe Karten: keine – Franke, Müller

Schiedsrichter: Levent Bozanoglu (Eintracht Lokstedt)

Zuschauer: 15