Posts mit dem Label GW Eimsbüttel IV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GW Eimsbüttel IV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. November 2023

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Grün-weiß Eimsbüttel IV

Jonutis im Fußballhimmel
Dreierpacker entscheidet Verfolgerduell binnen elf Minuten

Aktien im Aufstiegskampf der Kreisklasse B5 haben beide – die des SV Grün-weiß Eimsbüttel haben im Duell der Viertvertretungen beim FC Alsterbrüder am letzten Hinrundenspieltag eine ordentliche Wertsteigerung erlebt.
Zum gefeierten Helden des Abends avancierte dabei „Kurzarbeiter“ Ernestas Jonutis, der für seinen mustergültigen Hattrick lediglich 32 Einsatzminuten benötigte.
Bevor jedoch der eingewechselte Sturmtank sein siegbringendes Werk verrichten konnte, plagte seine Farben der Umstand, dass man sich für eine schiere Feldüberlegenheit herzlich wenig kaufen kann.
Hinten bombensicher, aber im Angriffsdrittel zu unpräzise, war es zunächst eine Geduldsveranstaltung für die Grün-weißen, denen schließlich eine Distanzrakete Abhilfe schaffte. Aus 23 Metern feuerte Felix Lüllemann zentral auf den Innenpfosten, der artig Beihilfe zum verdienten 1:0 leistete (38.).
GWE auf Kurs, doch einmal ungeschickt im eigenen Strafraum zur Stelle gewesen, war die Führung kurz nach der Pause schon wieder dahin. Schiedsrichter Arthur Schreiber (SC Sternschanze) erkannte prompt auf Strafstoß, den Henri Wormuth sicher zum etwas schmeichelhaften Gleichstand versenkte (49.).
Schnell ergab sich für den agilen Armin Nouri über rechts die Gelegenheit, wieder in Front zu gehen, als er aus vollem Lauf etwas zu hoch ansetzte (57.).
Stattdessen hatte Yaniv Golan in der Disziplin des Weitschusses gar das 2:1 für den FCA auf dem Fuß – Latte (69.)!
Dann aber schlug die (halbe) Stunde des Ernestas Jonutis, den eine schwache Rückpassaktion zu Torwart Florian Bittermann zum Einschieben ins leere Tor einlud (70.), ehe er nur Sekunden danach eine gut erkannte Vorteilssituation mit dem zentralen 1:3 vollendete (71.).
Endgültig im Fußballhimmel kam der wuchtige Joker an, als Leon Stengel nach einem Einwurf von links auf der Grundlinie Durchsetzungskraft bewies, querlegte und den alleingelassenen Ionutis am zweiten Pfosten unwiderstehliche bediente (81.).
Die Kicker vom Tiefenstaaken damit nun Dritter, während die Alsterbrüder nur sechs Zähler dahinter auf Rang sieben verweilen.

Tore: 0:1 Lüllemann (38.), 1:1 Wortmuth (49., Strafstoßtor), 1:2 Jonutis (70.), 1:3 Jonutis (71.), 1:4 Jonutis (81. Stengel)

gelbe Karten: Wormuth – keine

Schiedsrichter: Arthur Erik Schreiber (SC Sternschanze, Note 2,5)

Zuschauer: 11

Samstag, 20. August 2022

Spielbericht Eintracht Lokstedt IV - Grün-Weiß Eimsbüttel IV

Die rote Laterne weggekontert
Derbysieg! Schlusslicht GWE IV rettet den verpatzten Saisonstart

Sie könne es ja doch!
Im dritten Anlauf hat sich die Viertvertretung Grün-weiß Eimsbüttels den ersten Dreier gesichert und nebenbei gleich einmal Derbylorbeeren eingeheimst.
Bei Eintracht Lokstedt IV zeigte man sich nach den herben Klatschen der Vorwochen trotz weniger Ballbesitz zumindest in der Defensivordnung klar verbessert.
Eintracht wusste aus den hohen Spielanteilen nicht so richtig viel zu machen, während GWE das Stilmittel des Konters nahezu perfekt inszenierte.
So konterte man sich jeweils über die rechte Seite zu Toren durch Onne Lammers (13.) Edgar Mendoza Espinoza (20.).
Ein strittiger Strafstoß (Tom Liedtke soll Hussein Daboul in Minute 34 von den Beinen geholt haben), den der „Gefoulte“ höchstpersönlich versenkte, brachte die Gastgeber jedoch ins Spiel, das Daboul aus der zweiten Reihe nur Augenblicke später wieder auf Gleichstand stellte (36.). Ärgerlich für GWE, das hier bei einem Einwurf komplett gepennt hatte!
Für Ärger – auf beiden Seiten – sorgte auch eine zunehmend ruppigere Gangart der Kontrahenten, von denen das Gastteam kurz nach der Pause eine abermals gute Möglichkeit im geschwinden Gegenzug durch Jan-Peter Hermenau liegen ließ (47.).
Ansonsten verkam das Spiel zu einem zerfahrenen Kick, dessen nächster Treffer sinnbildlich dafür gleich doppelt irregulär erzielt daherkam. Zunächst hatte der angespielte Ghaith Alsaid einen langen Weg aus dem Abseits bestritten, um dann den bereits mit Fangkontrolle ausgestatten LFC-Schlussmann zu Fall zu bringen. Flemming Stuhlmann verlor das Leder wieder, sodass Alsaid es in die Mitte bringen konnte. Von einer schwachen profitierte schließlich Manuel Strube, der flach von halbrechts zum 2:3 einschob (71.).
Um die Frage „Hand oder nicht Hand?“ ging es beim 2:4. Alsaid bediente Leon Leuthold, dessen Rückschlagspiel im Eins-gegen-Eins mit Stuhlmann zum Überwinden des Tormannes führte, sodass der leere Kasten nicht mehr zu verfehlen war (83.).
Der LFC unterdessen bastelte fleißig an einer erneuten Aufholjagt. Nur verpasste Ex-GWEer Maksym Akimkin eine Friedrichs-Flanke um Haaresbreite (84.) und traf Jonas Ross zur Enttäuschung seiner Farben nur das Quergestänge (85.).
Auf der anderen Seite spielten die Grünen eine Überzahlsituation mit Leuthold und Strube mangelhaft aus (90.+1) – ohne Konsequenzen, denn wenig später war der Sprung vom letzten Tabellenplatz der Kreisklasse 4 für die Tiefenstaaken-Kicker unter Dach und Fach!

Tore: 0:1 Lammers (13.), 0:2 Mendoza Espinoza (20. Leuthold), 1:2 daboul (34. Strafstoßtor, Liedtke an Daboul), 2:2 Daboul (36.), 2:3 Strube (70. Alsaid), 2:4 Leuthold (83. Alsaid)

gelbe Karten: Meyer – Barkey

Schiedsrichter: Dr. Jörn Tietgen (Eimsbütteler TV)

Zuschauer: 21

Samstag, 13. August 2022

Spielbericht Grün-weiß Eimsbüttel IV - SC Cosmos Wedel II

GWE-Slapstick macht Cosmos froh
11:0! Losgelöste Cosmonauten stürmen den Tiefenstaaken

Der Sonderpreis für den höchsten Sieg des Spieltags in der Kreisklasse 4 ging Runde zwei der Saison 2022/2023 an die Reserve des SC Cosmos Wedel.
Mit ganzen elf Buden demütigte man den personellen Problembären Grün-weiß Eimsbüttel IV auf dessen eigener Kunstwiese.
Rasch diktierten die Gäste dabei das einseitige Geschehen, das nach ersten Annäherungen Felix Strucks 0:1 zu bieten hatte. Von halbrechts zog der Angreifer ab und bediente sich beim Abschluss der Hilfe des Innenpfostens (12.).
Vielleicht wäre GWE an diesem heißen Samstagabend ein etwas glücklicherer Auftritt gelungen, hätte sich Cosmos-Torsteher Till Nuppenau nicht als unüberwindbare Hürde für Juri Barkey herausgestellt (13.).
Doch anstatt der Spielstand wieder auf Remis gestellt wurde, erhöhte Meister Dagh auf Zuspiel Alexander Geiß´ auf 0:2 (19.), ehe Markus Wethmar das lang eingeleitete 0:3 nach einer halben Stunde drauflegte.
GWE, das mangels Alternativen unter anderem mit dem 59-jährigen Peter von Elm in der Innenverteidigung antrat, ging das alles mindestens eine Nummer zu schnell. Einfaches Spiel für die Wedeler, denen erneut Dagh – diesmal als den Tormann umspielender Einschieber – den 0:4-Halbzeitstand servierte (32.).
Nicht nur Kaiwen Schneiders Wuchtschuss (Latte (37.) hätte diesen noch weiter in die Höhe treiben können…
Weiter ging das Scheibenschießen dafür nach der Pause, als Jan Philipp Stanischewski mit rechts ins rechte obere Eck traf (49.).
Und die Grünen? Die verpassten jeweils aussichtsreich durch den emsigen Manuel Strube den möglichen Ehrentreffer (53. & 62.).
Ansonsten offenbarte man einen statischen Spielaufbau mit überdurchschnittlicher Fehlpassquote. Anschauungsunterricht, wie man es besser macht, erteilten die Gäste mit ihrem zackig über Julius Kahlert und Dagh herausgespielten Treffer durch erneut Struck (64.).
Nur Sekunden nach seiner Einwechslung durfte sich auch der kantige Ole Kröger über sein 0:7 freuen (69.).
Demoralisiert hockte derweil Schlussmann Steven Rennicke vor seinem Gehäuse – dort noch nicht wissend, dass seine Slapstick-Einlagen das gegnerische Torkonto noch weiter auffüllen sollten. Zunächst stand der Goalie bei Stanischewskis hohem 45-Meter-Freistoß zu weit vor der Kiste (85.), um Kröger Sekunden später den Doppelpack per Abstauber aufzulegen (86.). Weiter ging´s mit einem Missverständnis im Strafraum, das der bärenstarke Dagh wunderschön mit einem Fallrückzieher bestrafte (89.).
Für Rennicke genug der Demütigung! Die Handschuhe flogen durch die Gegend, nur war das Match noch vorüber. Unaufmerksam und ohne Arbeitswerkzeug war für den Mann zwischen den Pfosten gegen Strucks dritten Streich aus zentraler Position nichts zu machen (90.).
Ein solches Maß an Situationskomik auf dem Fußballplatz wäre sicher etwas für Arnd Zeigler gewesen…
Gar nicht komisch fand die eigene Darbietung das Team GWEs, welches in medias res zur leidenschaftlichen Debatte untereinander über die eigene Einstellung zum Mannschaftssport überging. Sportlich steht nach zwei Startniederlagen nur noch die Zweitvertretung aus Groß-Flottbek aufgrund der schlechten Tordifferenz ungünstiger dar.
Cosmos schaffte es hingegen vor dem Derby gegen die Sportfreunde Holm einstweilen in die obere Tabellenhälfte.

Tore: 0:1 Struck (12), 0:2 Dagh (19. Geiß), 0:3 Wethmar (30.), 0:4 Dagh (32.), 0:5 Stanischewski (49.), 0:6 Struck (64. Dagh), 0:7 Kröger (69. Geiß), 0:8 Stanischewski (85. direkter Freistoß), 0:9 Kröger (86.), 0:10 Dagh (89.), 0:11 Struck (90.)

beste Spieler: Strube – Struck, Dagh, Stanischewski

Schiedsrichter: Gerhardt Schulz-Greco (Eintracht Norderstedt, Note 3)

Zuschauer: 13



Sonntag, 13. März 2022

Spielbericht Eimsbütteler TV V - Grün-weiß Eimsbüttel IV

Nur an der Chancenverwertung hapert´s
Aufstieg nimmt Konturen an: ETV-Fünfte demontiert Verfolger GWE IV

Allen Grund, genauso wie die Frühjahrssonne über der Bundesstraße zu strahlen, hat derzeit die Fünftvertretung des Eimsbütteler TV. Denn während der Wärme spendende Feuerball noch etwas tief am Himmel steht, streben die Jungs in den schwarzen Trikots nach einem abermals überzeugenden 4:0 im Derby gegen Grün-weiß Eimsbüttel IV gen Sonnendeck der Kreisklasse B8.
Im Vergleich zum Spitzenspielsieg gegen Tabellenführer Inter Hamburg (2:1) auf drei Positionen verändert, präsentierte man sich schnell mit mehr Spielanteilen, die erstmals nach einer knappen Viertelstunde in echte Torgefahr mündeten, als sich Dara Moezipour Tehrani nur Gäste-Schlussmann Jan Awulle geschlagen geben musste (13.). Die nachfolgende Ecke ebnete jedoch den Weg für Fynn Sommers Kopfballtor – 1:0!
Ein krummes, abgefälschtes Geschoss von Julian Kaufmann erhöhte kurz darauf sogar auf 2:0 (16.) und noch mehr wäre möglich gewesen, wenn Awulle einen Peter-Versuch nicht mit leichten Problemen weggewischt hätte (19.).
Wiederum im Rahmen eines Eckstoßes stiftete Sommers Pfostenversuch weiteren Schrecken bei den Gästen, die der Spielstärke des Gegners kaum etwas entgegenzusetzen hatten.
Stattdessen setzte es aus 17 Metern das verdiente 3:0 durch Pablo Puerta Hens (45.+1) und fast das 4:0, als ein Schuss durch alles durchrutschte, erneut Awulle aber parierte (45.+3).
Weiter ging der Schleudergang für GWE auch nach dem Seitenwechsel. Abschlüsse der Herren Schulte (50.) und J. Kaufmann (71.) aus spitzem Winkel wehrte der mittlerweile warm geschossene Grün-weiß-Fänger ab, während sich J. Kaufmanns Kopfball auf dynamischer Schulte-Flanke ein auf der Linie klärender Feldspieler annahm (59.).
Besser gelang der Kopfstoß da Mitstreiter Moezipour Tehrani, der mittels dieser Disziplin dann doch das längst überfällige 4:0 besorgte (72.).
Einzig zu kritisierender Aspekt am Auftritt der Hausherren blieb auch in der Folge die Chancenverwertung. So donnerte Moezipour Tehrani das Leder an den Pfosten (78.), den der bullige Silas Knaak knapp an der falschen Seite verfehlte (80.). Weil auch Silas Knaak mit der technisch feinen Klinge der Erfolg verweigert blieb (88.), ruhte der Tor-Zähler mit Ablauf der mit Nachspielzeiten 100 Fußballminuten beim Vier-Tore-Vorsprung des Vize-Primus, der trotz des heutigen Klassenunterschieds nur sieben Punkte vor dem im Hinspiel noch (in Besetzung der jetzigen dritten Herren aus der Kreisklasse A) 3:1 siegreichen Tabellenvierten vom Tiefenstaaken steht.

Autoren: A. Schreiber & B. Meyer

Tore: 1:0 Sommer (13.), 2:0 J. Kaufmann (16.), 3:0 Puerta Hens (45.+1), 4:0 Moezipour Tehrani (72. Bassen)

gelbe Karten: Puerta Hens – keine

Schiedsrichter: Michael Vega (Hamburger SV, Note 3: keine Schwierigkeiten mit der einseitigen und fairen Partie, übertrieb es jedoch in beiden Hälften mit fünfminütigen Nachspielzeiten)

Zuschauer: 51