Montag, 29. September 2014

Spielbericht SC Sternschanze 1.Fr - Altona 93 1.Fr

AFC siegt in Unterzahl
Großer Wille reicht gegen ideenlose Schanzerinnen
 

Die ersten Frauen des SC Sternschanze bleiben in der Frauen Landesliga weiter auf tabellarischem Tauchkurs, blieb man auch im vierten Punktspiel der neuen Serie ohne Sieg.

Während man in den vorangegangenen Partien zumindest spielerisch absolut auf der Höhe war, ist diesem Auftritt kaum etwas Positives abzugewinnen. So erspielten sich die Gastgeberinnen nur eine einzige echte Torchance, als Janine Böst bei ihrem Comeback Laura Prill in Szene setzte, diese aber allein vor der Kiste vergeigte (33.). Ansonsten bot sich dem üppigen Publikum genau das, was Wiebke Hansen nach dem Spiel beschrieb:" Wir hatten viel Platz, Altona 93 hat uns in deren Hälfte zur Teestunde gebeten, aber niemand hatte wirklich Bock aufs Tor zu schießen.", stellte sie verärgert fest. Obwohl nur mit zehn Spielerinnen angetreten, waren die Altonaerinnen stets gefährlich. Was sie mit einem Pfosten-Freistoß von Maria Hinrichs nach einer Viertelstunde andeuteten, setzten sie kurz darauf in die Tat um: Aktive Torgefahr. So dribbelte sich Jennifer Kühn mit aller Gelassenheit durch den SCS-Strafraum und krönte dieses Solo mit einem frechen Lupfer zum 0:1 über Torfrau Angelika Kischkat.

Die Bemühungen der Nagel-Elf, doch noch die Wende in dieser Begegnung zu schaffen konnten sie derweil geschickt abschmettern. Mehr noch:

Durch diverse viel versprechende Gegenangriffe hätten sie sogar noch auf 0:2 erhöhen können, doch weder ein erneuter Lupfer von Jennifer Kühn, noch eine Mehrfachchance für Tanja Ossadnik brachten die vorzeitige Entscheidung, konnte immer in letzter Not noch ein Abwehrbein klären.

Dem Jubel der Mädels von der Adolf Jäger Kampfbahn tat dies jedoch logischerweise keinen Abbruch. Schließlich gewinnt man nicht jeden Tag in Unterzahl, wodurch man jetzt wieder auf einen direkten Aufstiegsplatz geklettert ist.

 
 
SC Sternschanze 1.Frauen: Kischkat - Hoff, K.Schröder (65. Brose), Wothge, Gottfried - Gaßner (59. Fleischer), E.Schröder - Prill, Mielke - Böst (46. Hansen), Salzwedel, Trainer: Heiko Nagel

Altona 93 1.Frauen: Greve - Krause, Kleinwort, Heinz, Loreck - Hinrichs, Ossadnik - Grundmann, Kühn, Spaller, Trainer: Norman Girbardt

Tore: 0:1 Kühn (18.)

Schiedsrichter: Abdullah Damar (Niendorfer TSV, Note 2,5)

Zuschauer: 100

Sonntag, 28. September 2014

Spielbericht SC Sternschanze III - Inter Hamburg II


Torfestival im Schanzenpark
Sternschanzes U23 setzt Serie fort

Mit dem dritten Sieg in Serie hat es die inoffizielle U23 des SC Sternschanze zum zweiten Mal in dieser Saison in die obere Tabellenhälfte geschafft. Dabei ließen es die Schanzenkicker diesmal richtig krachen, schenkte man dem Schlusslicht Inter Hamburg II gleich ein Dutzend an Gegentoren ein, von denen die ersten beiden bereits nach nur 80 Sekunden fielen, netzte Kapitän John Hilpert nach einem famosen Heber durch Ommid Safi und einem Zufallszuspiel gleich doppelt ein.
Ob die Nebelschwaden einer öffentlichen Goa-Party, die nebenan im Sternschanzenpark stattfand, zu Inters Schläfrigkeit auf dem Platz beitrugen, ist nicht überliefert. Fakt ist jedenfalls, dass der SCS an diesem Sonntagabend schalten und walten konnte, wie er wollte, sodass der Zwischenstand von 4:0 nach 20 Minuten nur allzu gerechtfertigt war. Immerhin schafften es die Gäste dann hin und wieder doch mal vor das Tor des Gegners, wie nach einem feinen Heber von Berkan Dogan in den Lauf von Atalay Arican, was letzterer mit dem 4:1 zu würdigen wusste.
Ansonsten machte hier nur das Team in Blau-Rot die Musik; allen voran der unterforderte John Hilpert, der bis zu seiner Auswechslung gleich sechsfach ins Schwarze traf. Da sich seine Mitspieler in dieser Disziplin aber auch nicht lumpen ließen, kam die gesamte Mannschaft schließlich auf zwölf erzielte Tore, denen auch noch einige weitere hätten hinzukommen können, doch da der, noch reichlich von seinem vormittäglichen Spielabbruch beim Spiel FC Schnelsen II - SV Lurup III beeinflusste Ralf Stoltze diverse aussichtsreiche Torraumszenen zu Unrecht wegen angeblicher Abseitsstellung abpfiff und die juvenile Schanzenelf auch einige Male zu inkonsequent im Abschluss agierte, blieb es letztlich bei zwölf eigenen Toren, denen schlussendlich drei des Gegners gegenüber standen. Den meistbejubelten konnte dafür Inter für sich verbuchen, als Hüdayi Dogu unter den Augen und dem Applaus der „Südwand“, bestehend aus beseelten Partygästen vom Punkt aus den Endstand markierte.

Tore:  1:0 Hilpert (1. Safi), 2:0 Hilpert (2.), 3:0 Ekwegba (17. Heller), 4:0 Hilpert (20. Heller), 4:1 Arican (32. Dogan), 5:1 Hilpert (34. Bergerhoff), 6:1 Hilpert (47.), 6:2 Dogu (54.), 7:2 Hilpert (60.), 8:2 Becker (65.), 9:2 Ekwegba (73. Bergerhoff), 10:2 Thiele (77. Pagelsen), 11:2 Ohnesorge (80. direkter Freistoß), 12:2 Pagelsen (85. Thiele), 12:3 Dogu (87. Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Ohnesorge, Hansel, T.Rensch, Becker - keiner

Schiedsrichter: Ralf Stoltze (GW Eimsbüttel, Note 5; überzogene Verwarnungen und etliche voreilige Abseitspfiffe verhinderten eine bessere Bewertung.)

Zuschauer: 500

Besonderes Vorkommnis: Die Partie wurde wegen einer Verschiebung im Zeitplan mit einer Verspätung von 32 Minuten angestoßen.

Spielbericht Eimsbütteler TV Ü30-Frauen - SC Sternschanze Ü30-Frauen

Novum: SCS Startet Serie
Historischer Auswärtssieg für Gholamalizadeh-Team

 
Der SCS bewies vom Anpfiff weg, dass hier nur eine Mannschaft gewinnen konnte, schaltete man einige viel versprechende Angriffe, doch erst in der 16.Minute konnte die auffällige Julia Elkay den Bann mit dem 0:1 nach Vorarbeit von Ruth Schaefer brechen, während Schaefer selbst nur um Zentimeter vergab (17.). Kein Problem, denn dafür netzte Kollegin Elkay nach einer halben Stunde erneut ein, nahm sie dafür diesmal eine Voermanek-Flanke zum Anlass, um nur Sekunden später mustergültig für Wiebke Kahl vorzulegen – 0:3!

Auch nach dem Seitenwechsel spielte sich vor den etwa zehn Zuschauern reiner Einbahnstraßenfußball ab, welcher den Schanzerinnen noch weitere Treffer bescherte, sodass die nicht vorhandene Anzeigetafel bereits nach 56 Spielminuten ein stattliches 0:6 anzeigte, ehe sich Ulrike Hamer den Ball vor dem gegnerischen Strafraum erkämpfte, mit dem rechten Fuß trocken abzog und damit die ETV-Welt zum Jubeln brachte. Dass es „nur“ das Tor zum verkürzenden 1:6 war, spielte dabei keine Rolle…

Zum Ende verpassten die äußerst agile Ruth Schaefer (71.) und die bis dato noch glücklose Anke Bröskamp (78.) den Gastgeberinnen schließlich noch ein überdeutliches 1:8, das aufgrund eines weitgehend katastrophalen Auftritts des ETV auch völlig in Ordnung ging.

Auf der anderen Seite hatten die Mädels des SC Sternschanze allen Grund zum Strahlen, gelang ihnen nicht nur der höchste Erfolg seit Bestehen dieser Mannschaft, sondern schaffte man es auch zum ersten Mal überhaupt, zwei Spiele in Serie zu gewinnen, nachdem man am vorigen Spieltag bereits das Team des FC St.Pauli zu Hause mit 1:0 bezwang.

Am kommenden Mittwoch können sie diese Serie sogar noch weiter ausbauen, geht es erneut an selber Stelle gegen den ETV, vor dem man nach diesem Auftritt nun freilich keine Angst haben muss.
 

 
Eimsbütteler TV Ü30-Frauen: Adler – Liebeck, Lauschmann – Mucha – Thiel, Braun – Hamer,
eingewechselt: Schön, Bräuer, Albrecht,
Trainer: Kolja Köstner

SC Sternschanze Ü30-Frauen: Beyer – Gröne, Gholamalizadeh, Grunwaldt – Kahl, Schaefer, Elkay,
eingewechselt: Bröskamp, Voermanek, Tessmann,
Spielertrainerin: Lina Gholamalizadeh

Tore: 0:1 Elkay (16. Schaefer). 0:2 Elkay (30. Voermanek), 0:3 Kahl (31. Elkay), 0:4 Voermanek (49.), 0:5 Schaefer (50. Voermanek), 0:6 Voermanek (56. Kahl), 1:6 Hamer (70.), 1:7 Schaefer (71.), 1:8 Bröskamp (78.)

Schiedsrichter: Sascha Opitz (FC Alsterbrüder, Note 4,5)

Zuschauer: 12

Montag, 22. September 2014

Spielbericht Eimsbütteler TV 2.Fr - SC Pinneberg 1.Fr

Zwei Hattricks sichern SCP die dritte Runde
Sarah Kröger und Kim Linn in Ballerlaune

 
Für die zweiten Frauen des Eimsbütteler TV hat das „Abenteuer Pokal“ nach zwei Runden ein Ende, musste man sich den klassenhöheren ersten Frauen des SC Pinneberg mit 0:6 geschlagen geben. Die Vorentscheidung gab es in diesem verspätet angestoßenen Match bereits Mitte der ersten Hälfte, als Topstürmerin Sarah Kröger zwischen den Minuten 19 und 22 gleich dreifach zuschlug und damit nicht nur einen lupenreinen Hattrick erzielte, sondern damit ihre Farben früh auf Kurs brachte. Während sie beim ersten Treffer wie aus dem Nichts vor der Kiste auftauchte, leitete sie den Zweiten per Doppelpass mit Kim Linn, von der später noch die Rede sein sollte, sogar selber ein, ehe sie beim dritten Streich im Anschluss an eine K.Linn-Ecke echtes Köpfchen bewies.

In den zweiten 45 Minuten durfte sich Kim Linn dann für ihren überragenden Auftritt belohnen, indem auch sie einen perfekten Hattrick erzielte, wofür sie immerhin ein Paar Zeigerumdrehungen mehr benötigte, als Sarah Kröger zuvor. Gegen einen viel zu zaghaften Gegner hätten die Gäste das Endresultat auch noch beliebig in die Höhe schrauben können, doch letztlich blieb es beim 0:6, das den Pinnebergerinnen den Einzug in die dritte Runde des Frauen-Oddset-Pokals beschert.
 
 
Tore: 0.1 Kröger (19.), 0:2 Kröger (21. K.Linn), 0:3 Kröger (22. K.Linn), 0:4 K.Linn (67.), 0:5 K.Linn (80.), 0:6 K.Linn (81.)

Schiedsrichterin: Marai Denise Wolf (Niendorfer TSV, Note 2)

Zuschauer: 10

Sonntag, 21. September 2014

Spielbericht FC Elmshorn 1.Fr - SC Sternschanze 1.Fr

Zu zehnt in die nächste Runde
SCS-Frauen schalten den FC Elmshorn im Pokal aus
 

Nach dem dürftigen Saisonstart in der Liga konnten die ersten Frauen des SC Sternschanze zumindest im Pokal ungefährdet eine Runde weiterkommen.
Gegen einen nicht ebenbürtigen Gegner ging die Nagel-Elf nach einem Dutzend an Spielminuten in Front, als Wiebke Hansen mit einem langen Ball genau die extrem schnelle und bewegliche Nele Salzwedel fand und diese vor der Kiste sicher einschob. Kurz darauf tauschten beide ihre Rollen, legte Salzwedel quer in die Mitte, während Hansen aus 20 Metern auf 0:2 erhöhte (14.). Zwar wackelte das problemlose Weiterkommen gewaltig, als Yasmin Wittorf in Folge einer Unachtsamkeit auf der linken Abwehrseite der Gäste auf 1:2 verkürzte und Jenny Krohn plötzlich allein vor der Kiste auftauchte, doch da sich die sichere Angelika Kischkat im SCS-Gehäuse dabei nicht überwinden ließ, Nele Salzwedel noch vor der Pause einen Doppelpack zu ihrem Torkonto hinzufügte und Laura Prill Sekunden vor dem Pausenpfiff Schanzentor Nummer fünf nachlegte, hatten für die zweiten 45 Minuten nur noch die optimistischten FCE-Fans Hoffnungen auf die Wende, die das Team von Trainer Stefan Beneke nach dem Wechsel mit einer deutlich rüderen Spielweise erreichen wollten. Das Resultat war die Dezimierung des Gegners, musste Wiebke Hansen nach einem überharten Einsteigen einer Gegenspielerin einige Minuten lang behandelt werden. Währenddessen mussten ihre Mitstreiterinnen das 2:5 durch Ayleen Wittorf hinnehmen, wusste diese das Leder nach gutem Vierkant-Zuspiel sicher in der Hütte unterzubringen. Kaum war Hansen wieder zurück im Match, musste Innenverteidigerin Jördis Wothge die Segel nach einer erneuten Ramboaktion von Tamina Maucher streichen, was die Gäste dazu zwang, die Partie zu zehnt zu beenden, da ihnen keinerlei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen. Doch auch in Unterzahl machte das verbliebene Schanzen-Dezett den besseren Eindruck, was ein klasse Freistoß von Lina Charlotte Gaßner, den Schlussfrau Victoria Möller gut zur Ecke abwehren konnte, bestätigte (68.). Im Duell zehn Meter näher am Tor behielt Gaßner indes die Oberhand, versenkte sie einen fälligen Strafstoß zum 2:6-Endstand, der Trainer Heiko Nagel natürlich freut: "Meine Mannschaft hat das nach der etwas nervösen Anfangsphase gut gemacht und richtig auf den Gegner und den ungewohnten Rasenplatz reagiert.", lobte der Coach, der im kommenden Punktspiel gegen Altona 93 auch auf den ersten Landesligasieg hofft.

 
FC Elmshorn 1.Frauen: Möller – Maucher, Booge (53. Dannenberg), Palawiks, Nowak – Vierkant (70. Koehnemann), A.Wittorf – Preissner, Schünemann – Y.Wittorf, Krohn, Trainer: Stefan Beneke

SC Sternschanze 1.Frauen: Kischkat – Hoff, Wothge, K.Schröder, Gholamalizadeh – Gaßner, E.Schröder – Mielke, Hansen – Prill, Salzwedel, Trainer: Heiko Nagel

Tore: 0:1 Salzwedel (12. Hansen), 0:2 Hansen (14. Salzwedel), 1:2 Y.Wittorf (20. Booge), 1:3 Salzwedel (30.), 1:4 Salzwedel (34. Hansen), 1:5 Prill (45. Salzwedel), 2:5 A.Wittorf (52. Vierkant), 2:6 Gaßner (80. Foulelfmeter, Palawiks an Salzwedel)

Schiedsrichter: Jens Harder (Voßlocher SV, Note 4,5)

Zuschauer: 10

besonderes Vorkommnis: Da bei Jördis Wothges verletzungsbedingtem Ausscheiden keinerlei Ersatzspielerinnen zur Verfügung standen, beendeten die ersten Frauen des SC Sternschanze die Partie zu zehnt (58.)

Sonntag, 14. September 2014

Spielbericht SC Sternschanze 2.E - SV Lurup 2.E

Platz zwei über links gefestigt
Panesar und Rückert führen Schanze-E2 zum Heimsieg

Eine Woche nach dem mühsamen 4:3-Auftaktsieg bei Teutonia 05 hat es die 2.E des SC Sternschanze an Spieltag zwei so richtig krachen lassen, wies sie den ebenfalls siegreich gestarteten SV Lurup überraschend deutlich mit 6:2 in die Schranken.
Bei schönstem Septemberwetter begann die ganze Schanzenherrlichkeit vom Punkt.
Sebastian Adubofour hatte Simon Rückert gelegt und Juri Andrikopoulos seine Nerven zum Strafstoß bereit – das 1:0 nach nur drei Minuten!
Eine verdiente Führung, deren Verdopplung eine Safer-Ecke hätte bringen können, doch der diesmal auf der Linie klärende Adubofour rettete für seinen geschlagenen Torhüter, der selbst nichts gegen Moritz Grimms Direktabnahme ausrichten konnte (18.).
Dafür übernahm der fleißige Joshua Panesar den Torjägerjob wenig später per Grätsche aus kürzester Distanz.
Das war auch nötig, war ihm die Kugel zunächst im Dribbelrausch auf links abhandengekommen.
Mit Simon Rückerts Tempo-Treffer, bei dem der wendige Offensivmann Geschwindigkeit und Abschlussstärke in die lange Ecke vereinte, schien das Match bereits zur Pause entschieden.
Das Giercke-Septett aber antwortete sofort zu Beginn der zweiten 25 Minuten nicht nur mit neuem Elan, sondern auch mit Emmanuel Walkers 3:1, bei dem Randy Owusu in der Vorarbeit ein gutes Auge für den Mitspieler bewies.
Bevor es jedoch zur großen Aufholjagt des SVL kam, machten die Gastgeber jeweils dank schnellen Spielzügen über die überragende linke Seite  wieder klar, wer hier Herr im Haus war.
Beide Male war es Joshua Panesar, der erst Moritz Grimm (30.) und im Anschluss Issa Safer (35.) mittels Querpässen zum Toreschießen einlud.
Mit der eigenen Führung etwas selbstzufrieden, verschenkte der SCS zwischendurch auch Spielanteile an die Luruper, bei denen stets Emmanuel Walker für Torgefahr zuständig war, in der Schlussphase aber seinen Meister im sauber abwehrenden Jakob Rademacher fand.
Also schnell nachgelegt, nutzte Blau-rot einen Entlastungsangriff für das 6:1, dem die West-Hamburger kurz vor Ultimo immerhin noch einen zentralen Walker-Rechtschuss in die lange Ecke entgegenstellten.
Am klaren Heimsieg der Schanzer und dem damit verbundenen Vorrücken auf Tabellenplatz zwei änderte dies aber nichts mehr.
Das Spitzenspiel gegen Staffelprimus vom SC Nienstedten kann also kommen!

Tore: 1:0 Andrikopoulos (3. Foulstrafstoß, Adubofour an Rückert), 2:0 Panesar (21. Safer), 3:0 Rückert (25. Grimm), 3:1 Walker (27. Owusu), 4:1 Grimm (30. Panesar), 5:1 Safer (35. Panesar), 6:1 Rückert (47. Kalweit), 6:2 Walker (49.)

Schiedsrichter: Oussama El Youbi (SC Sternschanze, Note 2,5)

Zuschauer: 40

Montag, 8. September 2014

Spielbericht SC Sternschanze 2.Fr - GW Eimsbüttel 2.Fr

Schanze nicht mehr "blank"
Nullnummer gegen GW Eimsbüttels „Zweite“ 


Im zweiten Anlauf gelang den zweiten Frauen des SC Sternschanze der erste Punktgewinn der noch jungen Saison, trennte man sich mit den zweiten Frauen Grün-weiß Eimsbüttels mit einem torlosen Remis.

In einem nahezu ereignislosen Kreisligaspiel waren es die Gäste, die durch Ina Kast und ihre Großchance Mitte der zweiten Halbzeit näher an den Sieg kamen, doch da die stets sichere Emese Herman im SCS-Gehäuse sicher entschärfte, rettete sie ihren Farben damit einen durchaus glücklich machenden Punktgewinn, dem nächste Woche in Wedel der nächste folgen soll.
 

 
Tore: keine

Schiedsrichter: Saadi Omer (Hamburger SV, Note 2,5)

Zuschauer: 40

Spielbericht SC Sternschanze 1.Fr - SC Pinneberg 1.Fr

Preuße quasi unüberwindbar
Überragende Torhüterinnenleistung lässt SCS verzweifeln
 

Auch nach dem zweiten Punktspiel der noch jungen Saison stehen die ersten Frauen des SC Sternschanze ohne Punkte da, nachdem man der ersten Frauen des SC Pinneberg zu Hause mit 1:2 unterlag. Ein Ergebnis, das das Chancenverhältnis allerdings nicht besonders realistisch wider gibt, waren insbesondere die letzten 23 Minuten quasi ein kompletter Sturmlauf der Gastgeberinnen, die nach einem Doppelpack von Sarah Kröger einem 0:2-Rückstand hinterher zu laufen hatten. Nach einem Füllhorn an vergebenen Chancen (allein Cornelia Salzwedel scheiterte zweimal frei vor dem Tor an der überragenden Katrin Preuße) konnte Salzwedel fünf Minuten vor Ultimo zwar noch auf 1:2 verkürzen, doch ein weiterer Torerfolg blieb ihnen verwehrt, sodass die Nagel-Elf letztlich mit leeren Händen zurück blieb, was den Coach ratlos machte: „Warum sollte ich die Mädels kritisieren? Warum sollte ich auf sie einhauen? Sie haben ein großartiges Spiel gemacht, sich aber nicht dafür belohnt.“, so der Zepterschwinger, der sich beim erneuten Heimspiel gegen den Walddörfer SV mehr Treffsicherheit seiner Akteure erhofft.   

 
SC Pinneberg 1.Frauen: Preuße – Hagemann (60. Köster), Barth, Schiemann, Fondermann – Wiese, Plaßmann – Wallendszus, Gamm (90. C.Leiding-Schmidt), Hagemann (83. Sellhorn)  – Kröger, Trainer: Clemens Voigt
Tore: 0:1 Kröger (13. Wallendszus), 0:2 Kröger (67.), 1:2 Salzwedel (85. Wothge)

Spielerin des Spiels: Katrin Preuße (SC Pinneberg): Jederzeit ein sicherer Rückhalt für ihr Team, rettete mehrfach stark im Eins-gegen-eins.

Schiedsrichter: Dennis Hakan Parlak (Eimsbütteler TV, Note 3)
Zuschauer: 48