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Samstag, 24. Juli 2021

Spielbericht VfL Hammonia III - Hamburg Hurricanes II

Hurricanes mit Effizienz
Struckholt-Kicker bringen Hammonia die zweite Testspielniederlage bei

Die dritten Herren des VfL Hammonia haben ihre Generalprobe vor dem Pokalduell bei Victoria VII verloren. Auf heimischer Kunstwiese hatte man trotz einer ordentlichen Vorstellung mit aussichtsreichen Torchancen den Kürzeren gegen die Zweitvertretung der Hamburg Hurricanes gezogen.
Diese konnten sich im eher schwergängigen ersten Durchgang auf die Solo-Qualitäten von Moses Mpiriirwe verlassen, marschierte der Mann aus Uganda mit Siebenmeilenstiefeln durch das offene Zentrum, umkurvte Hammonia-Goalie Kai Hansen und schob zum 0:1 ins leere Gehäuse ein (19.).
Ahmed Alzerer hätte eine suboptimale Halbzeit der VfLer noch weiter bestrafen können. Das Dribbling geriet jedoch zu lang und der Abschluss ging drüber (35.).
Mit dem Seitenwechsel nahm unter backofenähnlichen Verhältnissen nicht nur die Intensität zu, sondern auch der Spielwille der Gastgeber.
So erspielten sich die Hammonen fortan einige gute Gelegenheiten, von denen besonders jene aus der 60. Minute herausstach: Elegant hatte Nils Gadau einen hohen Ball zu Jonah Müller weitergeleitet, ehe dieser im Pressschlag mit Christian Rintsch in den Strafraum einzog. Die Kugel landete wieder bei Gadau, dessen Versuch gerade noch vor der Linie gewischt wurde.
Glück hatte Hammonia – und auch das Gästeteam – dass ein rassiger Zweikampf zwischen Sebastian Pignatelli und Raducu Poenaru mit anschließendem Nachkarren ohne Konsequenzen blieb (66.).
Aus nächster Näher bestaunten die Streithähne eine gute Viertelstunde später, wie Pignatellis Kollegen nicht vehement genug verteidigten, Varouj Kajian zum Heber kam und Dominik Hillesheim den hohen Ball mit dem Scheitel ins eigene Dreiangel lenkte – 0:2!
Die in der Vorbereitung bis dato nur dem SV Wilhelmsburg IV (2:4) unterlegene Dobbratz-Elf warf noch einmal den Vorwärtsgang an, doch die Chancenverwertung blieb an diesem Tag das große Thema. Fabian Habbes tollen Ball in den Lauf vermochte erneut Müller nicht entscheidend zu nutzen. Sein Versuch überspielte zwar den herauseilenden Jordan Hillyard, verfehlte allerdings dessen verlassenes Tor (87.).
Es sollte einfach nicht sein!

Tore: 0:1 Mpiriirwe (19.), 0:2 Hillesheim (83. Eigentor, Kajian)

Schiedsrichter: Jürgen Gand (Hummelsbütteler SV)

Zuschauer: 35



Sonntag, 8. März 2020

Spielbericht FC Hamburger Berg - Hamburg Hurricanes II


Sako-Debüt geglückt
1:0 gegen Hurricanes-Reserve: Hamburger Berg gewinnt enges Verfolgerduell

Nicht alle Gästespieler wollten der Vermutung Glauben schenken, dass die im gleich beginnenden Punktspiel der Kreisklasse B auf einen Ex-Profi treffen würden. Auf Grand in der untersten Spielklasse würde doch kein Spieler von Bekanntheit den Körper im Spätherbst der Karriere noch einmal schinden.
Von wegen, schnürt der 67-malige Zweitliga-Akteur (FC St. Pauli und Arminia Bielefeld) Morike Sako jetzt die Schuhe für den FC Hamburger Berg, den der baumlange Kerl gegen die Reserve der Hamburg Hurricanes sofort als Führungsspieler auf dem Platz unterstützte.
Bis drei wichtige Punkte im Angriff auf die drei Zähler entfernte Tabellenführung der B3 auf der Habenseite waren, galt es 90 umkämpfte Minuten zu bestreiten.
In deren erstem Viertel blieb der größte Oha-Moment trotz Spielanteilverteilung pro Hamburger Berg den rosa gekleideten Gästen vorbehalten, als Jesper Jensen am zweiten Pfosten genau diesen aussichtsreich anköpfte (17.).
Um ein Haar wäre der viele Ballbesitz der Roten also für die Katz gewesen, doch knapp vor Überschreiten der 30-Minuten-Marke arbeitete Rashid Faisal über außen punktgenau vor, sodass Mohammed Latif im Sturmzentrum nur noch einzuschieben brauchte.
Wenig später fast das 2:0, erkannte Sako, der ansonsten viel als omnipräsenter Erklärbär für Mitspieler und den überforderten Schiedsrichter agierte, die Schusschance aus 21 Metern, endend mit einem Pfostentreffer.
So richtig knistern wollte es danach nicht mehr in den Strafräumen. Insbesondere nach der Pause häuften sich dagegen die rassigen Mittelfeldzweikämpfe, die binnen zehn Minuten gleich fünf (verspätete) Einstiegskarten gelber Farbe mehr oder weniger herausforderten.
Darunter auch für Bergs Najimu Mohammed, dessen Spieltag nach seinem zweiten Foulspiel, gleichbedeutend mit der zweiten Verwarnung, vorzeitig beendet war (70.). Kurz darauf schickte ihm Schiedsrichter Andre Ludwig den gelb vorbelastet taktisch foulenden Antony Lock auf der anderen Seite zur erneuten Gleichzahl hinterher.
Und damit blieb der bissige Brite nicht der Letzte. Passend zur weitgehend diffusen Zweikampfbewertung des Unparteiischen setzte es für den im Mittelfeld durchaus in Richtung Ball grätschenden Jack Taylor glatt rot, obwohl eigentlich kein Merkmal für einen Feldverweis auf Dauer vorlag (85.).
Dem damit jetzt auch noch in Unterzahl streitenden Tabellenvierten lief derweil mehr und mehr die Zeit davon. Den letzten nennenswerten Anlauf, den Spielstand von nach wie vor 1:0 noch umzubiegen, unternahm somit Christian Rintsch, dessen Freistoß aus dem Halbfeld jedoch den Beweis ermöglichte, dass Heim-Torsteher Augustine Obong nicht nur als lautstarker Kommandeur zwischen den Pfosten taugt. Seine Rettungstat sicherte den Jahnplatzkickern den knappen 1:0-Erfolg, der die ohnehin besten Karten für den Aufstieg in die Kreisklasse A weiter aufpolierte.

Tore: 1:0 Latif (30. Faisal)

Gelb-rote Karten: Mohammed (70. wiederholtes Foulspiel) – Lock (74. wiederholtes Foulspiel)

Rote Karte: Taylor (Hamburg Hurricanes II, 85. grobes Foulspiel)

Schiedsrichter: Andre Ludwig (Note 5)

Zuschauer: 35