Freitag, 31. Oktober 2014

Spielbericht VfL Hammonia III - HSV Barmbek-Uhlenhorst IV


Hammonia stürzt den Spitzenreiter
Überraschendes 2:2 bestätigt Aufwärtstrend

So langsam kommt die neue dritte Herren des VfL Hammonia immer besser in Schwung. Zwar langte es auch im siebten Anlauf nicht zum ersten Sieg, doch nach dem 4:4 beim SV Osdorfer Born und diesem starken 2:2 gegen den Ligaprimus von der Sportanlage Langenfort kann man durchaus behaupten, dass der VfL in der Liga angekommen ist.
Mit einem erneut bunten Haufen aus Spielern der drei Herrenmannschaften hielt man die Zügel in diesem Match früh in den eigenen Händen, schädelte Daniel Jobmann eine mustergültige Lehsten-Flanke zum 1:0 nach nur 40 Sekunden in die Maschen. Ein echter Paukenschlag, dem schnell der nächste folgen sollte, knallte ein Freistoß von Hasan Yüksel aus 22 Metern lautstark an den BU-Pfosten (3.). Da benötigte der Tabellenführer erstmal ein Paar Minuten zur eigenen Erholung, was ihnen allerdings ganz gut tat, fand man Stück für Stück immer besser in die Begegnung, was nach einer halben Stunde den Ausgleich durch den hier sehr dynamischen Patrick Seemann zur Folge hatte. Da hätte ihnen ein zweites Erfolgserlebnis sicher gut in die Karten gespielt, doch scheiterte Ramon Topp in der Schlussphase des ersten Durchganges am guten Körpereinsatz von Kevin Bejarano im Tor des VfL Hammonia (37.). Ein Versäumnis, das der 29-Jährige kurz nach der Pause allerdings nachholen konnte, lochte er im Anschluss an eine gute Vorarbeit von Tim Eckhoff zum 1:2 ein, doch wer jetzt erwartete, dass die Barmbeker diese Führung im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause bringen, sollte sich getäuscht sehen, lauerte Hasan Yüksel bei einem Freistoß des eingewechselten Quang-Khai Ngo genau richtig am zweiten Pfosten, um aus kurzer Distanz den 2:2-Ausgleichstreffer zu besorgen.
Es war der Endstand, mühte sich BU in der verbliebenen halben Stunde vergeblich um weitere Torraumszenen gegen einen leidenschaftlich verteidigenden Widersacher, was insgesamt auch nicht unverdient war.
Nebenbei verlor das Gästeteam durch dieses Remis die Poleposition in der Leistungsklasse B an die Viertvertretung des SC Alstertal/Langenhorn, während die Hammonen die rote Laterne an die „Fünfte“ des SC Teutonia 10 weitergereicht hat.


VfL Hammonia III.: Bejarano – Lehsten, Fellenberg, Peters, Louati – E.Karpuz, Yüksel – Borek, Jobmann, Charvoz – Kalayci,
eingewechselt: Ngo, Gurung, Zencir,
Trainer: Julian Denis Höger

HSV BU IV.: Dölling – Ehlers, Priano, Ullrich, Eckhoff – Menke, Pietsch – Topp, Mein, Sielas – Seemann,
eingewechselt: Lüders, Fleischer, Woortmann, Bräuniger De Araujo Barros
Trainer: Patrick Brandt

Tore: 1:0 Jobmann (1. Lehsten), 1:1 Seemann (30. Sielas), 1:2 Topp (49. Eckhoff), 2:2 Yüksel (61. Ngo)

Schiedsrichter: Henrik Marcel Tie (Note 2)

Zuschauer: 20  

Sonntag, 26. Oktober 2014

Spielbericht SC Sternschanze V - Ahrensburger TSV III


"Alte Herren" ringen ATSV nieder
Cleverer SCS schlägt Ideenlose Ahrensburger

Ist da etwas wer dabei, aus seiner Anlage eine Festung zu machen? Durch einen überraschenden, aber umso verdienteren 2:1-Erfolg gegen die Elf des Ahrensburger TSV konnten sich die fünften Herren des SC Sternschanze etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen und dadurch gleichzeitig den zweiten Heimsieg in Folge einfahren.
Und das mit vollster Berechtigung, machte die betagte Heimmannschaft, deren Akteure übrigens alle bereits für die alten Herren spielen könnten, sofort Druck in Richtung des Ahrensburger Gehäuses.
Den ersten gefährlichen Beweis dafür lieferte Florian Bieganski, als er sich im Anschluss an einen Eckball sicher im Strafraum drehte und abzog, sodass Jean-Pierre Spring auf der Linie alles in die Waagschale werfen musste, um das frühe 1:0 nach nur zwei Minuten zu verhindern.
Auch in der folgenden Zeit kamen ausschließlich die Hausherren zu gescheiten Offensivszenen, doch das Leder wollte irgendwie einfach nicht ins Tor. So änderten auch ein Lerz-Schuss knapp über die Kiste (32.) und ein Heber vom eingewechselten Alexander Waten, zwar am herausstürzenden Jan-Andre Mohr, aber auch am Tor vorbei (38.), nichts am torlosen Pausenstand, der nach dem Wechsel schließlich doch durch die angemessene Führung für den SCS abgelöst wurde, nutzte Oliver Heinsen das Durcheinander in der Defensive der Stormarner, indem er die Kugel per Rechtsschuss aus 23 Metern im Netz zappeln ließ.
Kein Beinbruch für den ATSV, weiß man um die altersbedingten Konditionsdefizite des Gegners, die diesmal aber kaum zu sehen waren, setzte man die unzähligen Auswechslungen stets zu den richtigen Zeitpunkten und brachten die Gäste viel zu selten derartig Konstruktives zu Stande, wie einen Zerrath-Kopfball, der aus acht Metern über den Quader flog (59.). Stattdessen erhöhte das Team in weiß eine Viertelstunde vor dem Ende auf 2:0,  landete ein langer Ball aus der eigenen Hälfte genau bei Marcus Lerz, sodass dieser per Kopf auf Oliver Heinsen weiterleiten konnte und dieser halblinks vor dem Ziel einschieben konnte. Mit einer Art Schlussoffensive probierte die Gohlke-Elf noch einmal, das drohende Unheil abzuwenden, doch außer einem Freistoß, den Dennis Sailer mit etwas Hilfe des SCS-Schlussmannes aus dem linken Halbfeld in die rechte obere Ecke setzen konnte, gab es keine erwähnenswerten Szenen mehr, was Tristan Zimmermann und seinen Kollegen letztlich auch nur allzu Recht war, bedeutete dies den zweiten Saisonsieg für ihn und seine Kollegen.


SC Sternschanze V: Weber - Kipke - Zimmermann, Dorrestein, Dias - Bieganski, Saad - Renje, Häring - Heinsen, Heise,
eingewechselt: Ebmeyer, Waten, Lerz

Ahrensburger TSV III.: Mohr - Bettge-Reddöhl, Armbrecht, Kewersum, Reiter - Spring, Heitmann - Deutsch (35. Priebe), Krasnici, Sailer - Zerrath, Trainer: Thorsten Gohlke

Tore: 1:0 Heinsen (52.), 2:0 Heinsen (76. Lerz), 2:1 Sailer (81. direkter Freistoß)

gelbe Karten: Heise, Heinsen - Bettge-Reddöhl

Schiedsrichter: Uwe Holthausen (SC Egenbüttel, Note 3)

Zuschauer: 30

Spielbericht SV Werder Bremen 2.C - SC Weyhe 1.C

Die Ordnung noch rechtzeitig gefunden
Verdienter Werder-Sieg durch gute Moral

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge hat sich Werder Bremens U14 zurück in die Erfolgsspur geschossen, besiegte man den SC Weyhe in einem unterhaltsamen Match zu Hause mit 3:2, wobei die Hübner-Elf durchaus Licht und Schatten zeigte.
Begonnen hat das Team derweil mit der Sonnenseite, verwertete Malik Memisevic eine dynamische Vorarbeit über die linke Seite mit etwas Hilfe des schwächelnden Schlussmannes früh im Spiel zum 1:0-Führungstreffer (2.), der jedoch nicht lange Bestand haben sollte, ließ sich Werders Defensivkonstrukt von einem langen Ball Elisha Baisoos komplett aus den Angeln heben, dass Umut Ercan den unkoordiniert herumirrenden Jan-Eric Kranzmair locker umspielen und einschieben konnte. Es war der Auftakt für eine Phase, in der die Gastgeber hauptsächlich durch ein vogelwildes Abwehrverhalten auffielen. Ein Zustand, den Umut Ercan und Christian Pak bei ihrer Doppelchance aus der zehnten Minute noch nicht nutzen konnten. NOCH nicht, denn kaum hatte man wieder ein wenig durchgepustet, nutzte der SCW die komplette Naivität der Gastgeber mit einem schnellen Ball auf den noch schnelleren Nikita Devakov auf die rechte Seite, woraufhin er seinen Raum dankend annahm und mustergültig für Ibrahim Demir und Umut Ercan in die Mitte spielte. Da war das 1:2 für letzteren nur noch Formsache. Werder ließ sich davon aber nicht unterkriegen, wofür sie sich auch prompt belohnten, als Malik Memisevic im Anschluss an eine Linkov-Ecke gleich zwei Versuche hatte, das Leder aus überschaubarer Distanz sicher im Netz zappeln zu lassen. Dass man dies besser nicht zulassen sollte, lehrte er den Weyhern in Form des 2:2, dem Jarno Böntgen mit einer Distanzrakete an die Latte fast die erneute Führung folgen ließ (22.). Jetzt hatte der Profinachwuchs endlich zu seiner Sicherheit gefunden und mit zunehmender Spieldauer mehrten sich auch die Torchancen für das Heimteam, wie einen Schuss an den Außenpfosten von Corvin Schröder (47.) und einem Scheitern von Thomas Linkov am gegnerischen Schlussmann (49.). Mitte der zweiten Halbzeit dann die Erlösung für Grün-weiß: Ein Zuspiel aus der Tiefe des Raumes in den Lauf von Corvin Schröder und ein platzierter Abschluss von Werders "Nummer 7" - 3:2!
Ein viel umjubelter Treffer, dem am Ende noch die Wertlosigkeit drohte, als Umut Ercan in der Schlussminute noch einmal vor Jan-Eric Kranzmair auftauchte, jedoch an diesem scheiterte. Und da Max Weickert den frei liegenden Ball resolut ins Toraus klärte und es danach zu keinen weiteren Höhepunkten kam, siegten sich Maik Nawrocki und Co nicht unverdient aus der kleinen Ergebniskrise heraus.


SV Werder Bremen 2.C: Kranzmair - Böntgen, Nawrocki, Weickert, Poznanski (41. M.Schröder) - Klüver (70. Smuskewicz), Saiz  - Linkov, Kaufmann - Memisevic (68. Poschmann), C.Schröder, Trainer: Norbert Hübner

SC Weyhe 1.C: Volkmer - Knüppel, Stuckmann (35. Langreder), Roskamm, Van-Den-Berg - Janßen, Pak, Ercan, Devakov - Demir (57. Meyer), Trainer: Loay Mohammed

Tore: 1:0 Memisevic (2. C.Schröder), 1:1 Ercan (8. Baidoo), 1:2 Ercan (16. Devakov), 2:2 Memisevic (17. Linkov), 3:2 C.Schröder (56.)

gelbe Karten: keiner - Roskamm, Baidoo

Schiedsrichter: Niklas Hunold (TuRa Bremen, Note 5; sah sich mit einer Vielzahl von teilweise knappen Abseitsentscheidungen konfrontiert, wobei er überdurchschnittlich oft daneben lag. Zudem mit sehr einseitigen Einwurfs- und Freistoßentscheidungen zu Gunsten des SV Werder)

Zuschauer: 45

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Spielbericht SV Werder Bremen 3.C - TV Eiche Horn 1.C


Werder siegt sich auf Rang zwei
Alexander-Elf bleibt in der Erfolgsspur

Die Erfolgsgeschichte der 2002er des SV Werder Bremen geht weiter. Daran konnte auch der TV Eiche Horn mit einer engmaschigen 4-1-4-1-Formation nichts ändern. Werder begann forsch und hätte durch Benjamin Andelic durchaus früh in Front gehen können, doch sein Versuch hatte nicht genügend Schmiss und konnte in letzter Sekunde von Schlussmann Christoph Heitmann geangelt werden (6.). Etwas glücklicher für die Gastgeber verhielt es sich, als Andelic mit einem feinen Heber den Aufgerückten Terry Becker bediente und dieser humorlos halbrechts vor der Kiste die Nerven behielt - 1:0!
Ein Resultat, dass bis in die Zweite Spielhälfte Bestand haben sollte, ehe der eingewechselte Nick Woltemade, der das Match sofort belebte, einen langen Ball von Maximilian Schütt und dessen Nachwehen zum Anlass für einen herrlichen Hochball aus spitzem Winkel zum 2:0 nahm (43.). und da ein Treffer einem Torjäger natürlich nicht genügt, legte er direkt danach seinen zweiten nach, spielte Werder den Gegner, der mittlerweile die Ordnung der ersten Halbzeit verlor, mit einem gezielten Angriff über Paul Niefer und Abdenego Nankishi förmlich schwindelig. Die Partie war entschieden, doch die Gastgeber wollten mehr, gelangen ihnen aber nur ein Pfostenschuss von Nick Woltemade (58.) und eine Doppelchance mit einem Lattentreffer (60.), bis Abdenego Nankishi einen Angriff aus der Abteilung "Trainingsspiel" sicher zum 4:0 vollendete (68.). Auf der anderen Seite belohnten sich die Gäste kurz vor Ultimo nachträglich für einen engagierten, aber letztlich harmlosen Auftritt am Weserufer, indem der nimmermüde Jonathan Thelitz das Leder nach einem Schlottmann-Zuspiel, im Anschluss an einen Ballverlust Maximilian Schütts per Linksschuss im Werder-Gehäuse versenkte.
Nach dem fünften Saisonsieg grüßen die Grün-weißen nun erstmal vom zweiten Rang des Tableaus, was sich bei einem Torverhältnis von 45:5 auch durchaus sehen lassen kann, während die Gäste die Chance verpassten, sich an die Aufstiegsplätze zu pirschen.


SV Werder Bremen 3.C: Griesmeyer - Becker (47. Edelberg), Hinte, Knüwe  - k.A. (63. Diallo), Schütt - Andelic (63. Er), Diallo (36. Nankishi), Niefer (62. Becker) - Er (36. Woltemade / 62. Yeboah), Yeboah (36. Atas), Trainer: Jan-Claas Alexander

TV Eiche Horn 1.C: Heitmann - Dronia (56. Makonnen), Janecki, An, Müller (35. Greve) - Schlottmann - Werner (29. Suhren), Guszewski, Rathjen, Thelitz - Makonnen (48. Müller)

Tore: 1:0 Becker (18. Andelic), 2:0 Woltemade (43. Diallo), 3:0 Woltemade (45. Nankishi), 4:0 Nankishi (68. Atas), 4:1 Thelitz (70. Schlottmann)

gelbe Karten: Atas - keiner

Schiedsrichter: Max Buschermöhle (ATSV Sebaldsbrück, Note 1,5; äußerst überzeugender Spielleiter mit angenehm liberaler Zweikampfbewertung, übersah allerdings ein Loch im Tornetz, durch das der Ball nach dem 3:0 hinten aus dem Tor rollte (45.))

Zuschauer: 39