Samstag, 2. August 2014

Spielbericht Juventude Hamburg - SpVgg Billstedt-Horn

Juventude startet siegreich
Perlstiegler veredeln sich den Saisonstart

Nach dem Einzug in die zweite Runde des Oddsetpokals konnte Kreisligaaufsteiger Juventude auch das zweite Pflichtspiel der noch jungen Saison für sich entscheiden, besiegte man die ambitionierte Elf der SpVgg Billstedt-Horn in einem insgesamt holprigen Spiel mit 2:1.
„Man hat gemerkt, dass die Jungs vor dem ersten Punktspiel in der Kreisliga nervös waren. Erst nach 20 Minuten haben wir uns dann gefangen“, gestand Juventudes Coach Jens Perez. Und das, obwohl sein Team nach bereits sieben Minuten den perfekten Start hinlegte, als Koffi Konan den tödlichen Pass in die Schnittstelle spielte, wo Carlos Rodrigues Padinha das passende Laufangebot machte, den gegnerischen Schlussmann umkurvte und sicher zum 1:0 abschloss.
Immer wieder versuchten es die Gastgeber auf diese Art, doch nur einmal wurde es noch innerhalb der ersten 45 Minuten wirklich gefährlich, sorgte ein Konter für einen bestens einschussbereiten Christian Knof vor der Kiste, der jedoch knapp verzog (25.). Unterstellungen, man habe in dieser Szene absichtlich trotz eines am Boden liegenden Gegenspielers weitergespielt, wiesen die Gastgeber derweil zurück…
Die Gäste von der Möllner Landstraße kamen unterdessen trotz des geschlosseneren Mannschaftsvortrags erst in Abschnitt zwei zu ihrem ersten erwähnenswerten Offensivmoment, der allerdings sofort zu einer Erfolgsgeschichte wurde, verlängerte Lukas Häder einen flachen Ehmke-Freistoß aus 14 Metern clever in die Maschen (57.).
Die besseren Gelegenheiten hatten dennoch weiterhin die Jungs in Weiß-blau, wie ein saftiges Distanzgeschoss vom omnipräsenten Rodrigues Padinha, das der hier aufmerksam agierenden Luca Latendorf gut über die Latte lenkte (72.). So überraschte es nicht, dass es natürlich Rodrigues Padinha war, der das Match zehn Minuten vor Ultimo mit einem geschickten „Paartanz“ mit Felix Ohlrich im Strafraum und einem passenden Rechtsschuss entschied (80.). Denn die weitgehend kopflose Schlussoffensive der Hoffmann-Elf blieb letztlich bis auf einen Torschuss von Mikel Ehmke, den Abdulhakim Bazkaya im Juve-Kasten sicher halten konnte, ungefährlich.
Perez schmeckte dieser Sieg mit dem Blick auf den Widersacher besonders gut: „Den Gegner schätze ich als sehr stark ein – die haben in den letzten Jahren nicht umsonst oben mitgespielt. Wir haben am Ende mit großem Kampf gewonnen, obwohl ein Unentschieden durchaus fair gewesen wäre“, fasste der Übungsleiter abschließend zusammen.
Am Dienstag steigt für die international zusammengestellte Truppe der große Höhepunkt, wenn sich in Pokalrunde zwei der „große“ SC Victoria die Ehre auf dem Hartplatz am Perlstieg gibt. Aber spätestens seit Vatan Gücü wissen alle, dass in Hamburgs Süden im Pokal immer alles möglich ist…

Juventude do Minho: Bozkaya – Taser, D. Perez, Santos Ferreira, Okojie (35. Graeff) – Saral, Fischer (63. Adane) – Konan, Miler Lourenco (72. Ak), Knof – Rodrigues Padinha, Trainer: Jens Perez

SpVgg Billstedt-Horn: Latendorf – Seker, Häder, Ohlrich, Lübbecke – Akkoc, Tian (46. Schröder) – Pasalic (60. Gieser), Ehmke, Karwacki – Balcik (79. Sühlsen), Trainer: Patric Hoffmann

Tore: 1:0 Rodrigues Padinha (7. Konan), 1:1 Häder (57. Ehmke), 2:1 Rodrigues Padinha (80. Santos Ferreira)

Gelbe Karten: Okojie, Santos Ferreira, Rodrigues Padinha, Miler Lourenco – Latendorf, Häder

Schiedsrichter: Frank „Bobby“ Schnehagen (SC Poppenbüttel, Note 2,5)

Zuschauer: 35

Spielbericht Juventude Hamburg II - SV Wilhelmsburg II

Juve-Reserve wartet weiter
Durststrecke von über einem Jahr geht weiter

Während die erste Mannschaft mit zwei Pflichtsiegen in die neue Saison startete, musste sich die Zweitvertretung des Clubs vom Perlstieg erneut geschlagen geben.
Zwar gab es dieses Mal keine acht Gegentore wie in der Vorwoche im Pokal gegen Teutonia 05 II, doch dieses 1:4 gegen die Reserve des SV Wilhelmsburg zeigte wieder sämtliche Schwächen auf.
Nach 25 nahezu ereignislosen Minuten eröffnete Luis Tavarez Cancola den Torreigen nach einer defensiven Unachtsamkeit des Gegners zum verdienten 0:1.
Ein Pfostentreffer Patrick Mabazzas (40.) und ein guter Kopfball von Tavarez Cancola, den der Juve-Schlussmann sehenswert über die Latte lenken konnte (62.), unterstrichen die Überlegenheit sehr anschaulich, wobei dies für dieses Spiel, das sinnbildlich für seine Qualität, von Juventudes Co-Trainer Rogelio Riveres Morales gepfiffen wurde, da der angesetzte Mazlum Gün nicht erschien, wohl eher der falsche Ausdruck ist.
Dennoch reichte es für die Rabbert-Elf, das Zwischenresultat auf 0:3 hochzuschrauben, waren Andre Husstedt und wieder Tavarez Cancola gedanklich einfach einen Schritt schneller, als der Gegner, der bis auf einen Distanzversuch von Angelo Neves Lobo, den SVW-Torsteher Elvis Schöbel sicher abfing, nichts Erwähnenswertes zu bieten hatte – bis Yusuf Cetinkaya per Freistoß aus 30 Metern das erste Pflichtspieltor seiner zweiten Mannschaft Juventudes seit dem 05.05.2013 erzielte (88.).
Den 1:4-Endstand stellte derweil der eingewechselte Marlon Schmidt in der Schlussminute ins leere Tor her, hatten die Gastgeber, besonders der hier komplett indisponiert agierende Kim Lagerpusch, ihren Dienst bei Yaw Aboagye Nkrums Vorarbeit bereits eingestellt.
So wird es jedenfalls sehr schwierig, dem 3:1-Auswärtssieg aus dem Mai 2013 bei Union Tornesch II den nächsten Pflichtspielerfolg der Mannschaftsgeschichte folgen zu lassen…

Tore: 0:1 Tavarez Cancola (25.), 0:2 Husstedt (69.), 0:3 Tavarez Cancola (82.), 1:3 Cetinkaya (88., direkter Freistoß), 1:4 Schmidt (90. Aboagye Nkrum)

Schiedsrichter: Rogelio Riveres Morales (Juventude do Minho, ersatzweise, Note 5,5)

Zuschauer: 10

Freitag, 1. August 2014

Spielbericht HSV Barmbek-Uhlenhorst III - VfL 93 Hamburg

Ein Hauch von Wembley
Umkämpftes Barmbek-Winterhude-Duell am ersten Spieltag

Mit einem Derby-Remis eröffneten die Drittvertretung des HSV Barmbek-Uhlenhorst und der VfL 93 am Freitagabend die Kreisklasse 7.
Vor überschaubarer Kulisse waren es die Gastgeber, die mit dem frühen 1:0 nach sechs Spielminuten den besseren Start in die Saison 2015/2016 erwischten, als Patrick Dräger bei einer Ecke, die der VfL einfach nicht zu klären wusste, genau dort stand, wo man als Angreifer zu stehen hat.
Wirklich lange konnten sich die Gastgeber allerdings nicht an ihrer Führung ergötzen, führte eine dynamische Flügel-Aktion Jeremy Martens zu einem Tobias Knopp in bester Stürmerposition – 1:1 (11.)!
Erleichterung bei den Gäste, die Mitte des ersten Abschnitts noch größer wurde, scheiterte BUs Torben Bente im Anschluss an einen Eckball an der Latte, während Andrzej Zakrocki den Nachköpfer aus vier Metern über den Kasten wuchtete (24.).
Auf der anderen Seite präsentierten sich die Blau-gelben dafür umso treffsicherer, lenkte Bente eine flache Hereingabe von Florian Kostka recht unbedrängt ins eigene Tor (40.)…
Zurück aus der Pause, brauchte es ein wenig, ehe es wieder interessant wurde. Doch dafür hatte es der erste Spannungsmoment umso mehr in sich, lieferte Paul Soldan den Ausgleichstreffer, nachdem ihn Kapitän Jan Ruhnke mit einem klugen Pass in Szene setzte (65.).
In der letzten halben Stunde versuchten beide Teams, erneut in Front zu gehen, doch ein guter Distanzversuch von Arne Möller (72., BU) und ein Show-down vor der Kiste zwischen VfLs Joachim Kuhse und Schlussmann Nico Dölling (77.) blieben ebenso erfolglos, wie ein Kraftgeschoss durch Zakrocki, an die Unterkante der Latte. Das Bittere dabei: Die Kugel war, auch nach Meinung neutraler Beobachter, mit vollem Umfang hinter der Linie. Schiedsrichter Roman Weiß (WTSV Concordia) verweigerte den Jungs von der Sportanlage Langenfort jedoch den Siegtreffer, weshalb sich VfL-Schlussmann Timo Böge im Anschluss an die Partie über einen „gewonnenen Punkt“ freute. „Für den Anfang war das gut. Wir haben stark gespielt und uns im Gegensatz zu den letzten Spielen weiter gesteigert. Jetzt müssen wir dieses Spiel abhaken und uns auf das Pokalspiel konzentrieren“, gab Böge zu Protokoll.
Mit dem Pokalspiel ist übrigens der anstehende Heimauftritt in der zweiten Runde des Oddset-Pokals gegen den schier übermächtigen Regionalligisten Eintracht Norderstedt am kommenden Dienstag gemeint.

HSV Barmbek-Uhlenhorst III: Dölling – Dorow, Bente, Möller, Dräger – Panzica (82. Meister), Wiepert (42. Raymann) – Soldan, Mester, Ruhnke – Zakrocki (85. Wolter), Trainer: Robin Hüttig

VfL 93 Hamburg: T. Böge – Marten, Masurek, Boveland, C. Frey – Kohpmann, Strohschein (46. Khoshgouy) – Kostka (74. Harraß), Knopp (67. Schulte), Kuhse (79. Kostka) – Krupp (78. Knopp), Trainer: Said Farhadi, Marco Ritter & Michael Böge

Tore: 1:0 Dräger (6.), 1:1 Knopp (11. Marten), 1:2 Bente (40., Eigentor, Kostka), 2:2 Soldan (65. Ruhnke)

Schiedsrichter: Roman Weiß (WTSV Concordia, Note 5)

Zuschauer: 40

Sonntag, 27. Juli 2014

Spielbericht SC Sternschanze III - TSV Buchholz 08 II

Buchholz 08 ohne Sorgen
Nordheider sichern sich Zweitrundeneinzug im Holstenpokal

Humorlos und letztlich ungefährdet zog die Zweitvertretung des TSV Buchholz 08 gegen die U23 des SC Sternschanze in die zweite Runde des Holstenpokal 2014/2015 ein.
Vor stattlicher Sonntagabendkulisse waren ihr zwei berechtigte Strafstöße behilflich, die der sichere Christian Cordes beide zum 0:2 verwandelte (16. & 23.).
Die Schanzer aber kamen schnell zurück, als John Hilpert einen rasch vorgetragenen Angriff mit Kapitän Khaled Teldja aus zentraler Position kompromisslos vollendete, sodass die Hoffnung wieder aufflackerte (25.).
Die reiferen Buchholzer wussten es aber, die Tore zum richtigen Zeitpunkt zu machen. So geschehen nach genau einer halben Stunde: Das Gros der Akteure wähnte sich noch in der soeben vergangenen Trinkpause, da schob Sebastian Hartmann eiskalt ein – 1:3!
Nachdem der Bezirksligist den zweiten Abschnitt mehr oder weniger direkt mit einem Freistoßtor Akgül Osmans eröffnete (49.), schien die Sache vorzeitig erledigt, zumal Osman kurz vor der nächsten Trinkpause des Tages Treffer Nummer fünf nachlegte (73.).
Den Rest der Partie begnügte man sich derweil mit lockerem Sommerfußball im Schongang, doch mehr, als das verkürzende 2:5 vom eingewechselten Dennis Büsching (76.), immerhin ansehnlich herausgespielt, war für Blau-rot nicht drin.
In den Schlussminuten verpassten es die jetzt wieder etwas aktiveren Gäste sogar, das Endresultat wieder nach oben zu schrauben. Doch da unter anderem der eingewechselte Joel Rückert erst nur den Innenpfosten traf (84.) und kurz darauf knapp links unten vorbeizielte (86.), blieb es beim 5:2-Erfolg für die nun in Runde zwei stehenden Jungs aus dem äußersten Süden des HFV-Gebietes.

Tore: 0:1 Cordes (16. Foulstrafstoß), 0:2 Cordes (23. Foulstrafstoß), 1:2 Hilpert (25. Teldja), 1:3 Hartmann (30.), 1:4 Osman (49. Direkter Freistoß), 1:5 Osman (73. Künkel), 2:5 Büsching (76. Hilpert)

Schiedsrichter: Flynn-Philipp Zuck (Eintracht Lokstedt)

Zuschauer: 72

Spielbericht VSK Blau-weiß Ellas - SV West-Eimsbüttel

„Zeit für die Liga“
Wespe siegt bei Blau-weiß Ellas und ist eine Runde weiter

Auch der SV West-Eimsbüttel gehört in diesem Jahr zum Kreis der Zweitrundenteams.
Im Kreisligaduell mit dem auch geographisch nicht weit entfernten Sportsfreunden des VSK Blau-weiß Ellas konnte man sich letztlich souveräner durchsetzen, als es das Ergebnis verrät.
Dichao Yao war der umjubelte Mann, der seine Farben nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit aus der Torlosigkeit befreite, nachdem die Gäste zuvor deutlich überlegen, aber zu einfältig im Abschluss agierten.
Ein Dank der Anhänger der Jungs vom Sportplatzring gebührte hierbei aber auch Vorlagengeber Patrick Klesten, der bei seinem Zuspiel aus dem Zentrum nicht nur gutes Auge, sondern auch exaktes Timing bewies.
Gegen ein griechisches Team, das nach der Auflösung der ersten Herren einen Kraftakt in der Kreisliga mit der letztjährigen Kreisklassemannschaft vor sich hat, sollte sich die sonst vorherrschende Offensiv-Ebbe nicht rächen. Seinerseits blieb Ellas trotz eines leidenschaftlichen Auftritts ohne nennenswerte Torchance.
Die letzte Gelegenheit des Tages vergab der eingewechselte Yanick Meyer für die ungewohnt in rot gekleideten Stellinger, völlig blank vor dem gegnerischen Gehäuse, indem er das Leder zu unüberlegt vorbeiköpfte (80.).
Allzu enttäuscht zeigten sich Hausherren, die mit einem knappen Zwölfmannkader ans Werk gingen, nicht: „Jetzt hat die Mannschaft mehr Zeit, sich auf die schwierige Aufgabe in der Liga zu konzentrieren“, resümierte ein Ellas-Fan nach dem Pokal-Aus in Runde eins.

Tore: 0:1 Yao (63. Klesten)

Schiedsrichter: Simon Stadler (SC Nienstedten, Note 3)

Zuschauer: 25



Freitag, 25. Juli 2014

Spielbericht VfL 93 Hamburg - TSV Stellingen 88

„Neuer“ VfL startet siegreich
Sicheres Pokalweiterkommen gegen den TSV Stellingen 88

Die neue Zeitrechnung beim VfL 93 konnte auf heimischer Anlage mit einem überzeugenden 6:1-Erfolg gegen die Elf des TSV Stellingen 88 erfolgreich begonnen werden.
Dabei ging es in diesem Match sofort an die Buletten, erkannte Schiedsrichter Max Botting nach nicht einmal 100 Sekunden auf Strafstoß für Grün, nachdem TSV-Schlussmann René Ripperger nach einem kapitalen Bock eines Vordermannes nur noch die Notbremse gegen den hellwachen Tobias Knopp blieb, jedoch nur gelbverwarnt auf dem Feld bleiben durfte und somit Michael Kohpmanns Versuch abwehren konnte. Doch da der Schütze im zweiten Anlauf deutlich sicherer agierte, fiel des doch, das frühe 1:0, dem allerdings kurz darauf die Ernüchterung folgen sollte. Der rustikale Kapitän David Wilke schädelte einen Gökce-Freistoß mustergültig am zweiten Pfosten zum zügigen Ausgleich in die Maschen (5.).
Ein Ereignis, das die clever agierenden Gastgeber aber keineswegs aus der Bahn warf, bewiesen Jeremy Marten als Schütze und Knopp als Kopfballungeheuer, dass auch der VfL treffsichere Standards ausführen kann (17.).
Es war der Startschuss für einen hoch souveränen Auftritt der Borgwegler, die durch einen Doppelpack des überzeugenden Neuzugangs Maximilian Krupp im Sturmzentrum auf mittlerweile 4:1 erhöhten (26. & 40.), während die unstrukturierten Gäste nicht selten den Betonfuß einsetzten oder den Schiedsrichter kritisch ins Gericht nahmen.
Da überraschte es wenig, dass Baris Gökce mit seinem Rechtsschuss, knapp am Gehäuse vorbei, die einzige noch folgende Torchance der Stellinger hatte (67.).
Zu diesem Zeitpunkt stand es indes bereits 5:1, fand ein abgefälschter Linksschuss des Rechtsfußes Ole Wigger den etwas krummen Weg ins Tor (66.).
Kurz vor Ultimo sorgte auch Nils Schulte für ein Novum, als er das Leder im Anschluss an eine gute Zusammenarbeit mit Kohpmann bei vollem Körpereinsatz zu seinem allerersten Treffer im VfL-Trikot und dem 6:1-Endstand über die Linie drückte (86.).

VfL 93 Hamburg: Oeser – Marten (46. C. Frey), Boveland, Masurek, Wigger – Kohpmann, Schulte – Harraß, Knopp (70. Heuer), T. Böge (64. Goede) – Krupp, Trainer: Said Farhadi, Marco Ritter, & Michael Böge

TSV Stellingen 88: Ripperger – Ohlerich, S. Gökce, Düven, Bayer – Partsanakis, Laurien, Demetriades, Schmeling – D. Wilke, B. Gökce, eingewechselt: Meyer, Koopmann, Zorlu, Trainer: Bilal Savak

Tore: 1:0 Kohpmann (2. Strafstoßnachschuss), 1:1 D. Wilke (5. S. Gökce), 2:1 Knopp (17. Marten), 3:1 Krupp (26. Wigger), 4:1 Krupp (40. Knopp), 5:1 Wigger (66.), 6:1 Schulte (86. Kohpmann)

gelbe Karten: keine – Ripperger, Ohlerich, Zorlu, Düven

Schiedsrichter: Max Botting (Note 4)

Zuschauer: 30

Sonntag, 13. Juli 2014

Spielbericht Barsbütteler SV III - VfL 93 Hamburg

Spätes Erwachen
VfL 93 siegt trotz schwacher erster Halbzeit in Barsbüttel

Beim mittlerweile traditionellen Klingenkreuzen mit der Drittvertretung des Barsbütteler SV in der Saisonvorbereitung konnte der VfL 93 erstmalig den Sieg davontragen. 
Dabei waren es die Gastgeber, die die Schläfrigkeit der Borgwegler auszunutzen versuchten, doch Burak Özfalci, an die Latte (13.) und Suat Gökce mit einem Kopfball, den er aus nur zwei (!) Metern drüber setzte (29.), verpassten die verdiente Führung.
Stattdessen mussten sie zu Beginn der zweiten Hälfte das 0:1 hinnehmen, als Tobias Knopp nach einem dicken Abspielfehler durch BSV-Schlussmann Mohammad Iqbal, allein vor der Kiste, einschieben konnte (53.). Dass in der Folge Marcel Heuer (62.) und Tobias Knopp (67.) beste Chancen verstreichen ließen, führte diesmal vor dem anderen Tor zu einer prompten Strafe, hob Levent Kücükergünder einen Freistoß aus spitzem Winkel anspruchsvoll in die lange Ecke – der Ausgleich!
Zum Ende probierten sich beide Teams noch einmal um den Siegtreffer, der in der Nachspielzeit den Gästen vorbehalten war. So vollendete Michael Kohpmann den besten Spielzug des Spiels, den er in der Vorbereitung selber eingeleitet hat.
Zwei Wochen vor dem Pflichtspielstart präsentierte sich der VfL 93 zwar durchaus mit Fortschritten, die Trauben hängen für Said Farhadi, der das Traineramt vor kurzem übernahm, jedoch noch in luftiger Höhe, von wo aus Blitz und Donner zwischenzeitlich für eine zehnminütige Spielunterbrechung mit reichlich erfrischendem Nass sorgte.

Tore: 0:1 Knopp (53.), 1:1 Kücükergüder (72. direkter Freistoß), 1:2 Kohpmann (90.+1)

Gelbe Karten: Gökce – Kohpmann, Boveland

Schiedsrichter: Rasim Tosun (Rahlstedter SC, Note 4)

Zuschauer: 15

Besonderes Vorkommnis: Die Partie wurde wegen eines gewittrigen Regenschauers für zehn Minuten unterbrochen (18.).

Samstag, 28. Juni 2014

Spielbericht SV Werder Bremen 1.C-Mädchen - Hamburger SV 1.C-Mädchen

HSV marschiert ins Endspiel
Starke zehn Minuten reichen in Bremen, um alles klar zu machen

Das Finale um den norddeutschen Pokal der C-Mädchen 2014 steigt nicht ohne den HSV, schmiss man den SV Werder Bremen auf dessen Anlage geradezu aus dem Wettbewerb.
Die Rothosen räumten dabei früh jegliche Zweifel an ihrem Weiterkommen aus, belohnten sie sich erstmals nach zehn Minuten für ihre engagierte Vorstellung, als Philine Diekhoff bei einem Ballverlust Werders richtig spekulierte, zwar an Schlussfrau, Janella Rogowski Quesada scheiterte, Sylvana Kempka den Abpraller aber situationsgerecht versenkte.
Es war der Knackpunkt des Spiels, waren die Gastgeberinnen davon sichtlich geschockt, was sich der clevere HSV zählbar zu Nutze machte.
So erhöhte Spielführerin Emma Burdorf-Sick mit einem abgefälschten Distanzschuss auf 0:2, ehe Diekhoff eine unbedrängte Prodanova-Flanke nicht weniger frei in der Mitte zum 0:3 einköpfte (20.). Auch in der Folge erreichte die Knobloch-Equipe immer wieder mit Hilfe von klugen Momenten der überragenden Burdurf-Sick den gegnerischen Sechzehner, während Werder bei diesen meist langen Bällen unsortiert agierte. Einzig die mangelnde Chancenverwertung war den Hamburgerinnen vorzuwerfen, was sich auch im zweiten Abschnitt fortsetzte. Charlotte Engler, an den Innenpfosten (40.) und Philine Diekhoff (zwei mal überhastet über das Tor, 51. & 55.) entgangen dabei die dicksten Fische. Auf der anderen Seite suchte nun auch Grün-weiß mal den Weg nach vorne, außer einem kräftigen Geschoss von Aemilia Klingelhöfer, das den Kasten nur um Nuancen verfehlte (44.) und einem Lattenkracher (52.) kam aber nicht viel Erwähnenswertes bei rum.
Stattdessen bekam man noch Gegentreffer Nummer vier serviert, konnte Quesada Rogowski ihre Finger zwar noch an einen Diekhoff-Schuss bringen, zur Torverhinderung konnte dies aber nichts beitragen. Die C-Mädchen des Hamburger sicherten sich also souverän mit einem 4:0 den Fahrschein für das Endspiel in einer Woche, das man zu Hause gegen den HSC Blau-weiß Tündern bestreiten wird.

SV Werder Bremen 1.C-Mädchen: Rogowski Quesada – Mittmann (57. Grosicka), Voßmeyer (12. Spude), Inan, P. Rake – Siegel, Klingelhöfer – Heinschel, Zabel (66. F. Rake), Lührßen – Peters, Trainerin: Nadin Stubbemann

Hamburger SV 1.C-Mädchen: Schwerdtfeger – Janssen, Scholz (66. Pusch), Pohlmann, Gammelin – Gaddum (53. Wiedemann), Burdorf-Sick – Prodanova (33. Klingemann), Engler – Kempka (69. Hackbarth), Diekhoff, Trainerin: Chatérine Knobloch

Tore: 0:1 Kempka (10. Diekhoff), 0:2 Burdorf-Sick (17.), 0:3 Diekhoff (20. Prodanova), 0:4 Diekhoff (63. Diekhoff)

Schiedsrichterin: Janna Poppen (Brinkumer SV)

Zuschauer: 110