Verwaltung
statt Spektakel
2:0
in Haseldorf: humorloser FC Elmshorn weiter verlustpunktfrei
Verhalten – wie die 90 zurückliegenden Spielminuten – fiel der Jubel des FC
Elmshorn über den gerade eingefahrenen Auswärtsdreier aus. Schmucklos,
sachlich, ungefährdet verbrachte man die Gastspielreise beim Aufsteiger in
Haseldorf, der dem Spitzenreiter erwartungsgemäß nicht den Gefallen tat, Räume
für das geliebte Umschaltspiel zu bieten.
Ein Geduldsspiel wurde es aber dennoch nicht, behalf man sich früh einer
Standardsituation, der Überlegenheit ergebnistechnischen Ausdruck zu verleihen.
Ümit Karakaya, der an diesem Freitagabend als Kapitän aufgelaufen war, zirkelte
einen Freistoß von halblinks auf den langen Pfosten, wo im Pulk einzig der
aufgerückte Sercan Er die Rübe ans Spielgerät bekam – das frühe 0:1 (5.)!
An der Statik des Spiels änderte dies naturgemäß erstmal nichts. Die Gäste mit
einem Füllhorn an Ballkontakten, im und um den Strafraum herum, allerdings oft
nicht zielstrebig genug. Dennis Altergott, der nach schier ewiger
Verletzungspause erstmals wieder startete, versuchte sich beispielsweise per
Lupfer (20.) – Mustapha Saidy Khan probierte es in die dicht gemachte kurze
Ecke (30.) und Er probierte es mit einem Freistoßaufsetzer (45.+4). Alles aber
irgendwie nicht so richtig zwingend...
Erst recht auf der anderen Seite, wo man ebenfalls per ruhendem Ball immerhin
eine erste Kopfballchance durch den auf sich allein gestellten Linus Lastella
generierte (25.). Nach ähnlichem Muster vergab auch Kollege Lukas Nickels mit
dem Oberstübchen (36.).
In die Höhe sollte der Ereignisgrad auch nach dem Seitenwechsel nicht schnellen.
Rot-gelb verdichtete weiter mit viel Disziplin sein Territorium, während der
FCE in seinem neuen grünen Auswärtsdress nicht mehr tat als nötig war.
Ein kurzer Moment der Sorglosigkeit zwang Schlussmann Alan Kado zur Grätsche
vor dem glücklosen Lastella (68.), ehe Joris Lüchau aus der zweiten Reihe daran
erinnerte, wie fragil so eine 1:0-Führung in Wirklichkeit ist (72.).
Erledigt hatte sich das Thema jedoch wenig später, als auch Altergott aus dem
Hintergrund abzog, die Kugel einmal aufsetzte und Goalie Niklas Grote
unglücklich überwand (80.).
Das Thema vorzeitig durch der verlustpunktfreie Saisonstart des
Aufstiegsfavoriten aus der Krückaustadt auf nun mehr fünf Erfolge ausgebaut.
Der TVH wartet dagegen weiter auf den ersten Bezirksligadreier seit über 15
Jahren. Auswärts bei den ebenfalls nicht erfolgsverwöhnten Niendorfern sollte
dieser nächste Woche trotz weiterhin schwieriger Personallage einmal gelingen,
möchte man den Rückstand auf das rettende Ufer nicht zu früh zu groß werden
lassen.
Tore: 0:1 Er (5.
Karakaya), 0:2 Altergott (80.)
gelbe Karten: Lastella, J. Lüchau –
keine
Schiedsrichter: Hartmut Gertig (SSV
Rantzau)
Zuschauer: 75
Freitag, 12. September 2025
Spielbericht TV Haseldorf - FC Elmshorn
Sonntag, 7. September 2025
Spielbericht SV Barmbek - DSC Hanseat II
SV
Barmbek bleibt sich treu
Hinten
solide – vorne harmlos: Weinrot tritt weiter auf der Stelle
Die gute Nachricht für den SV Barmbek vorweg: Nur vier der 14 Konkurrenten
kassierten an den ersten vier Spieltagen der Kreisklasse 07 weniger
Gegentreffer (8) als die Weinroten. Die Schlechte: Kein Kontrahent traf
seltener ins Schwarze (3)…
Entsprechend schwierig fiel daher die Einordnung des neuerlichen 1:1 gegen die
Reserve des DSC Hanseat aus. Die Defensive um Spielertrainer Grant Kendon
Sharka stand gegen den Tabellenfünften überwiegend sicher, doch im Spiel nach
vorne fehlte es mal wieder zu oft am nötigen Handwerkszeug.
Auf dem legendären roten Rasen an der Meister-Francke-Straße, dem es übrigens
noch im Laufe dieser Saison zu Gunsten einer Plastikwiese ans Fundament gehen
soll, beschränkte sich der Ereignisgrad über die gesamte Spielzeit auf das
Minimal-Level.
Eine schön durch Trainersohn Jovan Klimenkov per Doppelpass vorbereitete
Kopfballchance für Hanseats Sturmtank Isaac Dwumfour (Andreas Maasberg packte
problemlos zu, 14.) eröffnete die spartanische Offensiv-Show, der sich die
Hausherren durch Scherwin Bashardoust und dessen spitzwinkligem Versuch, der
schnurstracks im Seiten-Aus landete, kreisklassetypisch anschlossen (23.).
Überhaupt geizte die Partie nicht mit Klischees über die unterste Spielklasse,
was Schiedsrichter Martin Pfeifer (SV Bergstedt) immer wieder zum Erklärbären
mutieren ließ.
Diesmal nicht von Nachfragen begleitet, entschied der Mann in Gelb in Minute 38
auf Freistoß, den Jahn Saleh hoch in den SVB-Sechzehner brachte. Dwumfour
verwertete mit zwei Kontakten und schon war die Elf von der Vogesenstraße mit
1:0 in Front.
Ein Stimmungshoch, das jedoch nicht allzu lange halten sollte, schaltete der SV
Barmbek nach gegnerischem Einwurf schnell mit einem langen Maasberg-Schlag,
sodass sich Oscar Giraldo Castro vorne letztlich erfolgreich gegen den bereits
liegenden Torhüter zum schnellen Ausgleichstreffer durchsetzen konnte (41.).
Für Jubel sorgte im weitgehend zerfahrenen zweiten Abschnitt dagegen nur ein
Abseitstor des SVB (52.), der sich ansonsten glücklich schätzen konnte, dass die
Dulsberger ihre Standardstärke nicht noch ein weiteres Mal erfolgreich
einsetzten.
Vor allem der am zweiten Pfosten völlig alleingelassene Joshua Aniolkowski
hatte allen Grund, seiner leichtfertig vergeigten Kopfballchance hinterher zu
trauern, wäre es der sichere Siegtreffer in der Nachspielzeit gewesen (90.+2).
So aber verpasste die im Sommer fast komplett erneuerte Elf von Toni Klimenkov
den Dreier, mit dem sogar der Sprung auf Rang drei geglückt wäre.
Doch auch der Gegner hatte Grund zum Hadern. Schließlich erhielt Bashardoust
durch einen Steckpass in den Lauf die schöne zentrale Schusschance auf das 2:1,
zu dem schlussendlich aber eine Nuance an Zielgenauigkeit fehlte (77.).
Kein tabellarischer Fortschritt damit auf beiden Seiten. Ein heute
leistungsgerechtes Fazit.
Tore: 0:1 Dwumfour (38.
Saleh), 1:1 Giraldo Castro (41. Maasberg)
Schiedsrichter: Martin Pfeifer (SV Bergstedt)
Zuschauer: 40
Spielbericht KS Polonia Hamburg IV - SC Europa 92
Halbes
Dutzend mit Regionalligaexpertise
Spielfreudiger
SC Europa stoppt die Gegentor-Flut – trotz Nachlässigkeiten
Satte 14 Gegentreffer hagelte es für den SC Europa an den ersten drei
Spieltagen der Kreisklasse 05. Grund genug, sich im Auswärtsspiel ordentlich an
der Viertvertretung von KS Polonia abzuarbeiten.
Gestartet war die Frustbewältigung in sechs Akten vom Punkt aus, nachdem
Heim-Goalie Artur Konkel Sammy Güzel nach erfolgtem Innenpfostenschuss
abgeräumt hatte. Güzel trat selber an und verlud den Tormann zum 0:1 (6.).
Mit teils ansehnlichem Kombinationsfußball bespielten die Gäste den engen
Kunstrasen an der Finkenau. Nur fiel Kevin Pfaffs Treffer einem Abseitspfiff
zum Opfer (7.) und vergeigte Tobias Zimmer im Konter den freien
Hundertprozenter (10.).
Das damit ordentlich durchgeschüttelte Polonia antwortete wiederum per
Freistoßdoppelchance (12.) und einem Dunajski-Rechtsschuss, den SCE-Fänger
Kevin Purcz von seinem Gehäuse ablenkte (13.).
Gut was los, an der Finkenau, wo nach schöner Kombination Yannis Niels das
mögliche 0:2 am Außenpfosten zerschellen sah (20.). Ärgerlich für den
22-Jährigen, dessen Kopfweiterleitung einer Güzel-Ecke aber immerhin die
Vorlage für Prince Antonias dann doch endlich erzielte Verdopplung bedeutete
(35.).
Polonias nun folgende Drangphase vor der Pause mit etwas Glück überstanden,
stellten die „Eurofighter“ die Weichen nach dem Seitenwechsel rasch auf
Auswärtssieg. Zimmers Lupfer, den ein langer Purcz-Abschlag einleitete,
verfehlte zwar noch aus vollem Lauf (53.), doch kurz darauf belohnte sich Niels
nachträglich – auch mit gegnerische Hilfe, dass Wojciech Fiedziuszko die Kugel
nicht aus dem Sechzehner bekam – mit dem Abstauber zum 0:3 (56.).
Und auch beim 0:4 sparten die Gastgeber nicht mit Talent für unfreiwillige
Komik, fetzte Schlussmann Konkel seinen Abschlag gegen den Rücken von
Gegenspieler Antonia. Dass der Ball daraufhin zielstrebig ins Tor trudelte,
dürfte den vorprogrammierten blauen Fleck sicher vergessen machen (61.).
Zu zweit vor der Kiste, legte Zimmer ganz altruistisch für den einschiebenden
Kapitän quer (63.), wohingegen Güzel, der einst zu besseren Bezirksligazeiten –
ehe es ihn unter anderem zum SV Eichede in die Regionalliga zog – im Europa-Dress
auflief, das halbe Dutzend mit einem tiefen Zuspiel für Niels´ zweiten Streich
ebnete (70.).
Bei drei Doppeltorschützen hatten es die Blauen schließlich belassen. Schon
etwas unnötig gestattete man dem geschlagenen Gegner in der noch einmal etwas
hitzigen Schlussphase Räume zur Entfaltung. Außer Marciej Rekowski, der den Flummi
in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer unter die Latte prügelte (90.+2),
vermochte diese aber kein Pole mehr zu nutzen. Mit Spielstärke – aber auch mit
Luft nach oben – festigten die Jungs vom Rahewinkel damit den Anschluss an die
Spitzengruppe. Polonia sortiert sich mit bisher nur einem Zähler aus vier
Partien erstmal im untersten Viertel des Sechzehnerfeldes ein.
Tore: 0:1 Güzel (6.,
Strafstoßtor), 0:2 Antonia (35. Y. Niels), 0:3 Y. Niels (56.), 0:4 Antonia
(61.), 0:5 Güzel (63. T. Zimmer), 0:6 Y. Niels (70. Güzel), 1:6 Rekowski
(90.+2, Osinski)
gelbe Karten: P. Cuper, J. Cuper,
Dunajski – Güzel
Schiedsrichter: Uwe Mossakowski
(Croatia Hamburg, Note 4,5)
Zuschauer: 20
Samstag, 6. September 2025
Spielbericht SC Sternschanze 1.A - VfL Pinneberg 1.A
Generalprobe
in der Nachspielzeit gerettet
Siegtor
in letzter Sekunde: SCS-A1 stolpert fast über Bezirksligaaufsteiger
Am Ende siegreich, aber noch mit ordentlich Sand im Getriebe, rumpelten sich
die 2008er des SC Sternschanze im Freundschaftsspiel gegen den VfL Pinneberg in
die Spielzeit 2025/2026. Gegen den U18-Bezirksligaaufsteiger hatte das personell
im Sommer wieder einmal abgangsgeschröpfte Schanzenteam das Heft des Handelns
zwar schnell in der Hand, doch entweder agierte man im Abschluss zu
unentschlossen (Spöhrer, 11.) oder störte ein Abseitspfiff, wie bei Baran
Sütcüs Abseitstreffer nach Kuhlmann-Service (19.) die Herrlichkeit.
Vor allem aber biss der sonst so treffsichere Kleon Lorenz im fortgesetzten
Duell mit VfL-Fänger Jannik Wulf immer wieder auf Granit (41., 43., 45., 54.,
58. & 62.).
Und so geschah im direkten Anschluss an die wärmebedingte Trinkpause das fast
schon Logische. Der SCS mit den Gedanken wohl noch an der Tränke, ließ sich von
über links im Konter galoppierende Süd-Schleswig-Holsteiner düpieren, sodass
Testspieler Betaab Sadeeqee tatsächlich auf den 0:1-Halbzeitstand stellte
(26.).
Immerhin die Rückstandskorrektur sollte nach dem Wechsel endlich gelingen, als
der SCS einmal flüssig und rochierend durch sein geliebtes Zentrum kombinierte
und Janes Djau auf Ablage Theo Spöhrers die Ladehemmung ad acta legte (51.). –
Oder eher nur auf Wiedervorlage, scheiterten Sütcü (Latte, 54.) und Spöhrer
(Verlierer im Duell mit dem herausragenden Wulf, 60. & 67.)) am
Führungstreffer, der Sütcü auch nach willensstarker Einzelaktion nicht gelingen
wollte (73.).
Auf der anderen Seite musste man sich gar glücklich schätzen, dass Sadeeqee
seine Schusschance zum überraschenden 1:2 vor Aushilfsgoalie Felix Lenzen diesmal
ungenutzt ließ (75.).
So langsam trudelte der Klassenhöhere gen Remis – bis er sich in der Nachspielzeit
noch einmal darauf besann, die Kugel über die Stationen Steinfeld und Sütcü zügig
laufen zu lassen, sodass der diesmal offensiv wiedereingewechselte Julius
Ahrens doch noch den berühmten Lucky Punch zur gewonnen Generalprobe setzen
konnte (90.+2). Denn bereits am kommenden Wochenende geht es zum Start der Landesligaserie
zum Derby gegen den Aufsteiger FC Alsterbrüder.
Tore: 0:1 Sadeeqee (26.),
1:1 Djau (51. Spöhrer), 2:1 Ahrens (90.+2 Sütcü)
Schiedsrichter: Yuri Staarmann (SC
Victoria Hamburg)
Zuschauer: 35
Samstag, 30. August 2025
Spielbericht SG An der Lache Erfurt - SpVgg Eintracht Erfurt 94
Derby der vergebenen Chancen
Vorentscheidung
verballert: Eintracht Erfurt gewinnt rassiges Duell dennoch
Abwechslungsreich und kampfbetont präsentierte sich die Kreisoberliga
Erfurt-Sömmerda am Samstagnachmittag in ihrer vierten Runde, die für die SpVgg
Eintracht Erfurt bereits richtungsweisenden Charakter mitbrachte. Der
Saisonstart war ja, abgesehen vom standesgemäßen Kantersieg gegen Einheit
Schwerstedt (7:0), durchaus etwas holprig verlaufen.
Und auch im Stadtduell bei der SG An der Lache, wo der morbide Charme auf jedem
Quadratzentimeter des Sportplatzes Am Zoopark für gelebte Fußballromantik
sorgt, hatte man nach ausgeglichener Anfangsphase erstmal sein Päckchen zu
tragen. Im Konter, den vor allem Mahmood Adbdullahs starke Rückwärtsbewegung
initiierte, strauchelte erst Domenik Riedel in der eigenen Defensive gegen den
marschierenden Paul Schröter, ehe Schiedsrichter Stefan Friedrich Florian
Filters Strafraumeinsatz gegen den Heim-Angreifer wiederum als strafbar
einstufte. Verärgerung bei den Roten, denn sie ahnten wohl bereits, dass
Kapitän Eric Werner den Keeper locker zum 1:0 verladen würde (25.).
Einen Strafstoßpfiff hätte auf der anderen Seite auch Eintrachts Justin
Lindenbeck im Duell mit Markus Hohmann gerne erhalten, doch Schiedsrichter
Stefan Friedrich entschied zum leidenschaftlichen Ärger des Außenspielers auf
Stürmerfoul (26.). Verwarnung wegen Meckerns inklusive. Glück hatte der
19-Jährige dagegen, dass er für eine plumpe Spielverzögerung nicht vorzeitig in
die kühlende Kabine geschickt wurde (33.)...
Somit weiter in Gleichzahl, bot sich Spielführer Daniel Hamann die (ungenutzte)
Kopfballchance bei einer Ecke von links (38.).
Tore sollten heuer aber (erstmal) nur vom Punkt fallen, führte Lindenbecks
nächster Strafraumsturz gegen Hohmanns hinausgestelltes Bein zum 1:1, das Jakob
Mosler cool gegen die Torwartrichtung mit rechts erzielte (45.+1).
Chancen, sich den verlorenen Vorsprung zurückzuholen, ergaben sich für die
Geranienwegler genügende. So setzte Valmir Mehmeti einen 25 Meter-Kracher ans
Quergebälk (48.), wohingegen Schröter die Kugel auf gegnerische Einladung
ebenso unglücklich vorbei schob (67.), wie auch eine Doppelchance aus Minute 83
mit dem drüber sausenden Spielgerät endete.
Zu allem Überfluss rannten die Weiß-schwarz-grünen zu diesem Zeitpunkt bereits eine Weile
lang dem 1:2, das ausgerechnet einem eigenen Offensivfreistoß entsprang.
Eintracht-Goalie Chris Heinicke hatte den Standard sicher abgefangen und prompt
nach vorne gedroschen. Zielspieler Mosler dankte es, indem er mit etwas
abfälschender Hilfe das Trudel-Tor zum Doppelpack erzielte (52.).
Zur Wahrheit des Spiels gehört aber auch, dass sich Eintracht ebenfalls
(unbelohnt) um den Unterhaltungswert der intensiv geführten Kontrahage verdient
machte. Marvin Karkules durchgerutschtes Freistoßtor zählte wegen eines
Stürmerfouls nicht (66.). Julien Hoehn klärte einen Mosler-Lupfer knapp vor dem
Kreidestreifen (89.) und weil SG-Fänger Martin John sowohl per Fußabwehr gegen
Joker Jafari (90.+1) und im Eins-gegen-Eins mit Filter (90.+3) die
Vorentscheidung vereitelte, lag die knisternde Spannung bis zum Ablauf der
ausgiebigen Nachspielzeit in der Luft. Denn tatsächlich servierte Domenik Rein
dem Kollegen Schaper in Überminute sechs die ideale Schussposition, doch der
26-Jährige verpasste die Hereingabe und damit den zweiten Punktgewinn der noch
jungen Serie.
Die Spielvereinigung Eintracht hält dank des Derbysiegs dagegen den Kontakt zur
Tabellenspitze,
SG An der Lache Erfurt: M.
John – Abdullah (56. Meyer), Hohmann (64. L. John), König (85. Zink), Hoehn –
Werner, Koppe (68. Grünewald) – Schwarz (59. Rein), Mehmeti, Schaper –
Schröter, Trainer: Carsten Helzig
SpVgg Eintracht Erfurt 94: Heinecke
– Yaman, Filter, Riedel, Karkule (78. Jafari) – Köhn, Hamann (66. Schramm) –
Wöller, Hinsche, Lindenbeck (66. Hossaini) – Mosler, Trainer: Rocky Schack
Tore: 1:0 Werner (25., Strafstoßtor,
Filter an Schröter), 1:1 Mosler (45.+1, Strafstoßtor, Hohmann an Lindenbeck),
1:2 Mosler (52. Heinecke)
gelbe Karten: Schaper, Abdullah, M.
John, Hohmann, Meyer, Mehmeti, Schröter –
Lindenbeck, Riedel, Karkule, Köhn, Schack (Trainer)
Schiedsrichter: Stefan Friedrich (FC
Union Erfurt)
Zuschauer: 90



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