Samstag, 28. März 2026

Spielbericht SVG Pönitz - TSV Flintbek

Vom Regenschauer losgelöst
Spitzenreiter SVG Pönitz kontert dem flintbeker Aufmucken  

Mit dem letzten Aufgebot reiste das Mittelfeldteam des TSV Flintbek am Samstagnachmittag zum Primus der Verbandsliga Ost nach Pönitz. Und obwohl der Auftritt unterm Strich recht glimpflich verlief, gab es für die Roten letztlich deutlich nichts zu holen.
Vom Anpfiff weg hatten die Heimstarken Pönitzer, die einzig beim 3:3 gegen die Probsteier SG am vergangenen Dienstag Punkte im heimischen Sportpark ließen, den Laden im Griff, schalteten zahlreiche Angriffe in die Richtung von TSV-Fänger Tjark Klarmann, der nach eigenem Fehlabspiel einen Ebeling-Versuch gerade noch an die Latte gefingert bekam (13.) und gegen Kapitän Justin Toth das Bein ausgefahren bekam (27.).
Noch krasseres Bedauern löste bei den Gastgebern ein doppelter Hochkaräter für den leicht zögerlichen Jarne Schulz, den Malik Ferhat gerade noch so abgrätschte, und Kevin Keinz, der beim Nachschuss wiederum in den Bolzmodus schaltete (30.).
Kurz darauf dann aber die überfällige Führung, als die Hausherren den Gegner schön auseinanderzogen und Toth seinen Kollegen Schulz quer zum 1:0 bediente. Schiedsrichterassistent Johannes Fritze hatte es richtig gesehen: Klarmann bekam die Kugel erst deutlich hinter der Linie zu fassen – das 1:0 (32.)!
Nach schwachem Rückpass des Gegners hatte K. Keinz sogar die rasche Verdopplung auf dem Fuß, doch Klarmann stellte sich clever in den Weg.
Mit dem ergiebigen Regen tauchten nun plötzlich auch die Gäste vorne auf, ging es im Konter über rechts, von wo Nils Tietgen Luca Schemborski in Szene setzte, sodass der 19-Jährige den Gleichstand humorlos ins Torwart-Eck nagelte (41.).
Für das Chancenplus, das zwei weitere Gelegenheiten vor der Halbzeit noch zusätzlich ausbauten (42. & 44.), konnten sich die Platzherren somit herzlich wenig kaufen.
Und fast wäre der Schuss sogar nach hinten losgegangen, erhielt Ferhat im Rahmen einer Ecke die freie Mega-Chance per Kopf, die jedoch am Pfosten zerschellte (50.).
Ein Weckruf für die Sportvereinigung, die kurzerhand durch K. Keinz´ tiefen Ball in den Offensivraum gelangte, damit Cedric Assmann den mitgelaufenen Schulz passend zum 2:1 bedienen konnte (53.).
Nachdem mit Assmann wenig später auch ein Pönitzer das Aluminium erwischte (62.), erinnerte ein parierter Schemborski-Freistoß (66.) an die Fragilität des knappen Vorsprungs, den man schließlich selbst per Standard auf nunmehr 3:1 hochschraubte. Diesmal fand Oscar Herzogs Freistoß Assmann am nahen Pfosten und die Torhymne „Major Tom (völlig losgelöst)“ ertönte ein drittes Mal (74.).
Die Partie damit vorzeitig entschieden. Auch, wenn Jan Ratjen SVG-Fänger Ricardo Maghon noch einmal dazu zwang, die kurze Ecke geschwind dichtzumachen (81.).
Mit sechs Zählern vor dem einmal weniger aktiven Heikendorfer SV thront die Elf von Trainer Christian Born weiter auf dem Platz an der Sonne, während die personell geschröpften Flintbeker im gesicherten Mittelfeld mit dem Kreispokalfinale im Mai gegen Kilia Kiel noch einen echten Höhepunkt vor der Flinte haben.

SVG Pönitz: Maghon – Dutschke, E. Keinz, Evers (66. Gramckau), Ebeling – J. Schulz (76. Henkel), Toth (84. Brack), Potuzak, Assmann – Herzog (76. Durante), K. Keinz (66. Balzereit), Trainer: Christian Born

TSV Flintbek: Klarmann – Wischnewski (83. Ögmen), L. Schulz, Todic, Ferhat, Gremmel – Kock, Ratjen – Tietgen (86. Sommerfeld), Rehder, Schemborski, Trainer: Marcel Naeve


Tore: 1:0 Schulz (32. Toth), 1:1 Schemborski (41. Tietgen), 2:1 Schulz (53. Assmann), 3:1 Assmann (74. Herzog)

gelbe Karten: Evers – Wischnewski

Schiedsrichter: Joona Maxe (JSG Fehmarn, Note 2,5)

Zuschauer: 55























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