Vom Regenschauer losgelöst
Spitzenreiter
SVG Pönitz kontert dem flintbeker Aufmucken
Mit dem letzten Aufgebot reiste das Mittelfeldteam des TSV Flintbek am
Samstagnachmittag zum Primus der Verbandsliga Ost nach Pönitz. Und obwohl der
Auftritt unterm Strich recht glimpflich verlief, gab es für die Roten letztlich
deutlich nichts zu holen.
Vom Anpfiff weg hatten die Heimstarken Pönitzer, die einzig beim 3:3 gegen die
Probsteier SG am vergangenen Dienstag Punkte im heimischen Sportpark ließen,
den Laden im Griff, schalteten zahlreiche Angriffe in die Richtung von
TSV-Fänger Tjark Klarmann, der nach eigenem Fehlabspiel einen Ebeling-Versuch
gerade noch an die Latte gefingert bekam (13.) und gegen Kapitän Justin Toth
das Bein ausgefahren bekam (27.).
Noch krasseres Bedauern löste bei den Gastgebern ein doppelter Hochkaräter für
den leicht zögerlichen Jarne Schulz, den Malik Ferhat gerade noch so
abgrätschte, und Kevin Keinz, der beim Nachschuss wiederum in den Bolzmodus
schaltete (30.).
Kurz darauf dann aber die überfällige Führung, als die Hausherren den Gegner
schön auseinanderzogen und Toth seinen Kollegen Schulz quer zum 1:0 bediente.
Schiedsrichterassistent Johannes Fritze hatte es richtig gesehen: Klarmann
bekam die Kugel erst deutlich hinter der Linie zu fassen – das 1:0 (32.)!
Nach schwachem Rückpass des Gegners hatte K. Keinz sogar die rasche Verdopplung
auf dem Fuß, doch Klarmann stellte sich clever in den Weg.
Mit dem ergiebigen Regen tauchten nun plötzlich auch die Gäste vorne auf, ging
es im Konter über rechts, von wo Nils Tietgen Luca Schemborski in Szene setzte,
sodass der 19-Jährige den Gleichstand humorlos ins Torwart-Eck nagelte (41.).
Für das Chancenplus, das zwei weitere Gelegenheiten vor der Halbzeit noch
zusätzlich ausbauten (42. & 44.), konnten sich die Platzherren somit
herzlich wenig kaufen.
Und fast wäre der Schuss sogar nach hinten losgegangen, erhielt Ferhat im
Rahmen einer Ecke die freie Mega-Chance per Kopf, die jedoch am Pfosten
zerschellte (50.).
Ein Weckruf für die Sportvereinigung, die kurzerhand durch K. Keinz´ tiefen
Ball in den Offensivraum gelangte, damit Cedric Assmann den mitgelaufenen
Schulz passend zum 2:1 bedienen konnte (53.).
Nachdem mit Assmann wenig später auch ein Pönitzer das Aluminium erwischte
(62.), erinnerte ein parierter Schemborski-Freistoß (66.) an die Fragilität des
knappen Vorsprungs, den man schließlich selbst per Standard auf nunmehr 3:1
hochschraubte. Diesmal fand Oscar Herzogs Freistoß Assmann am nahen Pfosten und
die Torhymne „Major Tom (völlig losgelöst)“ ertönte ein drittes Mal (74.).
Die Partie damit vorzeitig entschieden. Auch, wenn Jan Ratjen SVG-Fänger
Ricardo Maghon noch einmal dazu zwang, die kurze Ecke geschwind dichtzumachen
(81.).
Mit sechs Zählern vor dem einmal weniger aktiven Heikendorfer SV thront die Elf
von Trainer Christian Born weiter auf dem Platz an der Sonne, während die
personell geschröpften Flintbeker im gesicherten Mittelfeld mit dem
Kreispokalfinale im Mai gegen Kilia Kiel noch einen echten Höhepunkt vor der
Flinte haben.
SVG Pönitz: Maghon – Dutschke, E. Keinz, Evers (66. Gramckau),
Ebeling – J. Schulz (76. Henkel), Toth (84. Brack), Potuzak, Assmann – Herzog
(76. Durante), K. Keinz (66. Balzereit), Trainer: Christian Born
TSV Flintbek: Klarmann – Wischnewski (83. Ögmen), L. Schulz, Todic,
Ferhat, Gremmel – Kock, Ratjen – Tietgen (86. Sommerfeld), Rehder, Schemborski,
Trainer: Marcel Naeve
Tore: 1:0 Schulz (32. Toth), 1:1 Schemborski (41. Tietgen),
2:1 Schulz (53. Assmann), 3:1 Assmann (74. Herzog)
gelbe Karten: Evers – Wischnewski
Schiedsrichter: Joona Maxe (JSG Fehmarn, Note 2,5)
Zuschauer: 55
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Samstag, 28. März 2026
Spielbericht SVG Pönitz - TSV Flintbek
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