Freitag, 13. März 2015

Spielbericht SV Werder Bremen 2.C - TuSpo Surheide 1.C

TuSpos Freitag der 13.
Weickerts Freistoß leitet Surheider Debakel ein

Ob den Kickern von TuSpo Surheide vor dieser Auswärtspackung bei Werder Bremen eine schwarze Katze begegnete? Der Endstand von 1:7 und vor allem das eigene Auftreten dazu ließen das nicht ganz abwegig erscheinen.
Sechzehn Minuten lang schafften sie es zuvor, den Favoriten mit einer gut organisierten Defensive um dessen Offensivstärke zu bringen, bis sich Malik Memisevic im Strafraumgewühl den Führungstreffer erstritt. TuSpo aber ließ sich davon nicht beirren und hielt an dem bewährten Konzept fest, suchte man stets den schnellen Dominik Schulz mit langen Bällen in die Spitze. Einmal fand man jedoch nicht den agilen Kapitän, sondern mit Nils Bloch den Torschützen zum 1:1, umkurvte er den herausstürzenden Timo Ahrens und netzte ein.
Eine Überraschung schien möglich, doch nachdem ein Freistoß Max Weickerts von der rechten Seite unberührt in die Maschen segelte, nahm der Werder-Express in Richtung Heimsieg richtig Fahrt auf. Linkov an den Innenpfosten (28.) und Kaufmann knapp vorbei (33.).
Das 3:1 lag in der Luft! – Und fiel auch nach dem Seitenwechsel, als der eingewechselte Corvin Schröder die Kugel für Memisevic gewann und dieser vor dem Tor natürlich nicht Nein sagte (38.).
Für TuSpo brachen dagegen jetzt harte Zeiten, ohne die zuvor so funktionierende Defensivmoral an. So belohnte sich der nimmermüde Nick Woltemade gleich doppelt für eine engagierte Vorstellung, während Memisevic seinen Vorlagenhattrick komplett machte, indem er C. Schröder mustergültig bediente und dieser im Angesicht mit Kevin Blum nicht versagte.
Als Nachtisch servierte Grün-weiß Fans und Sympathisanten noch das 7:1 gegen mittlerweile komplett überforderte Surheider, führte ein, von Massimo Klüver initiierter Angriff zu einem Corvin Schröder vor dem Tor, sodass dessen scharfer Ball in Richtung Tor am zweiten Pfosten von Louis Poznanski verwertet werden konnte.
Nach dem überzeugenden 5:0 in Borgfeld löste die Hübner-Elf auch die zweite Halbjahresaufgabe souverän. In Wulstorf dürfte man also für das kommende Wochenende gewarnt sein, während TuSpo gegen Komet Arsten auf Besserung hofft.

SV Werder Bremen 2.C: Ahrens – M. Schröder, Nawrocki, Weickert, Klüver – Kaufmann (36. C. Schröder), Saiz (58. Kaufmann) – Linkov (50. Smuskewicz), Poznanski – Woltemade, Memisevic, Trainer: Norbert Hübner

TuSpo Surheide 1.C: Blum – Pape, Rubin, J. Bloch, El Chagoui – Candar – Palamut (31. Karcher), N. Bloch (47. Steffens), Steffens (36. Palamut), Meyer (64. N. Bloch) – Schulz, Trainer: Thomas Riemenschneider

Tore: 1:0 Memisevic (16. Woltemade), 1:1 N. Bloch (19. Pape), 2:1 Weickert (26. direkter Freistoß), 3:1 Memisevic (38. C. Schröder), 4:1 Woltemade (48. Memisevic), 5:1 Woltemade (49. Memisevic), 6:1 C. Schröder (53. Memisevic), 7:1 Poznanski (62. C. Schröder)

Schiedsrichter: Marc Priebke (Note 3,5: übertrieb es zu Weilen mit seiner liberalen Zweikampfbewertung, wie bei Nawrockis hartem Einsteigen, das keine Karte nach sich zog (34.), dem 1:1 ging eine Abseitsposition N. Blochs voraus.)

Zuschauer: 35

Sonntag, 8. März 2015

Spielbericht VfL Hammonia II - 1. FC Eimsbüttel II

Buluts filmreife Freistoßserie
Freistoßtor leitet Hammonias Heimsieg ein

Die Tormaschine rollt und rollt… Auch im dritten Punktspiel nach der Winterpause schenkte die zweite Mannschaft des VfL Hammonia dem Gegner den Mindestwert von vier Toren ein.
Freistoßkünstler Mustafa Bulut
Diesmal erwischte es eine äußerst tief stehende Elf des 1.FC Eimsbüttel, die es zunächst bestens verstand, dem Gegner die Lust am Fußballspielen zu nehmen, während sie selber gleich zweifach die überraschende Führung auf dem Fuß hatte. Erst scheiterte Maximilian Voigt, allein vor der Kiste, an Kevin Bejarano, dann vergeigte Achim Danzmeir vom Punkt, nachdem sich Voigt einen Körpereinsatz Tino Kunzikas im Strafraum zu Nutze machte.
Die verdiente Wende in diesem Spiel brachte derweil ein Freistoß, der dritte, den Experte Mustafa Bulut an diesem Tag in Richtung Tor brachte. Frei nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“, lochte er mit etwas Hilfe des Innenpfostens ein. Darüber hinaus war es das dritte Punktspiel in Serie, in dem der Routinier einen Freistoß direkt im gegnerischen Tor unterbrachte. Kein Wunder, dass mittlerweile jeder Bulut-Standard mit Smartphones gefilmt wird. So auch sein Versuch aus der 53. Minute, der jedoch von FCE-Schlussmann Marco Neumann entschärft werden konnte.
Bis auf einzelne Konter, die allerdings stets gefährlich waren, diktierte der VfL das Geschehen nun deutlich, sodass Marrcus Priewes 2:0, bei dem ebenfalls der Innenpfosten mitspielte, ebenso entscheidend, wie verdient war. Maik Semmler per Kunstschuss aus Linksaußenposition (78.) und Torjägerfossil Harun Cagin nach einem Sechs-gegen-drei-Konter (84.) stellten den schlussendlichen 4:0-Endstand her, den der ehemalige Akteur Camlica Gencliks nach einem Hexenschuss am Ende von außerhalb des Spielfeldes erleben musste.
Sein Einsatz im kommenden Spitzenspiel bei der Teutonia 10-Reserve ist laut eigener Aussage allerdings nicht gefährdet.

VfL Hammonia II: Bejarano – Gül, Tatsis (55. Röhl), Kunzika, Semmler – M. Bulut, Thoenneßen – Baycuman (80. Pignatelli), Cagin (90. Priewe), Binder – Priewe (80. Yüksel), Trainer: Cevdet Bayraktar

1. FC Eimsbüttel II: Neumann – Schröder, Sieck, Villena, Maasberg – Danzmeir, Rossow (54. Malke) – Aguilar Altamirano, Malke (46. Jäger), Plathe – Voigt, Trainer: Jörn Marach

Tore: 1:0 Bulut (31. direkter Freistoß), 2:0 Priewe (25. Binder), 3:0 Semmler (78.), 4:0 Cagin (84. Yüksel)

Gelbe Karten: Kunzika – Schröder

Schiedsrichter: Dominik Kopmann (Niendorfer TSV, Note 1,5)

Zuschauer: 33

Besonderes Vorkommnis: Danzmeir schießt Strafstoß neben das Tor (18. Kunzika an Voigt).

Samstag, 7. März 2015

Spielbericht SC Borgfeld 1.C - SV Werder Bremen 2.C

Werders 35-minütige Gala-Vorstellung
Gelungener Jahresstart für Werder Bremens 2001er in Borgfeld

Ein Spitzenspiel am ersten Spieltag der Sommerrunde hatten die Experten der Szene vorausgesagt. Wirklich meisterlich präsentierte sich an diesem ersten Frühlingstag des Jahres nur der SV Werder, überrollte er den Widersacher, gegen den er in der Winterrunde noch mit 3:4 den Kürzeren zog. Eine Tatsache, die sich auch früh im Spielstand widerspiegeln sollte, führte ein Freistoß aus dem Zentrum zum 0:1 durch den aufgerückten Maik Nawrocki (7.). Der Startschuss für eine Partie im Einbahnstraßenmodus. So hätte Malik Memisevic kurz darauf per Rechtsschuss das 0:2 besorgen können, das Glück war ihm dabei allerdings noch nicht holt. Ganz im Gegensatz zu seiner nächsten Aktion, verwertete er eine Flanke Marc Schröders in der Mitte technisch höchst anspruchsvoll per Drehschuss. Da schien ihm der freie Strafstoß fast zu einfach, scheiterte er mit diesem am sich breit auffächernden Finn Wollesen, um den Nachschuss jedoch sicher zu versenken.
Und weiter ging´s im Werder-Takt: Poznanski mit einem Gemälde von Flanke, Woltemade aus kurzer Distanz, alleine, wie treffsicher – 0:4! So einfach kann Fußball manchmal sein. Und das, obwohl mit Benjamin Andelic (Hüfte), Jarno Böntgen (Trainingsverletzung) und Gordon Smuskewicz (Trainingsrückstand) gleich drei angesehene Werderaner für dieses Match passen mussten.
Im zweiten Abschnitt begnügte sich das Team in Grün schließlich mit einem kontrollierten Schaulaufen, schränkte man das eigene Offensivtun gegen nun deutlich präsentere, aber letztlich harmlose Borgfelder sichtbar ein. Eine durchaus ansehnliche Ausnahme war da das 0:5, vor dem der eingewechselte Thomas Linkov die Kugel akrobatisch gerade noch von der Grundlinie kratzte, um Memisevic seinen dritten Streich des Tages zu ermöglichen.
Der Sommerrundenauftakt ist für Grün-weiß also absolut nach Vorstellung verlaufen, während der Vizemeister des vorigen Halbjahres mit einem Auswärtsspiel beim JFV Bremerhaven die nächste harte Aufgabe vor sich hat.

SC Borgfeld 1.C: Wollesen – K. Eichler, Ehlers, von Hallen, P. Eichler (14. Jackels) – Abnussi (21. P. Eichler), Ritter (49. Stein) – Breidbach (49. Oelze), Topcu (28. von Salzen), Sölter (36. Abnussi) – Fleischhauer (69. Sölter), Trainer: Alik Goldschmitt

SV Werder Bremen 2.C: Kranzmair – M. Schröder, Nawrocki, Weickert, Kunkel – Poznanski (47. Klüver), Kaufmann (67. Dodenhoff) – Memisevic, Skawinski, C. Schröder (36. Linkov) – Woltemade (56. Saiz), Trainer: Roland Voß & Uwe Papencord (i.V.)

Tore: 0:1 Nawrocki (6. Memisevic), 0:2 Memisevic (11. M. Schröder), 0:3 Memisevic (17. Strafstoßnachschuss, K. Eichler an Woltemade), 0:4 Woltemade (25. Poznanski), 0:5 Memisevic (66. Klüver)

Gelbe Karten: Jackels – Poznanski, Memisevic

Schiedsrichter: Darius Wöhrmann (TV Eiche Horn, Note 1,5: Fuhr mit seiner umsichtigen Linie 70 Minuten lang gut, behielt auch in der kurzen Phase der Hektik die Ruhe.)

Zuschauer: 60