Derby der vergebenen Chancen
Vorentscheidung
verballert: Eintracht Erfurt gewinnt rassiges Duell dennoch
Abwechslungsreich und kampfbetont präsentierte sich die Kreisoberliga
Erfurt-Sömmerda am Samstagnachmittag in ihrer vierten Runde, die für die SpVgg
Eintracht Erfurt bereits richtungsweisenden Charakter mitbrachte. Der
Saisonstart war ja, abgesehen vom standesgemäßen Kantersieg gegen Einheit
Schwerstedt (7:0), durchaus etwas holprig verlaufen.
Und auch im Stadtduell bei der SG An der Lache, wo der morbide Charme auf jedem
Quadratzentimeter des Sportplatzes Am Zoopark für gelebte Fußballromantik
sorgt, hatte man nach ausgeglichener Anfangsphase erstmal sein Päckchen zu
tragen. Im Konter, den vor allem Mahmood Adbdullahs starke Rückwärtsbewegung
initiierte, strauchelte erst Domenik Riedel in der eigenen Defensive gegen den
marschierenden Paul Schröter, ehe Schiedsrichter Stefan Friedrich Florian
Filters Strafraumeinsatz gegen den Heim-Angreifer wiederum als strafbar
einstufte. Verärgerung bei den Roten, denn sie ahnten wohl bereits, dass
Kapitän Eric Werner den Keeper locker zum 1:0 verladen würde (25.).
Einen Strafstoßpfiff hätte auf der anderen Seite auch Eintrachts Justin
Lindenbeck im Duell mit Markus Hohmann gerne erhalten, doch Schiedsrichter
Stefan Friedrich entschied zum leidenschaftlichen Ärger des Außenspielers auf
Stürmerfoul (26.). Verwarnung wegen Meckerns inklusive. Glück hatte der
19-Jährige dagegen, dass er für eine plumpe Spielverzögerung nicht vorzeitig in
die kühlende Kabine geschickt wurde (33.)...
Somit weiter in Gleichzahl, bot sich Spielführer Daniel Hamann die (ungenutzte)
Kopfballchance bei einer Ecke von links (38.).
Tore sollten heuer aber (erstmal) nur vom Punkt fallen, führte Lindenbecks
nächster Strafraumsturz gegen Hohmanns hinausgestelltes Bein zum 1:1, das Jakob
Mosler cool gegen die Torwartrichtung mit rechts erzielte (45.+1).
Chancen, sich den verlorenen Vorsprung zurückzuholen, ergaben sich für die
Geranienwegler genügende. So setzte Valmir Mehmeti einen 25 Meter-Kracher ans
Quergebälk (48.), wohingegen Schröter die Kugel auf gegnerische Einladung
ebenso unglücklich vorbei schob (67.), wie auch eine Doppelchance aus Minute 83
mit dem drüber sausenden Spielgerät endete.
Zu allem Überfluss rannten die Weiß-schwarz-grünen zu diesem Zeitpunkt bereits eine Weile
lang dem 1:2, das ausgerechnet einem eigenen Offensivfreistoß entsprang.
Eintracht-Goalie Chris Heinicke hatte den Standard sicher abgefangen und prompt
nach vorne gedroschen. Zielspieler Mosler dankte es, indem er mit etwas
abfälschender Hilfe das Trudel-Tor zum Doppelpack erzielte (52.).
Zur Wahrheit des Spiels gehört aber auch, dass sich Eintracht ebenfalls
(unbelohnt) um den Unterhaltungswert der intensiv geführten Kontrahage verdient
machte. Marvin Karkules durchgerutschtes Freistoßtor zählte wegen eines
Stürmerfouls nicht (66.). Julien Hoehn klärte einen Mosler-Lupfer knapp vor dem
Kreidestreifen (89.) und weil SG-Fänger Martin John sowohl per Fußabwehr gegen
Joker Jafari (90.+1) und im Eins-gegen-Eins mit Filter (90.+3) die
Vorentscheidung vereitelte, lag die knisternde Spannung bis zum Ablauf der
ausgiebigen Nachspielzeit in der Luft. Denn tatsächlich servierte Domenik Rein
dem Kollegen Schaper in Überminute sechs die ideale Schussposition, doch der
26-Jährige verpasste die Hereingabe und damit den zweiten Punktgewinn der noch
jungen Serie.
Die Spielvereinigung Eintracht hält dank des Derbysiegs dagegen den Kontakt zur
Tabellenspitze,
SG An der Lache Erfurt: M.
John – Abdullah (56. Meyer), Hohmann (64. L. John), König (85. Zink), Hoehn –
Werner, Koppe (68. Grünewald) – Schwarz (59. Rein), Mehmeti, Schaper –
Schröter, Trainer: Carsten Helzig
SpVgg Eintracht Erfurt 94: Heinecke
– Yaman, Filter, Riedel, Karkule (78. Jafari) – Köhn, Hamann (66. Schramm) –
Wöller, Hinsche, Lindenbeck (66. Hossaini) – Mosler, Trainer: Rocky Schack
Tore: 1:0 Werner (25., Strafstoßtor,
Filter an Schröter), 1:1 Mosler (45.+1, Strafstoßtor, Hohmann an Lindenbeck),
1:2 Mosler (52. Heinecke)
gelbe Karten: Schaper, Abdullah, M.
John, Hohmann, Meyer, Mehmeti, Schröter –
Lindenbeck, Riedel, Karkule, Köhn, Schack (Trainer)
Schiedsrichter: Stefan Friedrich (FC
Union Erfurt)
Zuschauer: 90
Samstag, 30. August 2025
Spielbericht SG An der Lache Erfurt - SpVgg Eintracht Erfurt 94
Spielbericht FC Borntal Erfurt 1.B - SG TSV Kerspleben 1.B
Nächster
Sieg in Überzahl
Borntal-B1
behauptet Tabellenführung trotz Defensivchaos
„Erste Halbzeit war vollkommen okay – Zweite war halt scheiße“, fasste
Abwehrspieler Marlon Kohlmeyer die Gefühlslage der Spielgemeinschaft TSV
Kerspleben/Grün-weiß Erfurt nach dem B-Landesklassen-Ritt auswärts beim FC
Borntal Erfurt zusammen.
Dennoch verlief der Auftritt beim Tabellenführer besser als erwartet („Ich
dachte, wir kassieren hier 0:7“). Borntal zwar mit der klar gepflegteren
Spielanlage und dem früheren 1:0, das Jan Oschmann als Raumdeuter und Kapitän
Christiano Hudl als eiskalter Vollstrecker in die lange Ecke gekonnt
inszenierten (5.), doch ein Spaziergang sollte es heuer nicht werden. Nicht
nur, weil Hannes Scholz aus dem Hinterhalt ein reichlich überhastetes Field
Goal schoss (7.), sondern auch, weil man defensiv immer wieder freundliche
Einladungen verteilte. Eine besonders Dicke vermochten die Gäste jedoch nicht
zu nutzen, als Goalie Janek Mildner einen unbedrängten Schindelarz-Versuch aus
spitzem Winkel vor die Füße von Jeremy May patschte, der mitgeeilte Angreifer
jedoch zu unplatziert einen Verteidiger anschoss (16.).
Dank Moahmmed Sarmad Mohammeds Kontaktsuche im Strafraum konnte der verpasste
Ausgleich aber nachgeholt werden – wenngleich erst im Nachsetzen. Mildner ahnte
nämlich gegen Illia Sharypin die richtige Ecke, blockierte den Strafstoß,
dessen Nachschuss dann aber der zuvor „Gefoulte“ versenkte (19.).
Ein echter Schock für die Roten, auf den sie zumindest in puncto Ergebnis perfekt
reagierten: mit viel Einsatz nutzte Hugo Hoinkis den generischen Schlussmann
als Ping-Pong-Partner zur erneuten Führung (28.).
Sicherheit sollte dies jedoch nicht stiften. Stattdessen blieb es hinten
vogelwild. Diesmal scheiterte Mohammed an Mildner, ehe Leonas Sandig den
Nachschuss völlig blank verstolperte (30.).
Noch vor der Halbzeitpause hatte das Betteln der Hausherren um den zweiten
Gegenstreffer schließlich „Erfolg“, sprang der indisponierte und zum zweiten
Durchgang ausgewechselte Philipp Denisow an Savelii Rzhevskiis langem Ball
vorbei, sodass May seine freie Bahn flach zum 2:2 auskostete (37.).
Und wer weiß, wie die Chose gelaufen wäre. Hätte der starke Mildner gegen Anton
Köthe nicht den nächsten Defensiv-Bock mit dem Fuß neutralisiert (43.)…
So aber blieb die zunehmend ruppige Auseinandersetzung im Spielstand
ausgeglichen, bis Ben Wunderlich ideal zum 3:2 in eine perfekt auf den langen
Pfosten gezogene Müller-Ecke einlief (54.). Ob sie diese Variante vor ihrer
gemeinsamen Einwechslung auf der Bank geplant hatten?
Neue Belebung für das Spiel der Borntaler hatte das Duo zweifellos hineingebracht.
Auch, wenn am wirklich fein herausgespielten 4:2 ein anderer Joker schusssicher
beteiligt war. Über links spielte man sich elegant mit Scholz und Oschmann
Richtung vorderes Drittel, wo Hudl das Bällchen stabil behauptete und für Lian
Schulzes Rechtsschuss in die lange Ecke rüberspielte (74.).
Das Match nun entschieden, was den Gästen ordentlich Frust bescherte. Schon
Kohlmeyer bewarb sich früher im Spiel per Nachtreten für den Feldverweis (48.),
den sich schließlich ein Kollege auf ähnliche Weise gegen Octavian Pallaske
abholte (76.). Ein Anteil daran ging allerdings auch auf das Konto des FCB, der
sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch vor allem durch rotgesperrtes
Personal aus dem Zuschauerbereich eines bemerkenswerten Trashtalks befleißigte.
Apropos Bemerkenswert: es war bereits die sechste (!) Hinausstellung eines
Borntal-Gegenspielers im erst dritten Match!
Vermutlich wäre wohl auch in Gleichzahl nichts mehr für die Roten angebrannt,
stellte sich die Abwehr um den überragenden Karl Bednar nun deutlich besser auf
das stete Langholz des Gegners ein.
Der Erfolg und die gleichzeitige Festigung der Tabellenspitze entsprechend
verdient, während die Spielgemeinschaft, die im Sommer den
Landesklassenstartplatz von Grün-weiß übernahm (Wappen und Vereinsname prangen
immerhin auf dem Trikot), deutlich mehr spielerische Ideen entwickeln muss.
Tore: 1:0 Hudl (5.
Oschmann), 1:1 Mohammed (17. Sharypin), 2:1 Hoinkis (21.), 2:2 May (32.), 3:2
Wunderlich (54. Müller), 4:2 Schulze (74. Hudl)
rote Karte: #3 (SG TSV Kerspleben,
76., Nachtreten an Pallaske)
Schiedsrichter: Omar Takla (FC
Erfurt Nord)
Zuschauer: 40
Freitag, 29. August 2025
Spielbericht SG VfB GW 1990 Erfurt Ü45 - SV Fortuna Ermstedt Ü45
Die
Wende-Chancen liegengelassen
Fortuna
Ermstedt belohnt sich nicht für starke zweite Halbzeit
Fast gleich viele Torchancen, aber dennoch 2:4 verloren. Die Ü45 des SV Fortuna
Ermstedt kamen eine verschlafene erste Halbzeit, inklusive 1:3-Rückstand, und
die schwache Chancenverwertung im zweiten Durchgang teuer zu stehen.
Am Freitagabend zu Gast bei Grün-weiß Erfurt, nahm die zweite Saisonniederlage
nach dem 1:6 gegen Lok Erfurt zum Auftakt in die Ü45-Kreisoberliga früh
Konturen an. Gegen Sven Waldners zentralen Abdruck fuhr Tormann Sven Pszarski
noch behände den linken Fuß aus (10.), doch nur Sekunden später war die Null
dahin. Ruhig von hinten heraus bauten die Hausherren das Spiel auf, ehe
Waldners Diagonalball exakt den direkt abschließenden Dieter Hergenroether fand
– 1:0 (11.)!
Mit Hergenroether diesmal als Vorbereiter über links erhöhte das Heimteam durch
Mario Bethmann gar auf 2:0 (15.).
Lief also alles nach Plan, für die Grün-weißen in den gelben Trikots, doch
nachdem Hergenroether sich das Eck aussuchte, in dem Pszarskis Schlappen gerade
noch soeben das 0:3 verhinderte (20.), gelang Fortuna im Gegenangriff der
Anschlusstreffer. Mit der Hacke halbierte der eingelaufene Jörg Schönemann im
Anschluss an Wolfgang Kretschmanns Querlage den Rückstand auf nur noch minus
eins (20.).
Schmeichelhaft, dass es mit diesem Zwischenstand in die Halbzeit ging, denn in
den zehn Minuten vor der Pause verhinderte entweder der gut aufgelegte Pszarski
(26.) oder mangelnde Schussgenauigkeit (28. & 29.) das eigentlich fällige
3:1.
Kurz nach dem Wiederanpfiff durch Andreas Rastdorf (SG An der Lache), der die faire
Begegnung aus dem E-Rollstuhl heraus im Griff hatte, war es dann aber soweit. David
Dienemann zu Andre Wolfram und schon war der Vorsprung in flacher Manier wieder
ausgebaut (32.). Und wäre der Torschütze kurz darauf im direkten Duell nicht an
Pszarski gescheitert (35.), hätte sich der Rest der Partie sicherlich etwas
entspannter für ihn und seine Mannen angelassen.
Stattdessen bliesen die West-Erfurter nun zur Dauer-Offensive, an der vor allem
der plötzlich wie aufgedrehte Holger Otto seine Aktien hatte. Entweder
probierte es der Mann mit der Nummer vier selbst (37.) oder er legte für seine
besser postierten Kollegen vor (46., 48. & 50.). Nur bei Schönemanns
Außenpfostenschuss (56.) hatte Otto seine Füße nicht in der Szene. Das Ergebnis
blieb derweil stets das gleiche: kein Tor für Fortuna.
Wie es besser geht, demonstrierte auf der anderen Seite des Kleinfeldes am
Johannesplatz der damit vorentscheidende Gegner, als Ralf Felsberg allerdings
auch keine Mühe hatte, eine sauber getretene Waldner-Ecke zum 4:1 einzuköpfen
(56.).
Dass Otto einen eigenen offensiven Ballgewinn zum verkürzenden Rechtsschuss in
die Maschen nutzte (60.), kam schlussendlich zu spät. – Selbst, wenn Grün-weiß
Fänger Holger Schimmel einen Linksaußenversuch Detlef Rümplers nicht zur Ecke
abgewehrt hätte (60.+1). Gemeinsam mit vier weiteren Teams der Zehnerkonkurrenz
starteten die Old Boys aus dem Plattenbaugebiet damit zweimal siegreich in die
neue Serie. Mit der anderen Hälfte des Klassements verharrt Fortuna Ermstedt
dagegen weiter erstmal in der Punktlosigkeit.
Tore: 1:0 Hergenroether
(11. Waldner), 2:0 Bethmann (15. Hergenroether), 2:1 Schönemann (20.
Kretschmann), 3:1 Wolfram (32. Dienemann), 4:1 Felsberg (56. Waldner), 4:2 Otto
(60.)
Schiedsrichter: Andreas Rastdorf (SG
An der Lache Erfurt)
Zuschauer: 15
Mittwoch, 27. August 2025
Spielbericht SC Sperber Hamburg II - SC Eilbek II
Raubvögel
fressen den SCE
Sperber-Reserve
wirft Bezirksligisten aus dem Holstenpokal
Ob als Sieger- oder Frustbier: Holsten geht immer, könnte man sagen. Der
Holstenpokal ist dagegen für die Zweite des SC Eilbek überraschend bereits nach
Runde zwei Geschichte. Auswärts beim Kreisligisten SC Sperber II, der zuletzt
ein 1:13 in der Liga erfuhr, ließ sich das Bezirksligateam am Mittwochabend
einen gebrauchten Tag andrehen.
Zu Beginn noch mit stattlichen Spielanteilen, aber ohne konkrete Idee, das von
Sperber massiv behütete letzte Drittel gefahrenstiftend zu bespielen, dämmerte
dem SCE spätestens in Minute 23, dass es heuer eine undankbare Veranstaltung
werden könnte. Denn gleich beim ersten echten Vorstoß des Außenseiters hackte
Paul Ketelsen ungeschickt gen Ball, um damit Gegenspieler Ole Domrich im
Sechzehner zu Fall zu bringen. Eine Strafstoß-Einladung, die Nico Rackwitz auf
platzierte Weise nicht ungenutzt ließ.
Reichlich Gegenwind also für den SC Eilbek, dem sich bei einer gegnerischen
Doppelchance nur Tormann Marcel Sechting so richtig entgegenstellen konnte
(34.).
Zu kentern auf rauer Pokal-See drohte das grüne Boot schließlich noch vor der
Halbzeit, als man einen Freistoß von links zwar in erster Instanz noch blockierte,
damit aber die ideale Schusschance für Konstantin Bahnsen aus 23 Metern
bereitete – der 2:0-Volltreffer in den Winkel (45.)!
Geführt hatten die Raubvögel allerdings aus neulich in der Liga, woraufhin der
Gegentor-Hagel folgte. Heute aber hatte die Elf in weiß mit Timo Ostermann
einen routinierten Goalie zwischen den Pfosten, der als gut mitspielender
Schlussmann reichlich Sicherheit ausstrahlte. Und war der 31-Jährige einmal
nicht perfekt im Bilde, verdaddelten die Eilbeker die Schusschance zu unentschlossen
(49.).
Anders dagegen die Platzherren, die sich für Sekundenbruchteile über Bahnsens
3:0 freuten, ehe Schiedsrichterassistent Arthur Schreiber (SC Sternschanze)
korrekterweise den Abseitswimpel hob (53.).
Auf der anderen Seite versuchten sich die Kicker von der Fichtestraße gerne mit
langen Bällen, um die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer auf spielerischem
Wege zu generieren. Mit Tempo ging es einmal simpel über rechts, sodass Eric
Schweickert für Gianfranco Cusimano in die Parzelle querlegte. Letzterer
behielt sein stetes Schusspech (56., 63., & 75.) aber an den Hacken und
scheiterte am abwehrenden Ostermann (88.).
Mehr passierte daraufhin nicht mehr, an der Meerweinstraße. Begleitet von
markigen Sprüchen des gegnerischen Anhangs, endete die Pokal-Saison für den
Bezirksliga-Zweiten wenig ruhmreich mit 0:2. Voller Fokus nun auf die
Bezirksliga 02!
Tore: 1:0 Rackwitz (23.,
Strafstoßtor, Ketelsen an Domrich), 2:0 Bahnsen (45.),
gelbe Karten: keine – Ibarra,
Daboul, Chaari, Michaels, Schäffer
Schiedsrichter: Leif Mattes Menke
(SC Sternschanze)
Zuschauer: 40
Dienstag, 26. August 2025
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Heidgrabener SV
Gegen
die eigenen Vorlieben
Ungefährdet
weitergerumpelt: Heidgrabener SV macht erfolgreich das Spiel
Als einzig verbliebener Teilnehmer aus Elmshorn flog bereits in Runde zwei auch
Gencler Birligi aus dem Lotto-Pokal. Eine Nummer zu groß war am Dienstagabend
der Bezirksligist aus Heidgraben, welcher sich trotz allenfalls durchschnittlicher
Vorstellung mit einem halben Dutzend in die dritte Runde hievte.
Zwar traf Routinier Kirill Shmakov gleich zu Beginn des Pokalabends nur den
Pfosten (3.), doch im Rahmen einer Dreifachchance, bei der es Shmakov und
Kollege Marvin Neu zunächst nicht vermochten, die Kugel über die Linie zu
drücken, ergrätschte der einstige Landesliga-Akteur schließlich doch die
Führung für den Klassenhöheren (11.).
Der nicht unambitionierte Kreisklassist aber kreierte geschwind die passende
Antwort auf den Rückstand, indem Nihat Meric den schönen Chip-Ball hinter die
Kette für den gestarteten Gökalp Bas servierte und auch der Angreifer noch vor
dem Zusammenprall mit dem herauseilenden Lasse Witt wohl temperiert per Lupfer
auf 1:1 stellte (17.).
So richtig viel sollte den höher gewetteten Heidgrabenern daraufhin erstmal
nicht einfallen, ehe eine schwach ausgeführte Abseitsfalle Genclers Daniel
Meyer unwiderstehlich zur erneuten Führung einlud (34.), die ein weiteres
Abstaubertor, diesmal durch Samuel Karul, prompt auf den 1:3-Halbzeitstand
hochschraubte (37.).
Die Partie scheinbar entscheiden, zumal sich dem HSV die eine oder andere
Möglichkeit zur Erhöhung bot (43., 45.), doch die Elmshorner führten der
Sommer-Elf mit Bas´ rechts vorbei trudelndem Abschluss, dass man den zwei
Klassen Niedrigeren vielleicht doch nicht einfach machen lassen sollte (47.).
Und auch im Spiel nach vorne offenbarte der Bezirksliga-Zehnte eine zu
statische Spielweise bei zu vielen falschen Entscheidungen am Ball. Man merkte:
Selbst das Spiel zu gestalten ist nicht seine Lieblingsübung und ohne
Top-Torjäger Philippe Schümann fehlte der Zielspieler, auf den seit so vielen
Jahren Verlass ist.
Immerhin zündete Ex-Landesliga-Crack Shmakov hier und da über links den Turbo,
der mustergültig Chris Wolfs 1:4 aus dem Rückraum vorbereitete (66.), während
der Russe das 1:5 gleich selbst an den helfenden Innenpfosten presste (85.).
Den am Ende etwas zu hohen Schlusspunkt schaffte man schließlich noch einmal
ohne den 34-Jährigen. Der eingewechselte Alex Mohr, der kurz darauf noch knapp
verfehlt hatte (87.), traf diesmal nach Zuspiel von Meyers rechter Flanke voll
ins Schwarze (88.). Gencler war platt – der HSV letztlich deutlich eine Runde weiter.
Tore: 0:1 Shmakov (11.
Neu), 1:1 Bas (17. N. Meric), 1:2 Meyer (34.), 1:3 Samuel Karul (37. Neu), 1:4
Wolf (66. Shmakov), 1:5 Shmakov (85.), 1:6 Mohr (88. Meyer)
gelbe Karten: Salihi – keine
Schiedsrichterin: Jana Larm (SC
Egenbüttel)
Zuschauer: 45
Sonntag, 24. August 2025
Spielbericht TSV Flintbek - Heikendorfer SV
Umkämpfte
Nullnummer
Heikendorf
nur zu Beginn, TSV Flintbek über Standards: Folgerichtiges 0:0
Zweikämpfe, Zweikämpfe und noch mehr Zweikämpfe… Freunde des gepflegten
Kampfspiels kamen am Sonntagnachmittag in Flintbek voll auf ihre Kosten! Tore
allerdings Fehlanzeige im Verbandsliga Ost-Duell mit dem Heikendorfer SV.
Dieser hatte zu Beginn etwas mehr von der etwas statischen Partie, deren erste
Torchance passenderweise ein Fehlpass der Gastgeber auslöste. Niklas Kracht
hatte die Kugel abgefangen, doch der bullige Ayberk Kaya vermochte daraus vor
dem Tor nichts wirklich zu machen (8.). Ebenso wie Kollege Tim Mordhorst, der
das Spielgerät bei einer Deutschbein-Flanke von links aussichtsreich nicht voll
erwischte (39.).
Viel mehr sollte der trotz Urlaubs-Personalmangels enttäuschende
Vorjahressechste nicht mehr in die offensive Waagschale geworfen bekommen. Von
hinten baute man vor allem mit dem ballsicheren Kalvi Rumohr zwar ordentlich
auf, doch das war´s dann meistens auch schon. Stattdessen war es bereits in
Hälfte eins der Gegner, der durch den aufgerückten Corvin Rehder das Aluminium
streifte (19.). Ebenfalls nach einem Ball von der Fahne, den tief im zweiten
Abschnitt diesmal nicht der angeschlagen ausgewechselte Fabio Pries, sondern
Luca Schemborski hineinbrachte, köpfte Rehder dank gelungener
Roempke-Verlängerung gefährlich gen Torlinie, wo jedoch ein Heikendorfer Kopf rechtzeitig
die Flugbahn des Runden tangierte (72.).
Glück für Goalie Riko Wensorra, den man aus akutem Mangel an Torstehern
kurzerhand aus dem Ruhestand holte. – für 82 Minuten, hatte sich der Notnagel
beim Duell mit Jan Ratjen eine Blessur abgeholt und 20 Minuten lang auf die
Zähne gebissen, ehe für die Schlussphase doch noch Feldspieler Fabian Hoppe
zwischen die Pfosten wechselte.
Personell noch schwieriger für den HSV wurde es durch Nico Heinrichs
vermeidbaren Platzverweis. Dem Schiri kurz zuvor per Verbalbeitrag sicherlich
nicht weiterhin „gut Pfiff“ gewünscht (89.), holte sich der 28-Jährige für eine schlecht
angesetzte Grätsche vor dem eigenen Gefahrenbereich prompt das zweite Ticket ab
(90.+2). Mal wieder ein Treuepunktsystem zu Lasten des zugewandten Kunden!
L. Schemborskis anschließender Freistoß geriet schließlich etwas zu hoch
(90.+3). Ein Sucuk-Toast mehr vor dem Spiel hätte die Konzentration vielleicht
etwas erhöht…
So aber hielten gleich beide ungeschlagenen-Serien (drei, beziehungsweise vier
Spiele). Ein Belastungstest für diese dürfte aus TSV-Sicht der anstehende
Auswärtsritt beim Tabellenführer in Preetz werden; der Heikendorfer SV bekommt
es im heimischen Sportpark mit dem schlagbaren TSV Gremersdorf zu tun.
TSV Flintbek: Klarmann –
Szellas (77. Schröder), Rehder, Roempke, Pries (Wischnewski) – L. Schemborski,
Hübner, Ratjen, Düzgün (81. Lindemann) – Gremmel (65. K. Schemborski), Kock,
Trainer: Matthias Liebal
Tore: Fehlanzeige
gelbe Karten: Hübner, Rehder – L.
Mordhorst
gelb-rote Karte: Heinrich
(Heikendorfer SV, 90.+2, Meckern + Foulspiel)
Schiedsrichter: Dennis Schröder
(Bramstedter TS)
Zuschauer: 70
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| Textiltest bestanden: Jonas Roempkes Spielkleidung. |
Spielbericht TSV Flintbek II - FC Kilia Kiel II
Kilia
II marschiert weiter
Oberliga-Reserve
demontiert TSV Flintbek II mit 9:1
Makellos marschiert die ambitionierte Reserve von Oberliga-Meister Kilia Kiel
durch Schleswig-Holsteins Kreisliga Nordost. Fünftes Opfer des Kilia-Runs gen
Verbandsliga: die Zweitvertretung des TSV, die mit einem 1:9 im eigenen Sportzentrum
die bislang höchste Abreibung kassierte.
Die erste Duftnote duften die unterlegenen Gastgeber noch setzen, indem Jonte
Plambeck herrlich longline auf den direkt drüber zielenden Jonah Reinert
spielte (6.), dann machte der Primus schnell ernst. Wo Ben Bauer vorher noch
mit Tempo knapp verzog (8.), überrumpelte man den Gegner über die linke Linie,
um Ramez Alahmad das Spielgerät über den herausstützenden Jonas Weber zum 0:1
heben zu lassen (9.).
Besondere Beteiligung erlebte der Schlussmann in der Folge, als er zwar zweimal
behände rettete (15. & 17.), bei Alahmads 0:2 aber eine eher unglückliche
Figur abgab (12.).
Durch einen suboptimalen Rückpass in Bedrängnis gebracht, legte Weber in Minute
23 Gegenspieler Bauer, der den selbst herausgeholten Strafstoß problemlos
rechts hineinnavigierte (23.).
Etwas besser war es den Hausherren fortan gelungen, sich auf die stets hoch und
weit gestaltete Spielidee Kilias einzustellen. Doch während man selber
interessante Offensivausflüge wie Leroy Müllers Versuch aus der Drehung (27.)
oder Jonah Reinelts selbst für ein Field Goal zu hoch angesetzten Schuss (35.)
nicht für sich nutzen konnte, nudelte sich Alahmad auf der anderen Seite zum
Hattrick, gleichbedeutend mit dem vorzeitigen 0:4-Halbzeitstand (32.).
Auch der zweite Abschnitt vermochte keine Wende herbeizuführen. Ein eigener
Abstoß, den der eingewechselte Fadi Mohamad im Mittelfeld locker abfing,
leitete gar das 0:5 durch Alexander Root ein (53.). Ebenfalls treffsicher
machte es der spielstarke „17er“ halbrechts im Strafraum, nachdem ihn Hennes
Graefe, der kurz darauf gleich selbst einlochte (70.), fein per Steckpass
bedient hatte (66.).
Mit Lytvynenkos Belohnung für einen eifrigen Auftritt aus 25 Metern war das Tor-Oktett
der Gäste vollständig (73.).
Ausgerechnet jetzt packte Florian Lotter aus 35 Metern, Linksaußenposition, den
perfekten Freistoß ins Dreiangel aus. Schade, dass ein so schöner Treffer im
Falle eines 1:8 verständlicherweise keine Freuden auslöste (77.).
Anders sah es da bei Gegenspieler Bauer aus, der, eines Oberligaspielers würdig
(zwei Kurzeinsätze in der Liga-Mannschaft), noch mit rechts aus 18 Metern zum
letztlich nicht unverdienten 1:9-Endergebnis einlochte (88.).
Die Elf von Trainer Heiko Dukats-Jadwizak, der mit talentierten
(Ex-)A-Jugendlichen aus Molfsee, wie Bauer, Lytvynenko oder Root im Sommer den
Aufstiegskader aus der A-Klasse weiter aufwertete, dürfte die Kreisliga nur als
Zwischenstation für Höheres verstehen. Die Für die TSV-Reserve geht es dagegen
im kommenden Auswärtsspiel bei Inter Türkspor II um den ersten Saisondreier.
TSV Flintbek II: Weber –
J. Plambeck, K. Plambeck, Carstens, Schroeder – F. Lotter, Reinert, Nohns,
Grimm – Müller, Kaessens, eingewechselt:
Richert, Brandt, Spee, A. Lotter, Trainer:
Sascha Thedens
Tore: 0:1 Alahmad (8. Alaloush), 0:2
Alahmad (12. Graefe), 0:3 Bauer (23., Strafstoßtor, Weber an Bauer), 0:4
Alahmad (32. Lytvynenko), 0:5 Root (53. Lytvynenko), 0:6 Root (66. Graefe), 0:7
Graefe (70. Cakir), 0:8 Lytvynenko (73.), 1:8 F. Lotter (77., direkter Freistoß),
1:9 Bauer (88. Lytvynenko)
gelbe Karten: Weber, Nohns, Reinert,
Grimm – keine
Schiedsrichter: Jan Sievert
Zuschauer: 45
Samstag, 23. August 2025
Spielbericht IF Stjernen Flensborg - TSV Nordmark-Satrup II
Stjernen
wird zum Shooting Star
Begleitetes
Toreschießen: Flensburger siegen sich in die Spitzengruppe
Dritter Sieg in Folge! Stjernen Flensborg hat in der Verbandsliga Nord derzeit
einen Lauf! Nach der SG Eckernförde/Fleckeby (6:0) und Blau-weiß Löwenstedt
(3:0) musste nun die Reserve des TSV Nordmark-Satrup dran glauben. Im Engelsby-Centret
hatten die Hausherren sofort den Weg in die Einbahnstraße gefunden.
Ergebnistechnisch unterstrichen durch Anas Khans Ballgewinn, mit dem der
23-Jährige prompt das letztlich selbst erzielte 1:0 einleitete (12.). Den
Scorerpunkt für die Vorarbeit hatte sich sein Kapitän verdient, flankte
Jonathan Siebenschuh punktgenau für den Kopfball-Aufsetzer zur Führung.
Diese mit dem 2:0 zu untermauen, versuchte auf erneutes Siebenschuh-Zuspiel
Kim-Patrick Nitschke, doch Schlussmann Mika Bischoff packte im direkten Duell
beherzt zu (15.).
Gerne wäre ihm Ähnliches sicher auch nach der Trinkpause (bei 19 Grad
Außentemperatur) gelungen, als Siebenschuh mit dem Rücken zum Strafraum für
Außenverteidiger Leonhard Kratz und dessen ungestörten Distanztreffer auflegte
(29.). So aber luden Bischoffs Vorderleute den Gegner zum Erfolg ein!
Und das betreute Toreschießen ging weiter: Diesmal schenkten die Gäste die
Pille leichtfertig vor dem eigenen Gefahrenbereich her, wofür sich Nitschke
artig per Trudel-Ball zum 3:0 artig bedankte (35.). Gegentor Nummer 23 (!!) im
erst vierten Saisonspiel! Mit Verbandsligatauglichkeit hat das leider wenig zu
tun.
Aber der Aufsteiger, der am letzten Spieltag der Vorsaison mit einem 3:0 gegen
Stjernen II die Kreisliga-Meisterschaft klarmachte, berappelte sich nun etwas.
Die Zweikampfquote stieg und durch Runar Makowa gab es sogar einen vernünftigen
Torschuss zu verzeichnen (36.).
Zählbar wurde es dabei quasi mit dem Pausenpfiff, als Liljan Hoffmann-Timm
einen langen Freistoß auf den Kopf von Luca Petersen zirkelte und dieser aus
der oberen Etage auf den 3:1-Halbzeitstand verkürzte (45.+1).
War der Samstagskick für die TSV-Reserve doch noch nicht zum Scheitern
verurteilt? Eine latente Spannung, wenngleich Grün weiter tonangebend blieb, sollte
der Partie noch eine Weile erhalten bleiben – bis wieder Khan die Linie
raufmarschierte, den Abschluss aus spitzem Winkel wagte und Denny Pawlowski
goldrichtig auf das 4:1-Abstauber-Tor lauerte (65.).
Die Jungs aus Mittelangeln waren gebrochen und kamen in der verbliebenen
Spielzeit gut damit weg, dass trotz einiger verbliebener Möglichkeiten und
eines Füllhorns an Eckstößen lediglich Pawlowski im Rahmen eines kurz
ausgeführten Standards von der Fahne per Kopf (zum 5:1-Endstand) traf (75.).
Mit dem nächsten Teil der Siegesserie hievten sich die Flensburger auf Rang
drei – der Neuling bleibt dagegen im unteren Tabellendrittel hängen.
Tore: 1:0 Khan (12.
Siebenschuh), 2:0 Kratz (29. Siebenschuh), 3:0 Nitschke (35.), 3:1 Petersen
(45.+1, Hoffmann-Timm), 4:1 Pawlowski (65. Khan), 5:1 Pawlowski (75.
Hockenberger)
gelbe Karten: Khan, Tappe – keine
Schiedsrichter: Tjark Marten Reimers
(TSV Lohe-Rickelshof)
Zuschauer: 70
Freitag, 22. August 2025
Spielbericht SV Lieth - TV Haseldorf
Saisonstart
(vorerst) gerettet
3:1
gegen den TV Haseldorf: SV Lieth verschafft sich etwas Luft
Sechs-Punkte-Spiel bereits in der zweiten Runde der Bezirksliga 01? Für die im
Sommer kräftig erneuerte SV Lieth ging es nach dem Pokal-Aus in Quickborn und
dem 3:7-Liga-Debakel gegen Union Tornesch II schon jetzt um die Rettung des
Saisonstarts. Vor allem, weil am Freitagabend mit dem TV Haseldorf ein
Aufsteiger am Butterberg aufschlug, den es auf jeden Fall hinter sich zu lasse
gilt.
Entsprechend engagiert machten sich die Hausherren ans Werk, das allerdings
nicht immer so messerscharf daherkam, wie bei Max Schulz´ dynamisch über links
vorgelegter Großchance, bei der Schlussmann Johannes Markmann reaktionsschnell
per Fußabwehr zur Stelle war (7.).
Gleiches Muster – diesmal aber ohne Torwart-Großtat – nach einer knappen halben
Stunde, als nun Ali Duman mittig abziehen durfte und damit das durchaus
verdiente 1:0 markierte (29.).
Königstransfer Meraja Magens hätte dem Klein Nordender Gemüt weiteren Auftrieb
geben können, tat er aber nicht: Markmann bekam wieder seinen flinken Fuß
dazwischen (36.). Kurz nach der Pause reihte sich da auch Schulz ein, dem der
Goalie, der eigentlich nur aus Mangel an spielfähigen Perspektiven aus der
zweiten Mannschaft (Kreisklasse) hochgezogen wurde, ein Erfolgserlebnis
vermieste (47.).
Mit dem nachfolgenden Eckstoß durch Philipp Matthiessen war dann aber endlich
geschafft, bugsierte Mats Jonah Behrens das Leder im Strafraumgewusel zum ersehnten
2:0 über die Linie (48.).
Erst, nachdem Matthiessen aus 18 Metern und Behrens im etwas zu hektischen
Nachschuss die Vorentscheidung verpassten (59.), generierte auch der Neuling
von der Marsch etwas mehr Offensivgeist. Heiko Jedamskis Linksschuss ans Außennetz
aus der ersten Hälfte (22.) fand im nächsten Anlauf der „Appelplücker“ dafür
aber gleich einen treffsicheren Nachfolger, platzierte Michel Lienau das
Bällchen gekonnt aus dem Zentrum unter die Latte (71.). Geht da vielleicht doch
noch etwas, für den TVH?
Am ersten Spieltag hatte sich die weiter verletzungs- und urlaubsgeschwächte
Kälberloh-Elf ja noch einen Zähler nach Rückstand (1:1 gegen den Duvenstedter
SV) erspielt. Und tatsächlich schrammte ein abgefälschter Freistoß durch Joris
Lüchau nur knapp am 2:2 vorbei (74.).
Quasi im Gegenzug war die Angelegenheit aber schließlich entschieden, als A. Duman
perfekt in den Lauf von Schulz servierte
und dieser nicht nur Tim Krieg davon lief, sondern auch flach ins kurze Eck den
3:1-Endstand besorgte (76.).
Der Saisonstart für die heute endlich einmal überzeugenden „Liether Löwen“
damit vorerst gerettet, während die Haseldorfer vielleicht ein bisschen zu spät
erst die Krallen ausfuhren.
TV Haseldorf: Markmann – Franke, Wichmann, Pieper,
Krieg – Lienau, Möhle (68. Mirzaee), Jedamski – Kaland (68. Rose), J. Lüchau,
Nickels, Trainer: Benjamin Kälberloh
Tore: 1:0 A. Duman (29.),
2:0 Behrens (48. Matthiessen), 2:1 Lienau (71. Rose), 3:1 Schulz (76. A. Duman)
gelbe Karten: keine – Pieper, Rose
Schiedsrichter: Bernd Gegalski (TuRa
Harksheide, Note 2)
Zuschauer: 70
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