Sonntag, 19. Mai 2013

Spielbericht Niendorfer TSV 1.C - SV Werder Bremen 1.C


Werder hat die Lufthoheit
Brandgefährliche Ecken brechen NTSV das Genick

Klar und deutlich musste sich die C1 des Niendorfer TSV im drittletzten Punktspiel des Spieljahres der favorisierten Elf des SV Werder Bremen geschlagen geben.
Die Gäste ließen dabei von Beginn an keinerlei Zweifel an ihrer Überlegenheit und erspielten sich neben einer Feldüberlegenheit auch gute Chancen, wie in der zehnten Minute, als der aufgerückte Michel Leon Hahn eine exzellente Horn-Ecke nur knapp über das Gehäuse schädelte. Acht Minuten später sorgte erneut ein Eckball des Spielführers für Gefahr, scheiterte nun Niklas Schmidt per Kopf, doch da lauerte Offensivkraft Mattis Daube genau an der richtigen Stelle, um den Abpraller sicher aus acht Metern einzuschieben.
Obwohl Werder auch spielerisch überlegen war, zeichnete sich die Bolder-Elf vor allem durch extrem starke Standards, hauptsächlich von Luca Horn getretene Ecken aus, wodurch sie auch in der Folge zu einigen kräftigen Gelegenheiten kamen. Da war es nicht gerade verwunderlich, dass Treffer Nummer zwei ebenfalls durch einen Eckball vorbereitet wurde. In diesem Fall köpfte Niklas Schmidt auf das Tor, welches er dank der abfälschenden Mithilfe von NTSV-Kapitän Theodor Driftmann auch traf – 0:2!
Dass es Werders „Zehner“ auch ohne fremde Hilfe kann, bewies er kurz nach dem Seitenwechsel, indem er eine erneute Brandbombe von Luca Horn mustergültig per Kopf einnetzte.
Werder Bremen demonstrierte, dass Standards absolut zu ihrem Repertoire gehören, wobei sie es auch aus dem Spiel heraus können, wie beim 0:4, als Niklas Schmidt nach einem Seitenwechsel per Linksschuss aus halbrechter Position richtig zielte.
Einen Sonderapplaus sicherte sich er sich jedoch mit seinem dritten Treffer des Abends, den er aus 30 Metern zum 1:5-Endstand beisteuerte. Zwischendurch verkürzte der eingewechselte Lennart Schlesinger quasi wie aus dem Nichts nach kluger Ablage von Emmanuel Adjouman auf 1:4.
Kurz vor Schluss hätte der ebenfalls eingewechselte Tammo Wendorff noch das 1:6 besorgen können, doch sein abgefälschter Rechtsschuss nach schöner Einzelaktion zischte knapp über das Tor.
Somit klettert der SV Werder dank des achten Sieges in den letzten neun Spielen auf Rang drei des Klassements, während der Niendorfer TSV mit dem Klassenerhalt in der Tasche höchstwahrscheinlich auf Rang sieben abschließen wird.


Tore: 0:1 Daube (18. Schmidt), 0:2 Driftmann (29. Eigentor, Schmidt), 0:3 Schmidt (49. Horn), 0:4 Schmidt (50. Buggeln), 1:4 Schlesinger (60. Adjouman), 1:5 Schmidt (61.)

Schiedsrichter: Sascha André Kmoch (HSV Barmbek-Uhlenhorst, Note 1,5)

Zuschauer: 80

Samstag, 18. Mai 2013

Spielbericht Eimsbütteler TV 2.C - Niendorfer TSV 2.C

NTSV: Ohne Glanz und Gloria ins Halbfinale
Durchschnittliche Leistung reicht gegen arg geschwächten Eimsbütteler TV

Sicher, aber wenig glanzvoll hat die C2 des Niendorfer TSV dank eines 3:0-Erfolges bei der 2.C des ETV das Halbfinale des Pokalwettbewerbs der jüngeren C-Junioren Hamburgs erreicht.
Dabei stellten die Gäste die Weichen früh auf Sieg, nutzte Lasse Lahrtz freistehend eine mustergültige Vorarbeit von Yassin Ghasemi Conjani zum 0:1 (8.) gegen eine personalproblemgeplagte Maleszka-Elf, die in der Folge von Glück reden konnte, dass Frederik Sehner gleich zweimal aussichtsreich scheiterte (12. & 23.).
Das Glück verließ das Team in Rot allerdings schnell wieder, als Ghasemi Conjani völlig unnötig an der Seitenlinie die Sense auspackte und den beweglichen Jesper Trzeciok von hinten rüde niederstreckte. Warum der wenig souveräne Schiedsrichter auf eine persönliche Strafe verzichtete, blieb indes sein Geheimnis. Der Gefoulte musste die Segel derweil nach 28 Minuten streichen und mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden.
Zusätzlich bitter für den ETV: Es standen durch diverse Ausfälle keinerlei Auswechselspieler zur Verfügung, weshalb man die verbliebe Spielzeit in Unterzahl bestreiten musste.
So entstand nun ein hoch giftiges und hartes Match, das der NTSV zwar klar beherrschte, doch zu selten kam es dabei zu ernsthaften Gefahrenmomenten, wie kurz nach der Pause, ging der zweite Ball nach einem Freistoß an Jacques Harmuth, der sich das Leder nicht nur in aller Ruhe zurechtlegen, sondern auch schön vom rechten Strafraumeck aus in den Winkel heben konnte – 0:2 (38.)!
Die Entscheidung war gefallen, doch der NTSV tat sich als klassenhöheres Team weiter schwierig gegen zehn Mann, beziehungsweise neun Mann und ein Mädchen, nämlich Carlotta Kuhnert, die den Gästen mit einem Ballverlust zu einer exzellenten Torchance verhalf. Harmuth vergeigte jedoch alleine vor dem Kasten.
Für Carl Janta und Co war es also ein höchst frustrierendes Pokalspiel, dessen Schlussminuten der Defensivakteur wegen wiederholten Meckerns von draußen beobachten musste. Was er von dort aus zu sehen bekam, waren noch einmal drei hervorragende Gäste-Chancen, von denen letztlich nur Harmuth seine per Spaziergang durch den ETV-Strafraum zum 0.3-Endstand nutzen konnte (68.).
Die ersten 99er des Niendorfer TSV stehen damit im Pokalhalbfinale, in dem man entweder gegen den FC St. Pauli, den SC Poppenbüttel oder den Willinghusener SC antreten muss, während dem ETV eine schnelle Lichtung des Lazaretts zu wünschen ist.

Eimsbütteler TV 1.C: Hidalgo – T. Trzeciok, Torani, Janta, Kuhnert – Sali, Yilmaz, Evlicoglu, Aydin – Semmerling, J. Trzeciok, Trainer: Maximilian Maleszka

Tore: 0:1 Lahrtz (8. Ghasemi Conjani), 0:2 Harmuth (38.), 0:3 Harmuth (68.)

gelbe Karten: T. Trzeciok, Torani, Aydin – Metidji

Zeitstrafe: Janta (65., wiederholtes Meckern)

Schiedsrichter: Stefan Romacker (GW Eimsbüttel, Note 5: diverse kleine Fehler, ohne erkennbare Linie bei der Bewertung von Zweikämpfen, hätte Ghasemi Conjanis Foul an J. Trzeciok zwingend mit einem Feldverweis ahnden müssen, erkannte erst nach Spielbeginn, dass ein Kleinfeldtor auf der Seitenlinie stand.)

Zuschauer: 40

besonderes Vorkommnis: Da bei J. Trzecioks verletzungsbedingtem Ausscheiden keine Auswechselspieler zur Verfügung standen, setzte der ETV die Partie zu zehnt fort (28.).

Sonntag, 5. Mai 2013

Spielbericht SC Alstertal / Langenhorn II - USC Paloma II

Dramatik an der Siemershöh – SCALA II am Ziel!
SCALA-Reserve kämpft sich zuhause zum Bezirksligaaufstieg

Was für ein spannender Mittag an der Siemershöh! Dank eines knappen 4:3-Heimerfolgs gegen die Zweitvertretung des USC Paloma knallten nahe des Hamburger Flughafens die Sektkorken!
Die Ansage vor dem Spiel war klar: „Aufstiegssieg“! Und genauso agierte der Spitzenreiter auch gegen einen Gegner, der aber keineswegs nur zum Gratulieren angereist war.
So dauerte es bis zur 17. Minute, ehe Kevin Kramp die Riesenchance zum 1:0 bekam, das Leder jedoch aus fünf Metern nur an den Pfosten setzte – das kann er besser!
Perfekten Anschauungsunterricht, wie man es besser macht, lieferte dann die laufende Tormaschine namens Daniel Krohn mit seinem willensstarken Abschluss in der Horizontalen aus ähnlicher Distanz – da war der ersehnte Führungstreffer (32.)!
Zwar kamen in der Folge auch die Gäste besser in die Partie, doch die deutlicheren Chancen hatte weiterhin in Team in Weiß, wie kurz nach dem Seitenwechsel, als Krohn schön freigespielt wurde, im Angesicht mit USC-Schlussmann Christian Johanson jedoch knapp verzog. Und als hätte er sich geschworen, dies nicht zu wiederholen, machte er es im zweiten Anlauf umso besser, denn diesmal schob der 25-Jährige sicher, mittig zum 2:0 ein (55.).
Hinter den Kulissen hat dann wohl schon jemand den Sekt kaltgestellt, denn plötzlich drohte die ganze Angelegenheit zu kippen, fanden nun auch die bis dato biederen tauben den Weg nach vorne – und wie: Hanselmann mit dem starken Zuspiel, Meyer frei vor der Kiste – nur noch 2:1 (59.)! Ein Warnschuss, den SCALA sofort ernst nahm und zu kontern versuchte, doch die Chancenverwertung der Herren Krohn und Kramp trug an diesem Tag nicht gerade zu einem niedrigerem Puls der eigenen Farben bei. Noch weniger der 2:2-Ausgleich durch Constantin Propp per Linksschuss von der Grundlinie, nachdem SCALA auch den dritten ball nach einer Ecke nicht gewinnen konnte (67.).
Paloma versuchte sich also als Partyschreck, doch Genaro Bielefeldt und sein Gewaltroller aus der Distanz wandelten das Robin Hood-Ergebnis, etwa 20 Minuten vor Ultimo, in eine erneute Heim-Führung um, die der Bezirksligaabsteiger sofort wieder zu tilgen bemühte.
Als aber Krohn seinen Dreierpack vollmachte (81.), schien dies recht unwahrscheinlich…bis erneut eine Lastro-Ecke zum Gäste-Tor führte, grätschte der eingewechselte Florian Rogge das von Tobias Burk abgefälschte Ei aus der Kurzdistanz über die Linie (83.).
Für Hauke Kuschmierz und seine Kollegen begann jetzt eine echte Abwehrschlacht. Ziel: Irgendwie den aufstiegsbringenden Dreier über die Runden bringen  - und dann kam er: der Abpfiff an der Siemershöh! Die zweite Herren des SC Alstertal/Langenhorn darf sich seit dem 05.05.2013, 13:17 Uhr, offiziell Bezirksligaaufsteiger nennen! Und das nur zwei Jahre nach dem Aufstieg in die Kreisliga – Glückwunsch!

SC Alstertal/Langenhorn II: Ansen – Kuschmierz, Wulf, Schiel, Elsner – Gorban, Holtmann (46. Bielefeldt), Kaczmarczyk, Dudek (78. Vagts) – Kramp, Krohn, Trainer: Stephan Basmer

USC Paloma II: Johanson – Burk, Wagner, Nanz (64. Wali), I. Lastro – Böling (75. Rogge), D. Lastro – Steinmetz, Meyer, Hanselmann – Propp (82. Pasternak), Trainer: Hansjörg Kallenbach

Tore: 1:0 Krohn (32. Dudek), 2:0 Krohn (55.), 2:1 Meyer (59. Hanselmann), 2:2 Propp (67. Böling), 3:2 Bielefeldt (68.), 4:2 Krohn (81.), 4:3 Rogge (83. Burk)

Schiedsrichter: Helmut Glißmann (TSV Sparrieshoop)

Zuschauer: 70

Freitag, 3. Mai 2013

Spielbericht FC St. Pauli III - Hamburger Gehörlosen SV

St. Pauli III legt weiter vor
Wichtiges 11:0 im Fernduell um den Bezirksligaaufstieg

Im Hinspiel nur haarscharf an einer Blamage gegen den Tabellenletzten vorbeigeschrammt, leistete die Drittvertretung des FC St. Pauli im Wettschießen um den Bezirksliga-Aufstieg einige wichtige Arbeit am Torverhältnis.
Denn während Konkurrent Nikola Tesla aufgrund des gegnerischen Nichtantritts nur ein 3:0 gegen den SC Hamm 02 gutgeschrieben bekommen wird, schossen sich die punktgleichen Kiezkicker durch ein 11:0 im Duell mit dem Gehörlosen SV bei einem Spiel mehr nun einen Vorsprung von zunächst drei Zählern und 21 Toren heraus.
Sofort schaltete der Aufstiegskandidat den Motor auf volle Kraft, sodass Christopher Herrmann bereits nach nicht einmal einer Spielminute mit links zur Führung traf, ehe der Zentrumsspieler mit derselben Disziplin auf 2:0 verdoppelte (15.).
Eine knappe halbe Stunde verstrich, ehe auch Steven Ohmenzetter seinen Abend als Torjäger startete. Sein 3:0, das der wenig später auf 4:0 erhöhende Arne Pätzold auflegte, sollte freilich nicht der letzte Torerfolg des 25-Jährigen sein.
So eröffnete er den zweiten Abschnitt nach Kasper-Flanke (46.) und abgewehrtem Plum-Versuch (53.) gleich einmal mit einem Doppelpack.
Doch das halbe Dutzend reichte den torhungrigen Fröhlich-Schützlingen noch lange nicht.
Ein geschwind gespielter Angriff nach dem anderen rollte auf Nils Rohwedder und dessen Tor zu, sodass sein gehaltener Strafstoß aus der ersten Halbzeit (Sebastian Plum schoss dem Goalie schwach in die Arme, 31.) kaum Trost spendete.
Denn kaum war die Kugel zum sechsten Mal aus dem Netz geholt, schädelte sie Pätzold wieder dort hinein. Der Beginn seines lupenreinen Hattricks binnen 23 Minuten, in denen Marcel Bock das 8:0 mittels eines langen Freistoßes und abermals Roman Kasper per Flanke von links lehrbuchartig vorbereiteten.
Kollege Ohmenzeter musste derweil mit einem Pfostenschuss vorlieb nehmen (79.), bis auch er noch einmal einen Doppelpack in Mittelstürmermanier schnürte (81. & 83.) und somit als Fünffach-Torschütze der treffsicherste des Abends wurde.  
Die treuen Anhänger später das gesamte Team für den Heimspielabschluss einer berauschenden Saison, deren Happyend sich mit den noch verbliebenen Nachholspielen in Hamm und Altona (Teutonia 10 II) und den Resultaten des direkten Konkurrenten entscheiden wird.
Der bereits abgestiegene HGSV, der heuer zu allem Überfluss noch Spielmacher Stefan Rösler verletzt verlor, könnte sich auf den letzten Metern immerhin noch der roten Laterne entledigen.

FC St. Pauli III: Stäcker – Bode, Gasper, Walter, Kasper – Plum (82. Ehrhorn), Herrmann – Rimkus-Ebeling, Ohmenzetter, Bock – Pätzold, Trainer: Horst Fröhlich

Hamburger Gehörlosen SV: Rohwedder – Ostrowski, Pfaffenroth, Mena Ramirez, Dethloff (77. Köpp) – Torgonskij, Yetis (59. Mamerow) – Both, Harrison, Rösler (44. Zobries) – Dr. Sejdovic, Trainer: Tobias Berg

Tore: 1:0 Herrmann (1.), 2:0 Herrmann (15. Plum), 3:0 Ohmenzetter (28. Pätzold), 4:0 Pätzold (33. Rimkus-Ebeling), 5:0 Ohmenzetter (46. Kasper), 6:0 Ohmenzetter (53. Plum), 7:0 Pätzold (54. Kasper), 8:0 Pätzold (66. Bock), 9:0 Pätzold (77. Kasper), 10:0 Ohmenzetter (81.), 11:0 Ohmenzetter (83. Pätzold)

Gelbe Karten: keine – Dr. Sejdovic, Torgonskij

Schiedsrichter: Thorsten Kaisen (SC Osterbek)

Zuschauer: 65

Besonderes Vorkommnis: Rohwedder hält Foulstrafstoß von Plum (31.).

Sonntag, 28. April 2013

Spielbericht SC Urania - SC Hansa 11 II

Urania wieder in Rekordlaune
Abbruch nach 74 Minuten – Hansa II gehen die Spieler aus

„16:0 – da muss Urania ja ein tolles Spiel gemacht haben!“, mag wohl die Standardreaktion eines Unbeteiligten auf das Ergebnis dieses denkwürdigen Matches sein, doch wer an diesem Sonntagmorgen am Schützenhof zugegen war, wird das relativieren können.
Die Partie der Kreisliga 5 schien schon vor Beginn unter einem schlechten Stern zu stehen, denn bereits der Anpfiff erfolgte nicht pünktlich, da drei Gästespieler (darunter auch Torhüter Iskender Yilmaz) vom ordnungsbedachten Thorsten Kunkel an der Pfeife in die Kabine zurückgeschickt wurden, um die erforderlichen Schienbeinschoner anzulegen…
Im Spiel selbst machte das Team um Trainer Ünal Ünüvar, der aufgrund der katastrophalen Personalsituation selbst aufs Feld musste, dann eine ähnliche schlechte Figur. Die Gastgeber beherrschten das Geschehen trotz weitgehend lustloser Vorstellung nach Belieben, sodass sie sich bereits nach 29 Minuten einen 6:0-Vorsprung, gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand, herausschossen.
Als bei den Gästen zum Wiederbeginn auch noch Ufuk Ünüvar verletzt die Segel streichen musste und Urania seine Chancen nun etwas besser zu verwerten wusste, wurde allen Anwesenden klar, dass ein Ergebnis in Rekordnähe möglich war, zumal einige Hansa-Akreure angeschlagen agierten. So mussten auch die beiden Hasans, Gökmen und Ünver, verletzt vom Feld. Zu allem Überfluss schickte der Unparteiische noch Orkan Özkan mi der roten Karte vom roten Rasen, nachdem dieser den Spielleiter als „Arsch“ bezeichnet haben soll. „Ich habe nur gefragt: Was ist das für eine Art?“, entgegnete Özkan, der diese Frage in der Verärgerung über die Aufforderung Kunkels an einen verletzten Mitspieler, doch bitte den Platz zu verlassen, stellte. Den genauen Sachverhalt wird nun das Sportgericht klären müssen…
Fußball wurde unterdessen auch noch ein wenig gespielt – zumindest vom SC Urania, der nach exakt 74 Minuten mit sage und schreibe 16:0 führte. Besonders hervorstechend: Philipp Rössing mit einem lupenreinen Hattrick binnen sechs Zeigerumdrehungen (53., 54. & 59.)!
Nun hatten die bemitleidenswerten Gäste, die bereits nach dem Platzverweis kurz vor einem Streik standen, die Nase voll und baten um einen Abbruch, dem alle Beteiligten schließlich zustimmten.
Damit gelang dem SCU die zweite große Tor-Flut der Saison: Bereits in der zweiten Pokalrunde triumphierte man beim Kreisklassevertreter des 1. FC Eimsbüttel mit einem Pokalrekord von 33:0. Echte Freude darüber kam heute allerdings nicht auf.

SC Urania Hamburg: Handorf – Guth (46. Krupowicz), Dech, Rychlowski, Chmelik – Faas, Harders (40. Maib) – Rössing, Foroughy, Sals – Happich (65. Abadia Barata), Trainer: Yilmaz Güclü

SC Hansa 11 II: Yilmaz – Özkan, Ünver, Arik, Aydin – Kerat, Özdemir – U. Ünüvar, Kastas, Gökmen – Ü. Ünüvar, Trainer: Ünal Ünüvar

Tore: 1:0 Happich (4. Sals), 2:0 Sals (9. Rössing), 3:0 Rössing (19. Happich), 4:0 Rössing (20. Sals), 5:0 Faas (24. Guth), 6:0 Happich (29. Rössing), 7:0 Sals (47.), 8:0 Happich (49. Foroughy), 9:0 Foroughy (52. Rössing), 10:0 Rössing (53. Sals), 11:0 Rössing (54.), 12:0 Rössing (59. Happich), 13:0 Maib (65.), 14:0 Sals (68. Foroughy), 15:0 Sals (70.), 16:0 Abadia Barata (72.)

rote Karte: Özkan (61., Schiedsrichterbeleidigung)

Schiedsrichter: Thorsten Kunkel (FC Voran Ohe)

Zuschauer: 40

besonderes Vorkommnis: Da der SC Hansa bei diversen verletzten Spielern keine Auswechselspieler zur Verfügung hatte, bat Spielführer Iskender Yilmaz erfolgreich um Spielabbruch (74.).


Trainer Ünal Ünüvar musste sich beim Aufsteiger selbst aufstellen.

Spielbericht VfL 93 Hamburg II - Barsbütteler SV II

Kohpmann zerstört BSV-Träume! 
VfL 93 II greift erenut in den Aufstiegskampf ein 
 
Der Aufstiegskandidatenschreck hat wieder zugeschlagen! Nach dem 2:0-Erfolg gegen BU III und der knappen Niederlage gegen die Zweitvertretung Coratias konnte die zweite Mannschaft des VfL 93 einen weiteren Kreisligaanwärter ärgern. 
Mit 1:0 schlug man die Gäste aus Barsbüttel und raubte ihnen somit ihre letzten Resthoffnungen im Aufstiegskampf. 
Der besondere Trumpf war hierbei die gute Defensivarbeit des VfL, die der Sberna-Elf jegliche Kreativität nahm. 
So war es einzig ein Freistoß von Sandor Unger García, der VfL-Schlussmann Sven Oeser zum Arbeiten zwang. Unger García: „Den hat er echt gut rausgeholt!“. 
Auf der anderen Seite hielt sich der Tabellenzehnte an die Vorgaben von der Seitenlinie und suchte stets den Abschluss, wie Tobias Knopp per Kopf (13.) und Payam Yazdani nach schönem Doppelpass mit dem starken Clemens Boveland (31.). 
Im zweiten Abschnitt dasselbe Bild: Der BSV ohne Plan, während der VfL mit Einsatz zu überzeugen wusste. So war es Marius Dickmann, der gleich zweimal frei vor der Kiste auftauchend, vergeigte – auf ebenem Geläuf wäre das vielleicht nicht passiert… 
Dass auch die Jungs vom Soltausredder durchaus in der Lage sind, eigene Gefahrenmomente zu kreieren, bewiesen sie nach 71 Minuten, als sich Malte Basin einmal schön auf links durchsetzte und in der Mitte den eingewechselten Marvin Nash fand, doch dieser erwischte das Leder aus kurzer Distanz nicht richtig und setzte es neben den Kasten. 
Deutlich besser machte es der eingangs erwähnte Michael Kohpmann, nachdem ihn der ebenfalls neu hereingebrachte Alexander Odin optimal einsetzte: Gekonnt netzte der 24-Jährige mustergültig in die Barsbütteler Maschen ein. Kleiner Beigeschmack: Der Torschütze schien beim Zuspiel wohl einen kleinen Schritt im Abseits gewesen zu sein. 
Dennoch geht der Sieg für die Heimelf durchaus in Ordnung, investierte sie einfach mehr in dieses Match. 
Damit ist der Aufstieg für die „Zweite“ des Barsbütteler SV endgültig zu einem Luftschloss geworden, während die VfL-Reserve in den kommenden Spielen gegen St. Pauli IV und den SC Osterbek zwei weitere Mannschaften aus dem Aufstiegsrennen zum Stolpern bringen will. 
Der zweiten Herren des VfL Hammonia, die ebenfalls noch in dieser Lostrommel vertreten ist, sind Erfolge des VfL in den genannten Spielen derweil eine Kiste Bier pro Sieg wert – na dann prost! 
 
VfL 93 Hamburg II: Oeser – T. Böge (46. Frey). Backes, Öhlmann, Boveland – Maurer – Masurek, Kohpmann, Yazdani (46. Lazer) – Knopp (72. Odin), Dickmann, Trainer: Marco Ritter & Michael Böge 
 
Barsbütteler SV II: Tschichholz – Lange, R. Sberna, Ralf, WietzkeKosnowski, Gourie – Beckmann, Unger García (57. Nash), Basin (85. Wulff) – Jürgensen, Trainer: Thomas Sberna 
 
Tore: 1:0 Kohpmann (81. Odin) 
 
Gelbe Karten: Yazdani – Ralf 
 
Schiedsrichter: Jörg Blume (USC Paloma, Note 3: Trübte seine gute Gesamtleistung durch die übersehene Abseitsstellung vor dem Siegtreffer.) 
 
Zuschauer: 50 


Freitag, 26. April 2013

Spielbericht FTSV Komet Blankenese - SC Hamm 02

SC Hamm bleibt lange trotzig
Fünf Tore in neun Minuten brechen den Widerstand

Eine durchschnittliche Leistung reiche: Mit einem Resultat von 7:2 konnte Komet Blankenese den zwölften Saisonsieg einfahren und dabei gleichzeitig den Abstiegskampf ein Stück weit offener halten. Schließlich ist der unterlegene SC Hamm 02 weiterhin noch nicht „aus dem Schneider“.
Allerdings können die Hammer heuer auf mildernde Umstände plädieren, ging für sie an diesem Freitagabend so ziemlich alles schief. Ohne ernsthaftes Aufwärmprogramm ins Spiel gegangen, wussten die Gäste die Angelegenheit immerhin ausgeglichen zu halten. Auch der frühe Platzverweis gegen Schlussmann Andy Treyz (Notbremse, 12.) änderte daran nichts. Komet erspielte sich zwar die eine oder andere gute Gelegenheit, doch erst der beim Feldverweis gelegte Moritz Janßen schaffte es, den zwischen die 02-Pfosten gerückten Fabian Voutta per Abstauber zu überwinden (24.).
Ansonsten hielt sich der Feldspieler auf ungewohntem Terrain schadlos, während Vordermann Patrick Thiemann direkt vor der Pause die Riesenchance zum Gleichstand bekam. Schiedsrichter Johann van Dyk (TSV Reinbek) hatte ein unnötiges Foul Thorben Rademachers am Angreifer zu Recht als strafstoßreif eingestuft. Nur zielte der Gefoulte genau an den Querbalken.
Besser lief es für den 31-jährigen Thiemann, als er sein hinter der Mittellinie begonnenes Solo höchst persönlich zum nicht gänzlich unverdienten 1:1 abschloss (46.).
Zwar bemühten sich die Gastgeber um schnelle Korrektur, doch bis auf einen starken Rechmann-Schuss, den F. Voutta ebenso gut zur Ecke abwehrte fehlte es ihnen an eigenen Gefahrenmomenten. Da spielte es ihnen in die Karten, dass der ohne Auswechselspieler physisch abbauende Gegner nun auch noch Selbstzerstörung betrieb, rannten sich die Verteidiger Christian Torres-Plaza und Anas El Kahil gegenseitig um, sodass Letztgenannter einige Minuten pausieren musste (59.). Gar nicht weiter ging es wenig später für Mitspieler Luis Agurto Alvarez, der sich in einem Zweikampf verletzte (62.). Zeitweilig gar zu acht, stemmte sich der SCH ordentlich dagegen, doch als Alexander Lichtner in Spielminute 69 aus dem rechten Halbfeld ins Schwarze traf, begann die Leidenszeit der Schleif-Elf.
Denn nun gelang es den West-Hamburgern, die entstandenen Räume auch endlich zu nutzen. So schossen sie sich in den Minuten 74 bis 78 ein komfortables 6:1 heraus, welchem Thiemann (wer auch sonst!) immerhin per Kopf nach exaktem Reif-Freistoß das 6:2 entgegensetzte (84.).
Den 7:2-Endstand besorgte letztlich Andre Eichnau aus gut zwölf Metern unter der „Mithilfe“ des sonst guten Fabian Voutta.

FTSV Komet Blankenese: Gier – Wolter, Wachholz, Rademacher – Eichnau, Rechmann (70. Ahlbrecht) – Mixdorf (70. A. Schmidt), Lichtner, Demir (70. Bergmann) – Kulanek, Janßen, Trainer: Holger Schmidt

SC Hamm 02: Treyz – Agurto Alvarez, Torres-Plaza, El Kahil, Simsek – Reif, Banchon – Portakal, F. Voutta, Raschke – Thiemann, Trainer: Stefan Schleif

Tore: 1:0 Janßen (24. Mixdorf), 1:1 Thiemann (46.), 2:1 Lichtner (69.), 3:1 Bergmann (74.), 4:1 Eichnau (75.), 5:1 Torres-Plaza (76. Eigentor, Janßen), 6:1 Janßen (78. Bergmann), 6:2 Thiemann (84. Reif), 7:2 Eichnau (87. Kulanek)

rote Karte: Treyz (12. Notbremse an Janßen)

Schiedsrichter: Johann van Dyk (TSV Reinbek, Note 1,5)

Zuschauer: 30

besondere Vorkommnisse:
- Da kein Ersatztorhüter zur Verfügung stand, ersetzt Feldspieler Fabian Voutta den des  
  Feldes verwiesenen Andy Treyz im Tor des SC Hamm (12.).
- Thiemann schießt Strafstoß an die Latte (Rademacher an Thiemann, 45.).
- Da bei Luis Fabricio Agurto Alvarez´ verletzungsbedingtem Ausscheiden keine
  Auswechselspieler verfügbar waren, setzte der SC Hamm die Partie zu neunt fort (62.).
- Da das Wechselkontingent bei Moritz Janßens verletzungsbedingtem Ausscheiden bereits
  erschöpft war, setzte Komet Blankenese
die Partie zu zehnt fort.

Sonntag, 21. April 2013

Spielbericht FC ZaZa - Harburg Türksport

Nur der Hubschrauber sorgt für Spannung
Trotz mäßiger Leistung: Harburg Türksport heimst wichtigen Dreier ein

Frei nach dem Motto „Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss.“ Angelte sich das Team von Harburg Türksport die drei Punkte gegen die abstiegsbedrohte Elf des FC ZaZa, Der 19-jährige Harun Deliaci war es, der seine Farben in der 25. Minute per Rechtsschuss aus 21 Metern zum knappen 1:0-Erfolg schoss.
Dabei waren es die Gastgeber, die früh im Spiel die Führung auf dem Fuß hatten, als Kapitän Musab Akdag nach einem verlängerten Bulut-Service frei auf die Kiste zulief, jedoch an seinen Nerven und Kevin Schulz im Gäste-Gehäuse scheiterte (9.).
Ansonsten präsentierte sich der Erlebnisgrad der Begegnung in extrem spärlichem Gewand, bis ein junger Herr hastig auf Linienrichter Jan Rieper zulief und diesen darüber unterrichtete, dass der Platz schnellstmöglich für einen Hubschraubereinsatz geräumt werden müsse. Der entsprechende Drehflügler kreiste daraufhin zwar beharrlich über dem Hartplatz an der Slomanstraße, zu einer Landung kam es jedoch nicht. Nach zehn Minuten der Ungewissheit konnte der gewissenhafte Schiedsrichter Tobias Strauß (SC Eilbek) das Match schließlich wieder fortsetzen…
Auch im zweiten Abschnitt nahm die Spieldynamik nicht groß zu, was besonders den Gästen zu Gute kam, waren sie nun bestrebt, die drei wichtigen Punkte im Aufstiegskampf nach Hause zu bringen, während der FC ZaZa kein Rezept gegen die gut organisiere Türksport-Abwehr fand.
Und weil der eingewechselte Onur Tigit kurz vor Ultimo die große, selbst erkämpfte Chance zum 0:2 liegen ließ, indem er gegen ZaZa-Schlussmann Robert Karaqi den Kürzeren zog, musste der Spitzenreiter bis zum pünktlichen Abpfiff des Unparteiischen warten, ehe der Dreier in dieser fair geführten Partie nun gesichert war.
Durch den Sieg des Moorburger TSV am Sonnabend bleibt die Situation an der Tabellenspitze also unverändert: Harburg Türksport führt weiterhin mit sieben Punkten Vorsprung vor den Moorburgern, gegen die es am Dienstag im Nachholspiel geht, während der FC ZaZa nur noch zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz liegt.

FC ZaZa: Karaqi – B. Akdag, Bulut, Gün, Bozkus – Bogatekin – Temiz (71. Erat), Akan, Sürmeli, H. Cicek (55. S. Cicek) – M. Akdag, Trainer: Ömer Ünen

Harburg Türksport: Schulz – Oguz, Atas, A. Capa, Akyol – Suyer (46. Sahin), Kendir – Deliaci, E. Tigit (53. O. Tigit), M. Bayram – S. bayram (71. Jamli), Trainer: Nazim Capa

Tore: 0:1 Deliaci (25.)

Schiedsrichter: Tobias Strauß (SC Eilbek, Note 2)

Zuschauer: 30

Samstag, 20. April 2013

Spielbericht Altona 93 1.C - WTSV Concordia 1.C

Cordi fehlen die Nerven
Unnötige Auswärtsschlappe in Altona

Für die Spieler des Wandsbeker TSV Concordia war der Schuldige schnell gefunden: Schiedsrichter Leonard Aron Anton (FC Teutonia 05) war es aus ihrer Sicht, der den Erwerb dreier wertvoller Punkte um Platz drei der U15-Verbandsliga verhinderte.
Dabei waren sie freilich selbst an der peinlichen Niederlage bei Schlusslicht Altona 93, welches erneut taktisch gut eingestellt, zunächst keine Cordi-Chancen zuließ, Schuld. Denn sofort, als Jasper Bohlen auf halblinks den Raum dazu hatte, drückte er das Leder auf den Gäste-Kasten – mit Erfolg, musste sich der in die Sonne schauende Alexander Grünert dennoch nicht ganz chancenlos geschlagen geben (14.). Mit der Führung im Rücken agierte der AFC sehr selbstbewusst, während die Probleme der Bekkampkicker mit dem sandigen Geläuf am Othmarscher Kirchenweg augenscheinlich wurden. Hinzu kam eine unerklärliche Passivität, die Mateusz Strachowski nach einem langen Ball in den Lauf perfekt mit dem 2:0 zu bestrafen wusste (17.).
Jetzt war es also allerhöchste Eisenbahn, dass die Herren in Schwarz einmal aus ihrem Trott herauskamen und Eigeninitiative übernahmen. Über vielversprechende Ansätze kamen sie jedoch nicht hinaus. So war es geradezu folgerichtig, dass ein Fernschuss war, der die Felgner-Elf wieder zurückbrachte. Dennis Läufer hob das Ei aus 25 Metern in den Winkel, wobei 93-Keeper Kaan Yildirim nicht die beste Figur abgab (21.).
Zwar bemühten sich Mert Delireisoglu und Kollegen fortan um den Gleichstand, wirklich gefährlich wurde es aber nur Sekunden vor der Pause, als der Mittelfeldakteur eine gute Läufer-Flanke aus vollem Lauf, fünf Meter vor der Kiste, nicht im Tor unterbringen konnte – eine dicke Ausgleichschance!
Zurück aus dem urigen Kabinengebäude, nahm die Intensität im Match spürbar zu. Kein einfacher Job für den jungen Schiedsrichter, den auch die zahlreichen Zurufe der Concorden mächtig reizten.
Die Konsequenzen davon bekam Ahmet Koc in Form einer Zeitstrafe für sein Gezeter dem Unparteiischen gegenüber gezeigt (57.). Kurz zuvor vergeigte Fabian Reimers eine absolute Königschance, als er, von Hassibulla Janebdar angeflankt, frei im Strafraum über den Ball säbelte. Jener Reimers war es auch, der drei Minuten vor Ultimo wieder frei vergab, war es nun ein 15-Meter-Schuss, den der Ex-Barsbütteler im Anschluss an Kenneth Nobis´ großartige Vorarbeit drüber drosch. Für ihre überwältigende Feldüberlegenheit konnten sich die Gäste somit letztlich nichts kaufen. Altona 93 holte seine Punkte acht, neun und zehn.
Einen traurigen Randaspekt stellt indes das flegelhafte Verhalten einiger Cordi-Akteure nach Spielende dar. Genauso wenig, wie der Umgang mit dem Pfeifenmann an eine gute Kinderstube erinnert, hatte dieser unterm Strich mit dem Ausgang des Spiels zu tun. So hatte sich auch Joshua Wolter seine temporäre Hinausstellung wegen Meckern selbst zuzuschreiben (66.).
Für den dritten Tabellenplatz benötigt man jedenfalls auf mehreren Ebenen bessere Nerven!

Altona 93 1.C: Yildirim – Brandes (27. Demiral / 60. Brandes), Boyali, Boyraz, Armbrecht – Bensch, Daban – Yakub (37. Herrera), Lorenzen (61. Strachowski), Bohlen – Strachowski (56. Yakub), Trainer: Jürgen Trapp

WTSV Concordia 1.C: Grünert – Müller (36. Ahmad), Hübner, Keetz, Nobis – Wolter, J. Felgner (50. Janebdar) – Delireisoglu (65. J. Felgner), Reimers, Läufer – Koc, Trainer: Thomas Felgner

Tore: 1:0 Bohlen (14.), 2:0 Strachowski (17.), 2:1 Läufer (21.)

Zeitstrafen: Koc (57. Meckern), Wolter (66. Meckern)

Schiedsrichter: Leonard Aron Anton (FC Teutonia 05, Note 4: eigentlich solide, verlor jedoch in der hektischen zweiten Halbzeit die Souveränität, pfiff mehrheitlich für den AFC, ohne aber groß ins Spielgeschehen einzugreifen.)

Zuschauer: 28