Samstag, 15. Februar 2014
Spielbericht SV St. Georg 2.C - SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen)
Samstag, 8. Februar 2014
Spielbericht SC Sternschanze 5.C (1.CM) - SC Urania 1.C
Blitzstart!
Uranias
C1 überrollt desolate SCS-Mädchen
Dieser Halbjahresstart ging aber mal mächtig in die Hose!
Mit großen Hoffnungen ins neue Halbjahr in der Männerdomäne C-Kreisklasse
gestartet, mussten die C-Mädchen des SC Sternschanze zum Start der
Frühjahrsrunde eine empfindliche 0:8-Klatsche gegen die C1 des SC Urania
hinnehmen.
Trainer Björn Meyer: „Dazu fällt mir wirklich nicht viel ein. Die Mannschaft
blieb heute wirklich alles schuldig, was wir uns vorgenommen haben. – Das ist
wirklich enttäuschend!“.
In der Tat agierten die Gastgeberinnen von Beginn an fahrig und defensiv hoch
anfällig, was sich der SCU früh zu Nutze machte, bedankte sich Alexander Hübner
auf seine Weise für einen bösen Fehlpass Emma Fiedlers (1.), während er bei
seinem zweiten Streich nach nicht einmal
drei Minuten goldrichtig stand, um eine Hereingabe von der linken Seite
einzuschieben.
Der SCS bekam derweil bis auf einen Rechtsschuss durch Marlene Laasch, am Tor
vorbei, nichts auf die Kette, während Urania die Unachtsamkeiten der Gastgeberinnen
gnadenlos ausnutzte. So lochte Raphael Looky ein, nachdem ihn Florentina Zeneli
in ihrem ersten Pflichtspiel mit einem Fehlpass geradezu einlud (23.), was dem
eingewechselten Emre Nergiz, alleine vor der Kiste, dann nicht ganz gelang
(31.). Aber weil Dustin Röding kurz vor Pause noch auf 0:4 erhöhte (35.) und
der SCU auch im zweiten Abschnitt unentwegt den Weg nach vorne suchte, nahm
Schanzes Unheil weiter seinen Lauf. Erneut Röding, diesmal per Doppelpack (39.
& 44.), Mohamad Hussein mit einem schönen Distanzgeschoss (55.) und zum
Schluss noch einmal Looky zum Zweiten (61.), wussten eine indiskutable
Defensivleistung der Meyer-Schützlinge bitter mit einem 8:0-Kantersieg zu
bestrafen.
Daran änderte auch eine aussichtsreiche Freistoßposition in der Endminute nichts,
zielte Laasch knapp vorbei. Ein Tor hätte das Team in blau-rot allerdings auch
freilich nicht verdient gehabt.
SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen):
Zeneli (36. Arntzen) – Aye, Brockmann, M. Schlüter, Fiedler – Grassia (25.
Böcker), Sternsdorff, Laasch, Hatzius-Sarramona (59. Zeneli) – Michel, Funke
(51. Grassia), Trainer: Björn Meyer
Tore: 0:1 Hübner (1.), 0:2 Hübner
(3.), 0:3 Looky (23.), 0:4 Röding (35.), 0:5 Röding (39. Broniewski), 0:6
Röding (44. Furnari), 0:7 Hussein (55.), 0:8 Looky (61.)
Schiedsrichterin: Sarah Eblen (GW
Eimsbüttel)
Zuschauer: 30
Sonntag, 2. Februar 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - FC St. Pauli 1.C-Mädchen
Wiedergutmachung
geglückt
Ungefährdeter
Testspielerfolg gegen den FC St. Pauli
Für die C-Mädchen des SC Sternschanze gab es in dieser Partie ein Ziel: Die
Blamage aus dem Punktspiel der Herbstsaison wettmachen. Mit 1:2 unterlag man
damals mit einer indiskutablen Vorstellung gegen acht St. Paulianerinnen.
Dieser Eindruck sollte nun korrigierte werden!
Mit großem Wiedergutmachungswillen in die Partie gestartet, waren es die
Gastgeberinnen, die von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Siegesvorhaben ließen
und sich neben einer optischen Überlegenheit auch das 1:0 schenkten, als die
emsige Lea Lützen die Lücke im richtigen Moment erkannte und Neuzugang Antonia
Michel so geschickt bediente, dass der erfolgreiche Abschluss für sie zur
einfachen Aufgabe wurde (6.).
Auch in der Folge agierte nur das Heimteam, während die ungeordneten Gäste
hauptsächlich mit sich selbst und der eigenen Mundart zu kämpfen hatten.
Zumindest aber gelang es ihnen durch harte Zweikampfarbeit, weiteren Schaden zu
verhindern.
Erst kurz nach der Pause konnten die Schanzenerinnen dann wieder Torgefahr
versprühen, als die St. Pauli-Schlussfrau einen Freistoß von Marlene Laasch nur
mit viel Mühe am Tor vorbei lenken konnte, was ihr eine Viertelstunde später
nicht gelang, irrte sie zunächst bei einer Laasch-Ecke unkoordiniert durch
ihren Strafraum, um das Leder dann unfreiwillig für Lützen zu servieren. Lützen
wiederum konnte so Mitstreiterin Marla Schlüter im Strafraum finden und
bedienen. Diese vollendete schließlich per „Piekenbogenlampe“ zum 2:0 (54.). Ein
Tor, das sich die wuchtige 14-Jährige verdient hat, räumte sie in Abschnitt
eins als klasse mitspielende Torfrau hinten alles auf und zeigte sie als
eingewechselte Feldspielerin in den zweiten 35 Minuten ein Höchstmaß an Einsatz!
In der Schlussphase bemühten sich die Mädels von der Feldstraße noch einmal um
den Anschlusstreffer, doch agierten sie hierbei zu kopflos und unkreativ.
Stümperhaft blieb auch deren Zweikampfverhalten, was Laasch und Co noch die
eine oder andere interessante Freistoßposition einbrachte. Doch diese blieben
allesamt gänzlich ungenutzt. So konnten sich die Schanzerinnen also erfolgreich
für die Punktspielschmach aus dem vergangenen Halbjahr rächen.
SC Sternschanze 1.C-Mädchen:
1. Halbzeit: M. Schlüter – L.
Schlüter, Fiedler (24. Langner), Balassa, Lux – Sternsdorff, Laasch – Grassia, Lützen (18. Hatzius Sarramona)
– Michel, Zeneli (25. Lützen), Trainer: Björn Meyer
SC Sternschanze 1.C-Mädchen 2. Halbzeit:
Langner – Grassia (63. L. Schlüter),
Balassa, Lux, Fiedler – Sternsdorff, Laasch – L. Schlüter (47. M. Schlüter), Lützen – Zeneli (47.
Hatzius Sarramona), Michel (63. Zeneli), Trainer: Björn Meyer
Tore: 1:0 Michel (6. Lützen), 2:0 M.
Schlüter (54. Lützen)
gelbe Karten: keine – Hansen
Schiedsrichter: Jerome Raoul Orth
(SC Sternschanze)
Zuschauer: 20
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| Foto: Thomas Frey |
Sonntag, 19. Januar 2014
Spielbericht SC STernschanze 1.C-Mädchen - SC Sternschanze 3.C
Spielbericht SV Lurup 1.B - TSV Sparrieshhop 1.B
Die
hässliche Fratze des Fußballs
Kellerduell
der U16-Verbandsliga verkommt zum Aggressionsgipfel
Dass die Nerven im Abstiegskampf auch im Jugendbereich gerne einmal blank
liegen, ist ja keineswegs ungewöhnlich, doch was sich diesem 19.01.2014 an der
Flurstraße zu Lurup zutrug, löst bei sämtlichen Zuschauern nur eines aus:
Fremdscham.
Aber zäumen wir das Pferd von hinten auf.
Mit reichlich neuem Mut gingen die Gastgeber das eminent wichtige Spiel im
Untergeschoss der U16-Verbandsliga an. Schließlich konnte man im letzten Match
2013 endlich den ersten Punktgewinn (Auswärtssieg beim Eimsbütteler TV) erringen.
Doch pünktlich zum Spielbeginn war davon nur noch herzlich wenig zu erkennen,
waren es die Gäste, die frei nach dem Motto „Unter den Blinden ist der
Einäugige König“ den wenig ansehnlichen Spielverlauf bestimmten und sich dafür
auch früh in Form des 0:1 belohnten. Schütze Onur Tiryaki profitierte dabei aus
spitzem Winkel von einem kapitalen Torwartfehler durch SVL-Kapitän Jonathan
Halx (5.).
Nach fast einem Dutzend an Spielminuten dann das Ende jeglicher Ordnung auf dem
schlecht präparierten Grün, als Schiedsrichter Sten Eric Leek den roten Karton
für den Torschützen zog, nachdem dieser einen Gegenspieler verbal bedroht haben
solle (11.). Wenig später gesellte sich auch sein Kollege Jonas Matern in den
„Club der Hinausgestellten“, bekam er, wegen Meckern vorverwarnt, nach seinem
ersten, eher harmlosen, Foulspiel die Ampelkarte zu sehen (17.). Dass es diese
im Jugendbereich nicht gibt, hatte man dem Spielleiter glücklicherweise noch
rechtzeitig mitgeteilt, sodass Matern doch noch seine regelkonforme Zeitstrafe
erhielt…
Und weil Zeitstrafen heute im Trend lagen, „durfte“ sich auch der Luruper
Richard Amorin das Spiel nach einem harten Einsteigen für ein paar Minuten von
außen anschauen. Dasselbe Schicksal ereilte derweil auch Antony Ziebarth für
einen völlig übermotivierten Körpereinsatz gegen TSV-Schlussmann Sami Sukkar
(35.).
Sportlich geschah indes nicht wirklich viel. Während die Sparrieshooper auf
sichere Ergebnisverwaltung setzte, fiel den undisziplinierten Gastgebern
spielerisch nahezu gar nichts ein, um ausnahmsweise für fußballerische Höhepunkte
zu sorgen.
Zurück aus der Pause, war der Tabellenvorletzte, der sofort Gefahr versprühte,
verzog der eingewechselte Torben Sternberg nur knapp aus halbrechter Position,
nachdem ihn Kapitän Cemil Akpinar genauso schön in Szene setzte, wie direkt danach
Matern, nur nutzte dieser seinen üppigen Raum zum 0:2 aus 13 Metern (44.).
Dass die verbal stets unruhigen West-hamburger hier auf berechtigte
Abseitsproteste verzichteten, ist unterdessen verwunderlich…
Dafür langten sie in den folgenden Minuten bis zum Schlusspfiff kräftig zu:
Treten, Beleidigen, Würgen – kaum eine Form des Fehlverhaltens wurde
ausgelassen (siehe Schiedsrichterbewertung), während man spielerisch gen
Nullpunkt agierte und letztlich ohne zwingende, herausgespielte Torchance
blieb. Einzig eine wackelige Torwartaktion von Sukkar, bei der das Aluminium
für den Tormann rettete, stand letztlich auf der Habenseite.
Auf der anderen Seite machte der auffällige Matern, der später noch wegen
Meckerns endgültig vom Feld musste, den Sack per Strafstoß schließlich zu
(62.). Unterdessen erhielt der schon einmal mit einer Zeitstrafe belegte
Ziebarth für sein Verbalverhalten rund um den Strafstoß seine zweite
Hinausstellung auf Zeit – ein dicker Regelfehler des überforderten
Unparteiischen!
Mehr passierte nicht mehr. Beim TSV Sparrieshoop freute man sich also über den
erarbeiteten zweiten Saisonsieg und die nun wieder besseren Karten im Abstiegskampf.
Auf Seiten des SV Lurup schob man einmal mehr Frust, führten laut Offensivkraft
Maximilian Stadelmann „fehlende Übersicht, keine Konzentration, null Fairness,
ein Torwartfehler und ein desolater Schiedsrichter“ zur nunmehr zwölften
Saisonniederlage (im 13. Match). Der Punkt „null Disziplin“ scheint vermutlich
die größte Stellschraube dieser Mannschaft, denn mit loch einem Verhalten ist
sie – wie der heutige Gegner – alles andere als eine Bereicherung für den
Spielbetrieb, erstrecht für Hamburgs höchste Spielklasse!
Tore: 0:1 O. Tiryaki (5.
Voß), 0:2 Matern (44. Akpinar), 0:3 Matern (62., Strafstoßtor)
Zeitstrafen: Amorin (23., Foulspiel),
Ziebarth (35., Foulspiel), Ziebarth (61., Beleidigung), Amorin (70.,
Tätlichkeit) – Matern (17., Meckern + Foulspiel)
rote Karte: O. Tiryaki (TSV
Sparrieshoop, 11., Beleidigung), Matern (TSV Sparrieshoop, 77., Meckern)
Schiedsrichter: Sten Eric Leek (Note
6: verlor nach starkem Beginn (korrekterweise jeweils kein Strafstoß bei den
heiklen Strafraumduellen Raspiareza-Peters (1.) und Krupski-Amorin (2.)
komplett die Übersicht, die harte Zeitstrafe für Matern (17.) ist gleich
doppelt zu kritisieren, korrespondierte sie nicht mit der vorherigen
Zweikampfbewertung und musste er erst von außen daran erinnert werden, dass die
gelb-rote Karte im Jugendbereich durch die Zeitstrafe ersetzt wird, heizte die
Situation durch heimlastige Zweikampfbeurteilung weiter an, dem 0:1 (5.) ging
eine deutlich Abseitsposition Maters voraus, warum er Schmiedels Tritt gegen
den am Boden liegenden Matern lediglich mit einem Freistoß ahndete (47.),
bleibt ebenso sein Geheimnis, wie die Frage, warum Amorin für dessen
„Würgeattacke“ gegen Sternberg (70.) nur eine Zeitstrafe erhielt, hätte Amorin
und Ziebarth statt mit einer zweiten Zeistrafe jeweils mit der roten Karte
bestrafen müssen (61.), verweigerte dem SVL einen klaren Strafstoß (Handspiel
Akpinar, 54.).)
Zuschauer: 25
