Sonntag, 11. Mai 2014

Spielbericht Weiß-Blau 63 II - VfL 93 Hamburg II

VfL-Reserve schließt siegreich ab
Heißes Gefecht im Untergeschoss der Kreisklasse 7

Im nahezu bedeutungslosen Kellerduell der Kreisklasse 7 konnte sich die Zweitvertretung des VfL 93 gegen die von Weiß-Blau 63 durchsetzen.
Mit dem letzten Aufgebot an den Weg beim Jäger gereist, wollten die Borgwegler in einem kühnen 3-4-3 mit Mittelfeldraute den zuletzt desolaten Eindruck ausradieren, was allerdings in der ersten Halbzeit nicht wirklich gelang.
Stattdessen waren es die Gastgeber, die kurz vor der Pause um ein Haar in Führung gingen, verfehlte ein Heber von Virapong Sainonsreee, frei vor dem Tor, eben dieses nur um Zentimeter.
Kurz nach dem Seitenwechsel machte er es dann umso besser, komplettierte er einen gut gespielten Angriff über die rechte Seite aus kürzester Distanz zum insgesamt verdienten 1:0 (47.).
Den Wendepunkt des Spiels führten die Hausherren nach 55 Minuten daraufhin selber herbei, sah Jungspieler Tim Berens (18) nach einer Notbremse an Michael Kohpmann den roten Karton. Den entstandenen Freistoß rammte Florian Kostka mit aller Gewalt und der Hilfe einer unglücklichen Torwartaktion aus 20 Metern ins Netz (55.), um wiederum kurz darauf den besten Angriff des Spiels sicher zum 1:2 abzuschließen (61.).
Wer jetzt dachte, dass der VfL mit dieser Führung im Rücken sicherer agieren würde, sah sich allerdings getäuscht, wackelte das Defensivgerüst der Winterhuder gewaltig. So musste zweimal Sven Oeser (62. & 64.), sowie einmal Finn Masurek (67.) auf der Linie in allerhöchster Not klären.
Emotional wurde es in diesem intensiven Duell auch noch, stoppte Hussein Hassan Ibrahim einen gegnerischen Konter derartig rüde, dass ihn Schiedsrichter Michael Hartmann als zweiten Akteur des Tabellenvorletzten zum Duschen schicken musste (86.). Obendrauf musste auch der gefoulte Kohpmann mit hinausgehen, da er sich nach Hartmanns Ansicht zu sehr über die harte Gangart seines Widersachers beschwerte.
Trotz der Aufregung verliefen die letzten vier Minuten, sowie die fünfminütige Nachspielzeit, ohne weitere Ereignisse, sodass es am Ende beim knappen 2:1-Erfolg für die Jungs vom VfL 93 blieb. Damit konnte das Team eine komplett verkorkste Saison immerhin mit einem Positiverlebnis beenden und dem scheidenden Assistenztrainer Patrick Hedke, der an diesem Tag allein auf der Kommandobrücke stand, einen halbwegs würdigen Abschied bescheren.

Tore: 1:0 Sainonsree (47.), 1:1 Kostka (55., direkter Freistoß), 1:2 Kostka (61.)

gelbe Karten: Top – Masurek, Lazer

gelb-rote Karte: Kohpmann (VfL 93 II, 86., wiederholtes Meckern)

rote Karten: Berens (Weiß-blau 63 II, 55., Notbremse an Kohpmann), Hassan Ibrahim (Weiß-Blau 63 II, 86., Tätlichkeit)

Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88)

Zuschauer: 6

Samstag, 10. Mai 2014

Spielbericht SC Sternschanze 1.C - SC Alstertal / Langenhorn 1.C

Der Alptraum geht weiter
Sternschanzes 99er unterliegen erneut trotz guter Vorstellung

Irgendwie will der Ergebnisfrust bei der 1.C des SC Sternschanze einfach kein Ende nehmen, denn auch gegen die C1 des SC Alstertal/Langenhorn musste man sich erneut in einem Punktspiel geschlagen geben. Und das, obwohl man selbst bis zum Schluss zu besten Gelegenheiten kam. Das war ihnen aber einfach mal wieder nicht holt.
Seinen Anfang fand die Glücklosigkeit bereits nach zehn Minuten, als Ole Kuchenbeckers Freistoß aus dem rechten Halbfeld, von Schlussmann Leon do Nascimento komplett falsch eingeschätzt, unter dem Querbalken hinter den Kreidestreifen rutschte.
Dabei war man doch mindestens gleichwertig und mit einer überragenden Kopfballchance von Anton Morlock nach einem verlängerten Kleberg-Freistoß selbst gefährlich, doch er verfehlte aus vier Metern (11.). Genauso David Kleberg mit einem erneuten Freistoß, den SCALA-Torsteher Bjarne Gartz entschärfen konnte (17.).
Auch in Abschnitt zwei waren die Schanzer dem Ausgleich denkbar nahe. Doch weder ein Distanzschuss von Jonathan Voges (42.), noch ein, durch Yannick Paul auf der Linie geklärtes Kleberg-Geschoss, im Anschluss an eine ungewöhnliche Rettungstat von Gartz (50.), brachten ihnen den längst verdienten Ausgleich.
Den Höhepunkt des Verschwendens von besten Torchancen lieferte Luca Holst in der Schlussviertelstunde, als sein Kopfball aus einem (!) Meter noch von einem Abwehrspieler abermals auf der Linie geklärt werden konnte.
Weil aber auch die Gäste den entstandenen Raum (SCS-Trainer Benjamin Zickelbein stellte zum Ende auf ein 3-2-3-2 um) nicht konsequent nutzten und Robin Burmeister die finale Chance aus acht Metern vergab, blieb es beim glücklichen 1:0-Erfolg für die Vertretung des SC Alstertal/Langenhorn, während man an der Sternschanze einfach nur das Ende dieser Horrorsaison in der C-Bezirksliga herbeisehnt.

SC Sternschanze 1.C: Do Nascimento – Komatsu, Morlock, Kleberg, Reller – Zupanic, Holst, Voges,  Schuleit – Bergerhoff, Weidle, eingewechselt: Nti, Dill, Trainer: Benjamin Zickelbein

SC Alstertal/Langenhorn 1.C: Gartz – Demirci, Ludes, Y. Paul, J. Paul – Habib, Burmeister, Oldag, Neuhaus – Kuchenbecker, Knoop, eingewechselt: Ebsen, Wroblewski, Diomande, Heidemann, Trainer: Matthias Halpaap

Tore: 0:1 Kuchenbecker (10., direkter Freistoß)

Schiedsrichter: Sascha Opitz (TSV Stellingen 88, Note 3,5)

Zuschauer: 30

besonderes Vorkommnis: Kleberg scheitert mit Strafstoß an Gartz (17., Y. Paul an Weidle).

Sonntag, 4. Mai 2014

Spielbericht FC Kurdistan Welat - FSV Harburg-Rönneburg

Welat am Ziel der Träume
4:0! – Aufstiegssieg gegen den FSV Harburg-Rönneburg

Die Kreisliga 1 hat nach dem 28. Spieltag einen Meister! Durch einen 4:0-Erfolg auf heimischem Gelände sicherte sich der FC Kurdistan Welat vorzeitig den verdienten Platz auf dem Thron dieser südlich orientierten Staffel.
Für beide Teams waren die Vorzeichen klar: Ein Sieg und jegliche Sorgen der Vergangenheit an. Während Welat mit der Intention des Bezirksligaaufstiegs in die Partie ging, hoffte man beim FSV auf die noch fehlenden Zähler zum endgültigen Klassenerhalt. Letzteres sollte allerdings bei der Hoffnung bleiben, hatten die leidenschaftlichen aber spielerisch limitierten Gäste bis auf eine vergebene Großchance von Alexander Görlitz nach gutem Zusammenspiel mit Kevin Leitner und Martinho Sousa Pereira (28.) nichts Gefährliches zu bieten.
Die Musik spielten hier ausschließlich die Gastgeber, denen es jedoch wiederholt an der nötigen Präzision im Abschluss mangelte. So landeten zwischen den Spielminuten 27 und 38 gleich drei Freistöße von Erdal Kaya am Querbalken, wobei dem dritten Lattenkracher eine fantastische Aktion von FSV-Torsteher Andre Raether vorausging.
Alle schienen sich bereits mit dem torlosen Pausenstand arrangiert zu haben, doch nach einem unnötigen, wie unstrittigen Foulspiel Marcel Raschkes an Kim Schultze blieb dem sehr guten Rainer Sierk (Union Tornesch) an der Pfeife keine andere Möglichkeit, als auf Strafstoß zu entscheiden. Eine Einladung, die Kaya diesmal mit etwas Glück (Raether berührte die Kugel noch) zum 1:0-Pausenstand nutzte (45.+2).
Nach dem Schock mit neuem Offensivmut aus der Kabine gekommen, vernachlässigten die Blau-schwarzen allerdings die Defensivarbeit, was gegen ein Spitzenteam, wie es der FC Kurdistan Welat ist, natürlich fatale Folgen hat. Flanke Schultze – Kopfball Mahmut Yildiz und schon war der Fisch an der Angel, die Katze im Sack, der Drops gelutscht (53.)!
Letzte Zweifler stellte schließlich Kaya mit seinem zweiten Streich stumm (64.), sodass die letzten 25 Minuten ein Schaulaufen für den designierten Staffelmeister darstellten.
Den Endstand von 4:0 besorgte schlussendlich wieder Kaya vom Punkt, nachdem erneut Raschke seinen Körper in unerlaubtem Maße einsetzte (81.). Den berechtigten Strafstoßpfiff gab es indes auf die Initiative des aufmerksamen Gerhard Neumann von der Linie – so geht Gespannsarbeit!
Der FSV Harburg-Rönneburg muss damit weiter gegen den Abstieg in die Kreisklasse anarbeiten, doch fünf Punkte auf die Reserve des Harburger SC und dazu das bessere Torverhältnis sollten ins Ziel zu retten sein.
Bei Welat offenbarte sich derweil Freude pur über den vorzeitigen Aufstieg, denn der Rückstand von sieben Punkten ist für die Zweitvertretung des BSV Buxtehude in zwei Partien nicht mehr aufzuholen. Entsprechend groß war der Jubel beim Team, das sich nach getaner Arbeit erstmal ein Drei-Gänge-Menü in einem Restaurant in Wilhelmsburg gönnte. Mit der gezeigten Disziplin in den Bereichen Taktik und Betragen, sowie dem hohen technischen Niveau braucht Theodore Ficis Mannschaft die Bezirksliga keineswegs fürchten.

FC Kurdistan Welat: Koc – Kandil (82. K.A.), Yayan, Tural, Cicek – S. Bingöl, Schultze – Y. Yildiz, M. Yildiz (62. E. Özalp), Bilenler (50. Aytekin) – Kaya, Trainer: Theodore Fici

FSV Harburg-Rönneburg: Raether – Winkler, Raschke, Johannssen – Sousa Pereira, Werner – Gojkovic (76. Akyol), Jeske, Leitner – Bendt, Görlitz, Trainer: Helmut Ravens

Tore: 1:0 Kaya (45.2, Strafstoßtor, Raschke an Schultze), 2:0 M. Yildiz (53. Schultze), 3:0 Kaya (64. M. Yildiz), 4:0 Kaya (81., Strafstoßtor, Raschke an Y. Yildiz)

Schiedsrichter: Rainer Sierk (FC Union Tornesch, Note 1: außerordentlich starke Gespannsleistung)

Zuschauer: 90

Samstag, 3. Mai 2014

Spielbericht HEBC 1.C - WTSV Concordia 2.C

Zwei unterschiedliche Halbzeiten
Fagins Halbzeitpredigt leitet wichtigen HEBC-Heimsieg ein

Was für ein nervenaufreibender Nachmittag am Reinmüller! Dank eines knappen 2:1-Erfolgs im Spitzenspiel gegen die C2 des WTSV Concordia haben die ersten 2000er des HEBC gute Karten im Regionalliga-Aufstiegskampf.
Und das, obwohl Abschnitt Nummer eins absolut nicht nach Wunsch verlaufen war, waren es die Gäste, die zunächst die Musik machten und dabei zu einigen kleineren Gelegenheiten kamen. Doch weder ein undurchsichtiges Pingpong-Spiel zwischen dem auffälligen Gideon Döhling und dem nicht ganz sicheren HEBC-Schlussmann Beck Hannemann (1.), noch weitere Strafraummomente führten zum verdienten 0:1 gegen einen stark verunsicherten Gegner, sodass Lila-weiß mit dem torlosen Pausenstand bestens bedient war.
Grund genug für Trainer Marco Fagin, seinen Schützlingen ordentlich den Marsch zu blasen: „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich endlich wehren und sich mehr um spielerische Lösungen bemühen sollen“, erklärte der Übungsleiter den Inhalt seiner flammenden Halbzeitpredigt, die auch schnell fruchtete.
So führte der erste richtig gut gespielte Angriff über Finn Johannes Krüger und David Philipp gleich zum 1:0 durch einen extrem coolen Abschluss von Emile Cordasev (40.). Bitter für Concordia, das jetzt seinerseits in Nervosität versank und offensiv kaum noch stattfand. Zudem hatte man noch mit einem immer mehr schwächelnden Schiedsrichter zu kämpfen, während die Fagin-Elf immer besser ins Rollen kam: „Wir haben sehr diszipliniert Fußball gespielt – das hat mir sehr gut gefallen!“, wusste der Coach sein Team nach dem Spiel zu loben. Tatsächlich erarbeiteten sie sich nun diverse Chancen, von denen Blerim Qestaj eine direkt vor dem Kasten noch unglücklich vergeigte (54.), keine 60 Sekunden später jedoch sicher per Linksschuss aus 21 Metern eine willensstarke Vorarbeit Piet Jalass´ vergoldete (55.).
HEBC drängte auf die vorzeitige Entscheidung, doch weil Cordasev das Ziel trotz freier Bahn haarscharf verfehlte und die Gäste quasi im Gegenzug nach einem Eckball durch Bennet Peter und einem Segelkopfball Randy Gyamenahs auf 1:2 verkürzten (60.), wurden die verbliebenen zehn Minuten noch einmal zur nervlichen Zerreisprobe für alle Beteiligten.
Auch ein guter Distanzversuch von Philipp, dessen Formkurve sinnbildlich für die gesamte Mannschaft in diesem Match stand, konnte daran nichts ändern, klatschte das Leder nur an den Außenpfosten.
Den Siegerapplaus holte sich der HEBC dennoch ab, nachdem der knappe Heimsieg über die Ziellinie gerettet war. Für Fagin „aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit ein Verdienter.“. Und das, obwohl man mit Concordia einen „Monstergegner“ mit „sehr guter Körperlichkeit“ vor der Flinte hatte. Einzig die Chancenverwertung stieß dem 40-Jährigen nicht ganz positiv auf: „Bevor Concordia das Tor macht, können wir schon 5:0 führen.“.
Im Tableau der der U14-Oberliga ist indes alles möglich – auch in Sachen Regionalligaaufstieg, was dem zukünftigen Trainer der ersten Herren des Traditionsvereins natürlich nicht verborgen geblieben ist: „Wir haben die Chance, also wollen wir sie nutzen. Das erste Ziel war der Klassenerhalt – das haben wir nun geschafft. Jetzt schauen wir einfach, was noch so geht.“.
Ein Hinweis darauf, ob das Streben nach Höherem am Reinmüller angebracht ist, wird das Gastspiel am kommenden Wochenende beim schier übermächtigen FC St. Pauli geben.

HEBC 1.C: Hannemann – Butenschön, Lühr, Mierow, Jalass – Knüppel, Qestaj – Krüger, Philipp, Albrecht – Cordasev, Trainer: Marco Fagin

Concordia Hamburg 2.C: Grabener – Haucap, Gyamenah, Makolli, Peter – Minkowitsch, Gezer – Izairi, Akdogan (59.
Deniz), Moussavi – Döhling, Trainer: Marius Nitsch & Julian Madsen

Tore: 1:0 Cordasev (40.
Philipp), 2:0 Qestaj (55. Jalass), 2:1 Gyamenah (60. Peter)

gelbe Karten: keine – Moussavi, Döhling, Izairi

Zeitstrafen: Moussavi (51., wiederholtes Foulspiel), Döhling (56., Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Soheil Abassi (Eintracht Norderstedt)

Zuschauer: 50

 

Spielbericht SC Victoria Hamburg 3.C - SV Eidelstedt 2.C

Vicky ohne Probleme
Überlegenes 5:0 gegen überforderten SV Eidelstedt

Klar und deutlich mit 5:0 prügelte die C3 des SC Victoria den Widersacher aus Eidelstedt von der eigenen Anlage.
Dabei war der Nabaoui-Elf sofort anzumerken, dass sie nach dem 2:4 beim Niendorfer TSV den Bock schnell wieder umstoßen wollte. Ein Unterfangen, das bereits nach acht Minuten unter einem sehr guten Stern stand, schloss Elija Sinemus einen guten Angriff über Lukas Schmich und Henrique Grebe Pinhao sicher zum 1:0 aus überschaubarer Distanz ab.
Doch die Gäste, mit nur einem Auswechselspieler ausgestattet, wollten sich hier nicht kampflos ergeben. So kamen auch sie in der ersten Hälfte zu der einen oder anderen Offensivaktion, doch wirkliche Torgefahr strahlte nur eine abgerutschte Flanke von Emre Uyar, an den Pfosten, aus (22.).
Viel gefährlicher wurde es dagegen auf der anderen Seite, als Schlussmann Almeida Oliveira erst ein Möller-Geschoss an den Außenpfosten prallen sah (26.) und ein solches kurz darauf selbst mit dem Fuß entschärfen musste (30.). Nur einen Wimpernschlag danach war das Glück des Fängers allerdings aufgebraucht, war für ihn gegen einen tollen Kopfball von Levent Heins, nach kurz ausgeführter Ecke, kein Kraut gewachsen – 2:0 (31.)!
Kaum aus der Kabine zurückgekommen, machten die Gastgeber in den zweiten 35 Minuten genau dort weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufhörten und mit zunehmender Spieldauer lieferte ihnen der SVE auch immer mehr Räume dazu, wie beim 3:0, als Sefer Möller zunächst ungehindert bis zur Grundlinie durchlaufen konnte, um dann den mitgelaufenen Elijah Sinemus zu bedienen (43.).
Einfaches Spiel also für den SCV, der einzig der Mangel am konsequenten Ausnutzen des vorhandenen Raumes vorzuwerfen war. Für eine Doppelchance von Semir Demirovic und erneut Sinemus (47.), sowie die Treffer zum 4:0 und 5:0 durch Schmich (55.) und Heins (58.) reichte es aber dennoch.
Damit bliebt Vicky in Schlagdistanz zum Führungstrio der U14-Landesliga, während man in Eidelstedt nach zuvor zwei Siegen in Serie den Blick wieder nach unten richten muss.

SC Victoria Hamburg 3.C: Quass – Heins, Stolze, Kovacic, Ohmenzetter – Momm, Schmich – Grebe Pinhao, Puljic, Sinemus – Gries, eingewechselt: Baysan, Möller, Kreisl, Demirovic, Trainer: Phil Nabaoui

SV Eidelstedt 2.C: Oliveira Almeida – Koc, Yasar, Dinc, Holtzmann – Shala, Abdul – Anojhan, Boukai, Uyar – k.A., eingewechselt: k.A., Trainer: k.A.

Tore: 1:0 Sinemus (8. Grebe Pinhao), 2:0 Heins (31. Kovacic), 3:0 Sinemus (43. Möller), 4:0 Heins (55. Kovacic), 5:0 Schmich (58. Grebe Pinhao)

Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88, Note 1,5: unauffälliger Leiter mit stimmiger Zweikampfbewertung.)

Zuschauer: 25

Spielbericht SC Victoria Hamburg 1.C - Eisenbahn Hamburg 1.C

Andric-Rakete bringt Vicky auf die Siegerstraße
Einwechselspieler führt SC Victoria-U15 zu verdientem Kampfsieg

Dank eines hart erkämpften 2:0-Sieges auf eigener Anlage kann die C1 des SC Victoria im Abstiegskampf der U15-Verbandsliga wieder aufatmen.
Gegen eine auf ganzer Linie enttäuschende Mannschaft des ETSV Hamburg reichte dabei eine spielerisch wenig ansprechende Leistung zum dreifachen Punktgewinn.
Nach einer Doppelchance für Rene Pettig und Luca Wittiber (Pettig scheiterte im Duell mit ETSV-Schlussmann Gemballa, woraufhin Wittiber den Nachschuss an den Posten setzte, 31.) und einem, von Nebojsa Brkic auf der Linie geklärten Schiller-Versuch (50.) war es der eingewechselte Marijan Andric, der seine Farben mit einem Distanzkracher aus 26 Metern volley in den siebten Himmel schoss.
Ein Tor, das sich Blau-gelb verdient hatte, agierte man mit deutlich mehr Herz, als der pomadige Widersacher vom Mittleren Landweg.
Umso weniger überraschend war es, dass Vicky bis zum Ende versuchte, den zweiten Treffer nachzulegen, was bei Andric´ Kopfball, nach guter Wittiber-Ecke, noch hauchdünn misslang (66.), dafür aber per Konter durch Falk Schiller, drei Minuten vor Ultimo, nachgeholt werden konnte, sodass der überzeugende Kenzo Junge und seine Kollegen nun mit deutlich besseren Karten im Kampf um den Ligaverbleib dastehen.

SC Victoria Hamburg 1.C: Becker – Müller, Houphouet, Murphy, Asante – Pannwitt, Junge (51. Andric) – Wittiber, Nouira (26. Charrad / 44. Nouira / 70. Venturino)  – Pettig (30. Trujillo Restrepo / 60. Schiller), Schiller (56. Pettig / 65. Junge), Trainer: Shaher Shehadeh

ETSV Hamburg 1.C: Gemballa – Drobik (43. Wullenweber), Brkic, Faez, Kießlich – Baur, Czech – Ebrahimi (64. Drobik), Schander, Löffler – Michailoglou (60. Segura Tewes), Trainer: Christian Dwenger

Tore: 1:0 Andric (53.), 2:0 Schiller (67.)

gelbe Karten: Andric – keine

Schiedsrichter: Peter Weidmann (GW Eimsbüttel, Note 2)

Zuschauer: 35

Montag, 28. April 2014

Spielbericht SC Sternschanze 2. Frauen - Eimsbütteler TV 2. Frauen

Verstärkter ETV eine Nummer zu groß
Landesligaverstärkungen bringen den erwarteten Derbysieg

Erwartungsgemäß konnten die zweiten Frauen des Eimsbütteler TV die Pflichtaufgabe SC Sternschanze souverän lösen und einen klaren 8:0-Erfolg davontragen. Mit diversen landesligaerfahrenen Akteurinnen im Gepäck, dauerte es neun Minuten, um gegen die bemühten, aber individuell zu schwach besetzten Schanzerinnen in Front zu gehen, hob Clara Fiedler das Ei schön von außerhalb des Strafraums in die Maschen (9.).
In der Folge entwickelte sich ein höchst einseitiges Spiel, denn während Denise Behr im ETV-Gehäuse entspannt den sonnigen Vormittag genießen konnte, bekam Emse Herman auf der anderen Seite so einiges auf die Kiste, wovon sie zum Beispiel einen guten Schellong-Versuch aus 15 Metern sehr dynamisch zur Ecke klären zu klären wusste (17.). An den beiden weiteren Gegentoren zur Pause trug sie keinerlei Schuld, waren die Abschlüsse von Schellong (16.) und Martina Matthies-Hardge (32.) zu zielgerichtet, was auch auf die beiden Szenen in den Minuten 49 und 58 zutraf. Nur, dass neben Schellong diesmal auch die zunächst eifrige, aber glücklose Kora Amankwa einen wunderbar gespielten Angriff zum 0:5 veredelte.
Die erste gelungene Offensivaktion der Gastgeberinnen gab es indes nach 64 Zeigerumdrehungen zu sehen, als Rückkehrerin Amani Mohtaseb und Janine Rieser gemeinsam konterten, letztere aber im Abschluss gegen Behr den Kürzeren zog. Ein Doppelschlag von der einsatzfreudigen Matthies-Hardge (68. & 69.) ließ diesen Augenblick dann allerdings schnell wieder vergessen.
Der Schongang der Gäste führte dann aber doch nochmal zu einer Großchance des Kellerkindes durch Rieser, doch ihr Rechtsschuss, im Anschluss an ein famoses Tiedje-Zuspiel, flatterte am Quader vorbei (79.). Stattdessen gab es direkt danach den achten Gegentreffer, versenkte wieder Matthies-Hardge eine tolle Schellong-Flanke per Kopf zum Endstand (81.). Ein lehrbuchartiger Hattrick binnen 13 Minuten!
Von großer Depression war bei SCS-Trainerin Annegret Köntges nicht zu spüren, betonte sie nach dem Match die positiven Aspekte. „Zufrieden“ war sie mit der spielerischen Leistung ihrer Kapelle. Auch, wenn man „gegen einen starken Gegner in der Höhe verdient“ unterlag. Was ihr Sorgen „zunehmend kleiner“ werden lässt, ist die Personaldecke, war dieses das erste Rückrundenduell, in dem man ohne Leihgaben aus dem Landesligateam oder den Ü30-Frauen zurechtkam. Da dem Kader für das kommende Jahr auch ein paar neue Kräfte in Aussicht stehen, blickt sie zuversichtlich in die Zukunft: „Dann können wir auch konditionell besser dagegen arbeiten.“.
An der Tatsache, dass man nun seit zehn Spielen sieglos ist, ändert das aber aktuell nichts. Die nächste Chance wartet jetzt auswärts bei der Groß-Flottbeker SpVgg, während die juvenilen Rot-weißen (Durchschnittsalter heute 19,3) im Kampf um Platz vier gegen TuRa Harksheide auch noch mal alles in die Waagschale werfen werden.

SC Sternschanze 2. Frauen: Herman – Einfeldt, Rahlff, Weihe (82. Köntges), Duman – Coerdt, Günyar – Tiedje, Mohtaseb, Shiraishi – Rieser, Trainerin: Annegret Köntges

Eimsbütteler TV 2. Frauen: Behr – Schnoor (46. Macek), Matthies-Hardge, Zakrzewicz, Beusse – Schellong, Sölter (80. Tüfekci) – Tüfekci (70.
Günther), Fiedler (38. Meyer), Schmitz-Moormann – Amankwa, Trainer: Sebastian Tessarczyk

Tore: 0:1 Fiedler (9. Amankwa), 0:2 Schellong (16.), 0:3 Matthies-Hardge (32. Fiedler), 0:4 Schellong (49. Macek), 0:5 Amankwa (58. Schellong), 0:6 Matthies-Hardge (68. Sölter), 0:7 Matthies-Hardge (69. Amankwa), 0:8 Matthies-Hardge (81.
Schellong)

gelbe Karten: Rieser – Matthies-Hardge

Schiedsrichter: Hasan Biyikli (VfL Hammonia, Note 2: ohne Probleme in einem sehr einfach zu leitenden Spiel.)

Zuschauer: 23

Sonntag, 27. April 2014

Spielbericht SC Union 03 1.Fr - SC Sternschanze 1.Fr

„Ein Sieg des Willens“
Ersatzgeschwächte Schanzerinnen stoßen Union 03 an den Rand der Bezirksliga

Heiko Nagel, Trainer der ersten Frauen des SC Sternschanze, dürfte aus dem Jubeln derzeit gar nicht mehr rauskommen, denn auch in der vierten Landesligabegegnung in Serie behielt sein Team die Oberhand. Kurioserweise immer mit exakt einem Treffer Vorsprung.
Bei sommerlichen Temperaturen taten sich beide Formationen über die gesamte Spielzeit sehr schwierig, sorgte der tiefe und bereits arg beackerte Rasenplatz in Altona-Nord für zusätzliche Probleme, die erstmalig Wiebke Hansen und Janine Böst überwinden konnten. Letztere tauchte nach Hansens Zuspiel vor dem Union-Kasten auf, setzte das Spielgerät allerdings rechts über den Querbalken (26.), während eine seltsame Distanzbogenlampe Cheyenne Hoses von Schlussfrau Elena Lubomirski gerade noch zur Ecke gerettet werden konnte (37.).
Den krönenden Abschluss dieser offensiven Drangphase des Schanzenteams lieferte dann Hansen, indem sie ihren Freistoß aus 20 Metern links oben in den Knick setzte – das 0:1 (41.)!
Union war jetzt im zweiten Durchgang gefordert! Schließlich musste unbedingt ein Sieg her, wollte man weiterhin die Chancen auf den Ligaverbleib haben. Dafür zeigte sich die Redlich-Elf allerdings viel zu unkreativ. „Von uns kam offensiv ja fast gar nichts. Vielleicht lag es einfach auch an der Drucksituation in diesem Spiel. Mich persönlich hat dieser Druck des Gewinnenmüssens doch ziemlich gelähmt“, gestand Unions Phoebe Hinnrichs nach dem Duell mit ihrem Ex-Verein.
Eine von zwei Torchancen vergab Spielführerin Melanie Moenig in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit, nachdem sich Sarah Lincoln zunächst gut den Ball gegen Katharina Kodal erkämpfte. Der Abschluss war dann allerdings nicht zwingend genug.
Von den Gästen kam derweil kaum mehr etwas. Einzig ein frecher Versuch durch Lina Charlotte Gaßner, an der weit draußen stehenden Torfrau vorbei, sorgte kurz für gespannte Blicke des nicht gerade üppig vorhandenen Publikums. Doch symptomatisch für dieses Match, schaffte es der flache Ball nicht einmal ins Tor-Aus (79.).
Zu diesem Zeitpunkt agierte das Auswärtsteam bereits seit über zehn Minuten in Unterzahl, musste Topspielerin und Kapitänin Böst nach einem harten Zweikampf mit Ingrid Benavides mit Verdacht auf Bänderriss die Segel streichen (66.). Zudem schleppte sich Sturmpartnerin Elisabeth Breit das gesamte Spiel über mit Oberschenkelproblemen über den grünen Rasen. Da die Auswechselbank jedoch verwaist war, musste sie daher, wie auch ihre Kolleginnen, durchhalten.
Selbstredend waren es daher die Gastgeberinnen, die die letzte Viertelstunde klar diktierten, doch was bringt ein Powerplay ohne richtige Torabschlüsse?! Dein einzig Nennenswerten, einen Freistoß der eingewechselten Lena Kebrock aus 30 Metern, lenkte die sichere Angelika Kischkat zwar etwas unorthodox, aber erfolgreich, über die Latte (84.).
Somit entschied, wie schon im Heimspiel gegen Komet Blankenese, ein Freistoß Wiebke Hansens die Partie zu Gunsten von Blau-rot, sodass Trainer Nagel nach den 90 anstrengenden Minuten von einem „Sieg des Willens“ sprechen konnte: „Ich muss meinem Team ein großes Kompliment machen, wie sie sich hier diesen Sieg erkämpft haben! Momentan werden wir auch von einer absoluten Euphoriewelle getragen.“.
Weit weg von jeglichen Hochgefühlen sind derweil die Damen des SC Union 03, die durch diese Niederlage und den parallelen Dreier des HSV bei nun sechs Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz für die beiden letzten Spieltage kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt haben – es riecht nach Bezirksliga…  

SC Union 03 1. Frauen: Lubomirski – Hinrichs, Postelt, Hoenig, Matthews – Weyel, Brünjes (54. Kebrock) – Lincoln, Moenig, Benavides (72. Tjandra) – Frahm, Trainer: Markus Redlich

SC Sternschanze 1. Frauen: Kischkat – Mielke, von Düsterlho, Hose, Kodal – Hansen, Schröder, Gaßner, Roseland – Breit, Böst, Trainer: Heiko Nagel

Tore: 0:1 Hansen (41., direkter Freistoß)

gelbe Karten: Benavides – keine

Eckenverhältnis: 4:4

Schiedsrichter: Jörg Wiltschek (FC St. Pauli, Note 2,5: leicht selbstdarstellerische Züge, aber mit guter Leistung in einem nicht schwierig zu leitenden Spiel, verzichtete trotz längerer Verletzungsunterbrechung (66.) auf eine nötige Nachspielzeit.)

Zuschauer: 15

besonderes Vorkommnis: Da bei Janine Bösts verletzungsbedingtem Ausscheiden keine Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen, beendete der SC Sternschanze die Partie zu zehnt (66.).

Samstag, 26. April 2014

Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Walddörfer SV 2.C-Mädchen

Und täglich grüßt das Murmeltier…
Leistungsrückschlag für Schanzes C-Mädels

Nach den zuletzt sehr guten Leistungen gegen männliche C-Jugendteams sollten die C-Mädchen des SC Sternschanze nun den nächsten Schritt machen und die in den letzten Wochen gezeigten Tugenden jetzt auch endlich gewinnbringend im Mädchenbereich anwenden. Schön gedacht, doch die Realität war in diesem Testkick gegen die Zweitvertretung des Walddörfer SV letztlich weitgehend eine andere.
Dabei ging es zumindest ergebnistechnisch gut los, für die Gastgeberinnen, fand eine klasse Flanke Marla Schlüters von der rechten Seite genau ihre Zwillingsschwester am zweiten Pfosten, sodass Lone nur noch einzuschieben braucht (3.).
Ein Blitzstart, der allerdings von einigen Problemen ablenkte. Mangelnde Konsequenz im Zweikampf, zu wenig Laufeinsatz und Kommunikation nur in homöopathischen Dosen bei den Schanzerinnen brachten die Gäste ins Spiel. Das beste Beispiel dafür ist auch gleichzeitig der schnelle Ausgleichstreffer, bei dem nicht nur Passgeberin Maret Marx zu viel Raum bekam, sondern auch Schlussfrau Chiara Grassia und Elsa Brockmann die Kommunikation zur Nebensache erklärten. Die Konsequenz war ein kurioses Eigentor zum 1:1 (10.).
Mit dem ersten eigenen gefährlichen Torabschluss legte der WSV gleich Treffer Nummer zwei nach, ließ sich Kira Mosemann nicht lumpen, als sie nach einem Ballgewinn durch Valerie Koopmann ganz allein vor dem Gehäuse ans Spielgerät kam (16.).
Immerhin sorgten teilweise feine Kombinationen dafür, dass Schanze nicht komplett grimmig dreinschaute. So führte eine solche zum 2:2-Ausgleich, Sekunden vor dem Kabinengang, als sich das Bällchen gepflegt über ein paar Stationen bewegte und sich wieder L. Schlüter am zweiten Pfosten in einen abgerutschten Michel-Schuss warf.
Dem entgegen standen jedoch immer wieder inkonsequente Defensivszenen, sodass Meret Aye , die sich für den zweiten Abschnitt als Torhüterin zur Verfügung stellte, nicht gerade beschäftigungslos blieb. So wie in der 42. Minute, als sie per Fußabwehr gegen Auswahlspielerin Amelie Goedeke rettete.
Ein Dutzend an Spielminuten später stellte Goedeke ihre Torjägerinnenehre wieder her, schob sie allein vor dem Kasten diesmal sicher zum 2:4 ein (54.). Zum 2:4, weil zuvor wieder Mosemann die WSV-Führung, im Anschluss an einen Eckball, den – so schien es – niemand sonst verarbeiten wollte, wiederhergestellte hatte (46.).
Doch auch die Spielerinnen des Walddörfer SV können bei gegnerischen Ecken das Verhalten eines Igels imitieren. Zu begutachten, als Antonio Michel einen Corner Kick scharf auf den ersten Pfosten zog und M. Schlüter das Leder mit gewohnter Furchtlosigkeit über die Linie drückte (58.). Nur noch 3:4, doch gelang es Blau-rot nicht, die letzten 720 Sekunden mit Substanziellem zu füllen.
Stattdessen erarbeitete sich Goedeke noch einmal eine gute Gelegenheit, die sie dann aber aus 14 Metern durch mangelnde Präzision nicht nutzte.
Die WSVerinnen siegten damit, wie schon im Punktspiel, vergangenen November, mit vier erzielten Toren (damals 4:1).
Am Rande bleibt derweil noch das Verhalten des Gäste-Trainers zu erwähnen, als seine Tochter durch einen intensiven Zweikampf von Emily Sternsdorff auf die Bretter geschickt wurde (70.). Wüste Pöbeleien haben im Fußballsport nun wirklich nichts verloren. Erst recht, wenn man dem Gegner auf diese Weise „Unsportlichkeit“ unterstellt…

SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Grassia – M. Schlüter, Sternsdorff, Brockmann – Arntzen, Lützen – Langner, Laasch, L. Schlüter – Böcker, Michel, eingewechselt: Aye, Hatzius-Sarramona, Trainerin: Lina Charlotte Gaßner

Tore: 1:0 L. Schlüter (3. M. Schlüter), 1:1 Grassia (10., Eigentor, Marx), 1:2 Mosemann (16. Koopmann), 2:2 L. Schlüter (35.+1 Michel), 2:3 Mosemann (46. Marx), 2:4 Goedeke (54. Marx), 3:4 M. Schlüter (58. Michel)

Schiedsrichter: Paul Morlock (SC Sternschanze, Note 2,5: sicherer Leiter einer einfach zu leitenden Partie, hätte allerdings Sternsdorff für ihr taktisches Foul (70.) verwarnen müssen.)

Zuschauer: 40

Freitag, 25. April 2014

Spielbericht VfL 93 Hamburg II - SC Hansa 11 III

Nichts geht mehr
VfL 93 II unterliegt auch gegen Hansa 11 III

Es bleibt dabei: Die zweite Mannschaft des VfL 93 bekommt derzeit einfach keinen Fuß auf den Boden. Auch gegen den Tabellenvorletzten von der Feldstraße setzte es am Freitagabend eine völlig verdiente Heimniederlage.
Während man sich unter der Woche in einer Mannschaftssitzung wieder positive Vorsätze gefasst hatte, schienen die Gesprächsinhalte zwei Tage später wieder verraucht, erlaubte man sich erneut einen Strauß an Konzentrationsfehlern, die die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals zu bestrafen wussten, als Jens Salzmann einen Einwurf abfing, Benjamin Langelage auf der linken Siete auf die Reise schickte und dieser nach dem Versetzen von Timo Böge fein aus spitzem Winkel das 0:1 besorgte (15.).
Mitte der zweiten Hälfte dann sein zweiter Streich, profitierte Langelage hier von einem zweiten Ball im Strafraum, konnte Böge einen Salzmann-Versuch zuvor noch gut auf der Linie klären (62.). Für die Gäste bahnte sich ein sportlicher Festtag an, was ihnen zusätzliches Selbstvertrauen gab.
So hätte ein abgefälschter 16-Meter-Schuss von Taner Köse auch gut und gerne den dritten Treffer des SC Hansa markieren können (75.). Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 79. Minute, ehe Florian Kostka den Mut bewies, das Ei aus 20 Metern kraftvoll und gefährlich auf das gegnerische Tor zu bringen. Das Spielgerät verfehlte das Gehäuse von Sebastian Herrmann ganz knapp.
Kostka war es auch, der sieben Minuten vor Ultimo den Anschlusstreffer mit einer guten Flanke auf Clemens Boveland vorbereitete, konnte sich der gelernte Verteidiger im Strafraum zwar nicht durchsetzen, doch Michael Kohpmann sprang aus 20 Metern per Rechtsschuss ein – nur noch 1:2!
Erst in der Schlussphase erkannte man jetzt bei den Gastgebern die Intention, hier doch noch etwas Zählbares zu erreichen – und da kam sie: die letzte Chance in der Nachspielzeit. Freistoß aus zentraler Position für die Grünen; Torentfernung 19 Meter, doch direkt nach Finn Masureks Versuch (über den Kasten) war das hart geführte Match beendet und die Drittvertretung des SC Hansa 11 um drei Punkte reicher.

VfL 93 Hamburg II: Oeser – Boveland, Baumann, T. Böge – Goede (68. C. Frey), Masurek – Schulte, Kohpmann, Lazer (63. Maurer) – Kostka, Knopp (80. Eckle), Trainer: Marco Ritter & Michael Böge

SC Hansa 11 III: Herrmann – Isik, Tschenbrecker, Krajisnik – Schulz, Preßentin – Ruprecht, Köse, Salzmann – Efe (70. A. Frey), Langelage, Spielertrainer: Erkan Efe

Tore: 0:1 Langelage (15. Salzmann), 0:2 Langelage (62. Salzmann), 1:2 Kohpmann (83. Kostka)

gelbe Karten: Goede – Langelage, Ruprecht, A. Frey

Schiedsrichter: Jürgen Hofmann (SC Hansa 11, ersatzweise)

Zuschauer: 30

besonderes Vorkommnis: da der angesetzte Schiedsrichter, Marc Szymczak (SC Egenbüttel) nicht erschien, sprang Jürgen Hofmann (Hansa 11) als Unparteiischer ein.